Archiv der Kategorie 'Marburg'

Wir sind sehr Wütend – Und das nicht ohne Grund!

Deshalb rufen wir gemeinsam zur Krisen-Demo am 9. Februar in Marburg auf! Denn die Krise ist auch hier sicht- und spürbar. Ob es die Wohnungssituation oder die Privatisierung von öffentlichem Raum in Marburg ist, der Stellenabbau oder mangelnde Versorgung am Uniklinikum, Tarifauseinandersetzungen an der Uniklinik-Wäscherei, die Militärisierung der Universität und Streichung notwendiger Gelder, patriarchale Verhältnisse und sexistische Arbeitsteilung oder Abschiebungen und rassistische Ausgrenzung – Wir sind sehr wütend und werden das am 9. Februar in Marburg gemeinsam zum Ausdruck bringen!

Unter diesem Motto wollen wir euch nächsten Samstag – den 9. Februar – zur aktionistischen Krisendemo nach Marburg einladen, die vom Marburger Krisenbündnis – http://krisemarburg.blogsport.eu – organisiert wird.

Wir freuen uns über eine möglichst breite und aktive Beteiligung, kommt zahlreich, seid laut und bunt!

// Marburg // Krisen-Demo // 15h // Firmameiplatz/CNMS //

Partykollektiv d.i.s.s.i.d.e.n.t. feiert Elektrosause

Am Freitag den 25.1. wollen wir mit euch im Cafe Trauma im G-Werk feiern und tanzen. Deshalb spielen wir für euch [Techno][Minimal][Techhouse] bei unserer Soli-Party. Wir benötigen Geld zur Deckung von Kosten, die uns aufgrund laufender Repression im Zuge der Castor- und Blockupy-Proteste entstanden sind. Außerdem werden wir Frankfurt Ende Mai wie bereits letztes Jahr dicht machen, um so erneut ein entschlossenes und direktes Zeichen gegen die autoritäre Krisenpolitik und gegen das dazugehörige kapitalistische System zu setzen. Deshalb feiern wir am Freitag zu den Plattentellern – Ihr seid wie Immer eingeladen euch nicht nur beim Tanzen einzubringen! It’s not my revolution if I can‘t dance!

Außerdem: Nazis, Burschen, Rassist_innen, Sexist_innen: Bleibt zu Hause und denkt über euer Leben nach.

Krisenbündnis Marburg: Auftakttreffen für 2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

für das Frühjahr 2013 sind bereits einige Aktionen geplant, wie ein Blockupy 2.0.

Auch hier in Marburg möchten wir vereint gegen die Krise kämpfen und unseren Protest mit einer großen Demonstration, die verschiedenste Ausprägungen der Krise vereinen soll, auf die Straße tragen. Des weiteren können wir eine solche Demonstration als Beginn einer Mobilisierungs- und Vorbereitungsphase für Blockupy 2.0 nutzen.

Deshalb lädt euch das Krisenbündnis aus den verschiedensten Zusammenhängen, Gruppen und Organisationen ein, gemeinsam an der Planung einer großen Demonstration in Marburg mitzuwirken. Bringt eure Erfahrungen und Perspektiven auf die Krise ein, lasst uns gemeinsam diskutieren und unsere Schwerpunkte zusammenführen. Lasst uns gemeinsam in Marburg auf eine globale Krise aufmerksam machen und im Frühjahr nach Frankfurt fahren, um dort weiter zu machen!

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit euch bei dem nächsten Treffen des Krisenbündnis!

Wann? Am 14.01.2013 um 20h

Wo? Im DGB Haus (Bahnhofsstr. 6)

Solidarische Grüße, das Krisenbündnis

Soliparty für den Refugee Protest March

Am 19. März 2012 begannen Flüchtlinge in Würzburg eine neue Ära des Protestes gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen und das miserable Asylrecht in Deutschland.“ (refugeetentaction.net). Seit dem hat sich Einiges getan. Ein Teil der Refugees hat die unglaubliche Strecke von über 600 km zu Fuß zurückgelegt und am Oranienplatz in Berlin ein Protestcamp eröffnet. Mit ihren Aktionen widersetzen sich die Refugees den diskriminierenden Aufenthaltsgesetzen der Bundesrepublik, welche bspw. für Asylbewerber*inne
n eine verpflichtende Unterbringung in Lagern und die Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch die sogenannte Residenzpflicht verordnen. Mittlerweile haben sich Refugees und Unterstützer*innen aus ganz Europa den Protesten angeschlossen. Auch Frankfurt wurde am 20.10. ein Protestcamp an der Hauptwache eingerichtet. Wintereinbruch, anhaltende Polizeigewalt sowie die Streichung der Asylleistungen erschweren derzeit die Proteste. Daher möchten wir die Protestierenden mit dem Erlös der Soli-Party finanziell unterstützen. Das gesammelte Geld soll zur einen Hälfte an den Flüchtlingsprotest Hessen und zur anderen an die Geflüchteten vom Refugee Protest March gehen.

MUSIK:

In_stereonuts (feminismusic / MR)

Violet line (Kuschelmobpunkrock / MR)

Los Maldita Sea (Ritmo Fino, tropical bass / cumbia digital
/Schloßkeller DA/ Kolumbien&Venezuela)

k.f.e.t. (minimal/techno)

Beginn 19 Uhr Vortrag, 21 Uhr Konzertbeginn, 23 Uhr Party

5-10 Euro für alles, 3-7 Euro für nur Party

See also NoBorderMarburg

Nazis, Burschis und Nationalsymbole natürlich unerwünscht

Solidarität mit den Streikenden in Südeuropa!

Solidarität mit den Streikenden in Südeuropa!

Erstmals in der Geschichte der Europäischen Union finden am 14. November in Südeuropa mehrere Generalstreiks zeitgleich statt. In Griechenland, Spanien, Portugal, Malta und Zypern gehen die Menschen auf die Straße, um Widerstand gegen die autoritäre Sparpolitik der Troika zu leisten. Erstmals ruft auch der Europäische Gewerkschaftsbund seine Mitgliedsgewerkschaften auf, an diesem Tag zu demonstrieren und sich mit den Streikenden in Südeuropa zu solidarisieren.
In diesem Zusammenhang rufen wir dazu auf, am 14.11.2012 in Marburg an Aktionen teilzunehmen, um den Betroffenen zu zeigen, dass sie in ihrem Kampf gegen die von der Troika diktierte Sparpolitik nicht alleine dastehen.
Soli-Aktionen in Marburg:
12 Uhr Kundgebung – Universitätsklinikum (Lahnberge)
15.30 Uhr Solidaritätskundgebung – Marktplatz

Im Anschluss finden noch dezentrale, kreative Aktionen statt.

KEINE ZUKUNFT OHNE SOLIDARITÄT

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Solidarity with the Strikers in southern Europe!

November 14th marks the first time in European history, when general-strikes are going to take place in several southern European countries at the same time. People are taking to the streets in Greece, Spain, Portugal, Malta and Cyprus to resist the authoritarian austerity-politicies of the Troika. For the first time, also the European trade-union confederation calls their members, to demonstrate in solidarity with the Strikers in southern Europe.
In this context, we are calling you to participate in actions on November 14th in Marburg to declare solidarity with the struggling one’s and show them, that they’ve got support all over Europe.
Actions of Solidarity in Marburg:
12 Uhr ralley – University medical center (Lahnberge)
15.30 Uhr rally of solidarity – Marktplatz

Afterwards there are going to be some decentralized, creative actions in town

NO FUTURE WITHOUT SOLIDARITY

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
¡Solidaridad con l@s huelgistas en el sur de Europa!

Por primera vez en la historia de la Unión Europea se realizan huelgas generales en todo el sur de Europa el 14 de noviembre. Al mismo tiempo en Grecia, España, Portugal, Malta y Chipre la gente toma las calles para oponer resistencia contra la política autoritaria de austeridad del grupo de Fráncfort. Por primera vez también la confederación de sindicatos europeos llama a sus sindicatos miembros a las manifestaciones y a la solidaridad con l@s huelgistas en el sur de Europa.
En este contexto te convocamos a ti para tomar parte en acciones en Marburg el 14 de noviembre para mostrar l@s afectad@s que no quedan sol@s en su lucha contra la política de austeridad dictada por el grupo de Fráncfort.
Acciones de solidaridad en Marburg:
A las 12: „Siesta activa“ en frente de la clínica universitaria (Lahnberge)
A las 3 y media: Manifestación de solidaridad en el Marktplatz

Después hay acciones decentrales creativos.

¡NO HAY FUTURO SIN SOLIDARIDAD!

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Solidariedade com os grevistas no sul da Europa!

Por a primeira vez na história da União Europeia, o dia 14 de novembro várias greves generais vão occurer simultaneamente. Na Grécia, em Espanha, Portugal, Malta e Chipre vão a demonstrar para monstrar resistência contra a política de austeridade auoritária da Troika. Por a primeira vez também a Federação dos Sindicatos Europeu, chama os seus sócios a manifestar nesse dia para monstrar solidariedade com os grevistas no sul da Europa.
Neste contexto a gente chama você a participar no dia 14 de Nov. em os ações em Marburg, para monstrar a os afetados, que não estão sozinhos com sua luta contra a política de austeridade ditado da Troika.
Ações de solidariedade em Marburg:
12h: Manifestacao – Hospital universitario (Lahnberge)
15.30h: Manifestacao de solidariedade – Marktplatz

Depois várias ações decentralizados e criativos terá lugar.

NÃO HÁ FUTURO SEM SOLIDARIEDADE!

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Güney Avrupa’daki grevciler ile dayanışma!

Avrupa Birliği’nin tarhin’de ilk kez 14 kasim 2012’ de Güney Avrupa’da birçok
genel grevler aynı zaman’da gerçekleşecek. Yunanistan’da, Ispanya’da, Portekiz’de, Malta’da ve
Kıbrıs’da insanlar Troyka’nın kemer sıkma politikasına karsı eylem günü’de sokaklara dökülecekler.
Ilk defa Avrupa Sendikalar Konfederasyonu üyeli olan sendikalarını o gün eylemlere katılmalarını çağırdı ve Güney Avrupa’daki grevciler ile dayanışmasını söyledi.
Buna ilişkin sana sesleniyoruz ve 14 kasim 2012’de Marbrug’da eylemlere katilmanı ve böylelikle Troyka’nın kemer sıkma politikasına’dan etkilenen insanların yalnız olmadıklarını göstermeni istiyoruz.
Marburg’da dayanışma eylemleri:
saat: 12h etkin öylen molası  yer: Universitätsklinikum (Lahnberge)
saat: 15:30h dayanışma mitingi   yer: Marktplatz

Bunun dışın’da desentral ve yaratıcı eylemler düzenlenecek.

DAYANIŞMA YOKSA GELECEK‘DE YOKTUR!

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Solidarietà con gli scioperanti del Sud Europa!

Il 14 Novembre segnerà la prima volta nella storia europea in cui uno sciopero generale avrà luogo in molti Paesi del Sud Europa. Il popolo occuperà le strade in Grecia, Spagna, Portogallo, Malta e Cipro, per resistere contro le autoritarie politiche di austerity dettate dalla Troika. Per la prima volta, inoltre, la Confederazione Europea dei Sindacati (CES), invita i suoi membri a dimostrare solidarietà con gli scioperanti del Sud Europa.
In questo contesto, ti chiamiamo a partecipare alle azioni del 14 Novembre a Marburg, per dichiarare solidarietà verso coloro che lottano e mostrare loro che avranno sostegno in tutta Europa.
Azione di solidarietà a Marburg:
Ore 12.00 Manifetazione – Centro Medico Universitario (Lahnberge)
Ore 15.30 Manifestazione di solidarietà – Marktplatz

In seguito ci saranno delle azioni creative e decentralizzate per tutta la città.

NESSUN FUTURO SENZA SOLIDARIETÀ

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Piștgirî ji bo Ewropiyên bașûr ên di girêvê de ne!

Di 14‘ê mijdarê de cara pêșîn di dîroka Ewropayê de çend girêvên giștî yên hemwext li bașûrê Ewropa tên lidarxistin. Mirovên li Yewnanîstan, Spanya, Portûgal, Malta û Qibrisê wê ji bo berxwedana li dijî siyaseta qutkirinên otorîte ya rêveberiya sêserî li kolanan bin. Koma sendîkeyên Ewropayê jî ji bo cara pêșîn bang li endamên xwe dike di wê rojê de ji bona piștgirîdayîna kesên li bașûrê Ewropayê di girêvê de bin bimeșin.
Em di vê çarçoveyê de ji bona beșdarbûna te di nav çalakiyên li Marburgê bên lidarxistin de û nîșan dayîna ji kêsên têkildar re ku ew li dijî siyaseta qutkirinan a ji aliyê rêveberiya sêserî ve li ser wan tê ferz kirin ne tenê ne bang li te dikin.
Çalakiyên piștgiriyê li Marburgê:
Rawestana çalak di demjimêr 12’an de li nexweșxane ya zanîngehê (Lahnberge)
Mîtînga piștgiriyê di demjimêr 15:30’an de – Marktplatz

Șûnda wê çalakiyên ne navendî, dahênerî bên lidarxistin.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Erasmus-Widerstandstreffen|Erasmus: Europe in Crisis – Meeting|Encuentro de Erasmus en resistencia

Der Kapitalismus ist die Krise!

Die Eurozone steckt in einer tiefen Krise. In allen Ländern Europas werden zur Krisenbewältigung Strukturanpassungsprogramme erstellt und Sparpakete geschnürt. Nicht selten enthalten diese Generalangriff auf Löhne, ArbeitnehmerInnenrechte, Gewerkschaften, den Sozialstaat und letztendlich auf die Demokratie. Dagegen formiert sich Widerstand. Ob in Griechenland, Spanien oder Portugal. Weltweit und in Europa gehen die Menschen auf die Straßen und Plätze und zeigen ihren Unmut gegenüber der herrschenden Politik. Auch in Deutschland gab es mit der versuchten Blockade des Frankfurter Bankenviertels sowie mit Demonstrationen, mehrere Aktionen gegen die herrschende Krisenpolitik.
Um sich international zu vernetzen, sowie von Erfahrungen aus anderen Ländern lernen zu können, laden wir euch ganz herzlich zu einem Erasmus-Widerstandstreffen ein. Wir würden uns freuen mit euch über die Situation in euren Ländern zu unterhalten und Erfahrungen über Aktionen und Proteste gegen die herrschende Politik auszutauschen. Natürlich sind auch alle anderen Internationals, sowie Menschen aus anderen Zusammenhängen als den aktuellen Krisenprotesten herzlich Willkommen.

Montag | 05.11 | 20h | Baari Bar im Cafe Trauma

Capitalism is the Crisis!

The Eurozone is in a deep crisis. In all European countries the governments try to overcome the crisis with structural adjustment programs and austerity packages. Mostly this contains attacks on worker’s rights, trade unions, the welfare state and ultimately democracy – and resistance forms up against this, as well as in Greece, Spain or Portugal. In whole Europe people take the streets and squares back and show their resentment with the current policy.
In Germany too, there was an attempted blockade on Frankfurt’s financial district as well as demonstrations and several actions against the prevailing crisis policy.
To get internationally connected and to share experiences, we would like to invite you to our first Erasmus- Let’s talk about Europe in Crisis – meeting. We are looking forward to talk with you about the situation in the different European countries and exchange experiences about your actions and protests against the ruling politics.
Indeed all other Internationals, as well as people from other contexts then the current crisis protests are very welcome.

Monday | 05.11 | 20h | Baari Bar @ Cafe Trauma

¡El Capitalismo es la crisis!

La zona euro está en su crisis más profunda. En todos países de Europa se entregan „ajustes estructurales“ y „paquetes de medidas de ahorro“ para superar la crisis. Muchas veces incluyen ataques graves a los salarios, derechos laborales, syndicatos, al estado social y a lo sumo a la democracia. En contra se forma la resistencia, en Grecia, en España y en Portugal, en cualquier lado. En todo el mundo y en Europa la gente sale a las plazas y calles para demostrar su disgusto con la política imperante. También en Alemania con el intento de bloquear los bancos en Frankfurt y otras manifestaciones sí había varias acciones en contra la política imperante de crisis.
Para instalar interconexiones internacionales y porque queremos aprender de las experiencias en otros países vos invitamos cordialmente a un encuentro de Erasmus en resistencia. Deseamos charlar con vosotr@s sobre la situación en vuestr@s países e intercambiar experiencias sobre acciones y protestas en contra la política imperante.
¡Invitamos también a tod@s internacionales que vienen de países en otras partes del mundo y de otros contextos que las luchas anti-crisis!

Lunes | 05.11 | 20h | Café Trauma/Baari Bar

Willkommen in Marburg – Let‘s get ready to rumble!

Hier als PDF-Dokument.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

„Wir freuen uns über den Zuwachs! Sollten die Studierenden Grund zur Klage oder Verbesserungsvorschläge haben, können sie sich jederzeit an die Studiendekane ihres Fachbereichs wenden“, sagt Uni- Präsidentin Krause. Dieses humorvolle Zitat ließ sich kurz vor Beginn des Wintersemesters 2011/2012 der Unihomepage entnehmen. Anlass war der letztjährige Studierendenzuwachs an den Unis. Auch dieses Jahr werden an der Uni Marburg im Wintersemester wieder 1090 Studierende mehr studieren als im letzten Jahr um die gleiche Zeit. Die Studierendenzahl beträgt dann 22. 500, bei einer 80. 000 EinwohnerInnenstadt wie Marburg stimmt der Ausspruch „Marburg hat keine Uni, sondern ist eine Uni“ mehr denn je. Doch was wird eigentlich getan, um den erhöhten Bedarf an Studienplatzen, Wohnraum und städtischer Infrastruktur zu decken? Bisher nahezu nix. Wohnraum ist in Marburg ohnehin Mangelware, seit Jahren gibt es Notbettenlager zu Beginn des Wintersemesters, einige Studis zelten auch – Not macht halt erfinderisch. Erfindungsreich ist auch ein Vorschlag des Studentenwerkes: mit der Kampagne „Wohnen gegen Hilfe“ sollen nun Studis ausgediente Kinderzimmer bewohnen und dafür als Ersatzhausangestellte, Babysitter oder ähnliches herhalten. Neue Wohnheime und bezahlbarer Wohnraum für Studis im Stadtzentrum wurden schon seit Jahren nicht mehr geschaffen. Und wenn studentischer Wohnraum entstand, dann wie im Falle der überteuerten Appartments zwischen Philosophischer Fakultät und Mensa. Und MitbewohnerInnen sind nicht inklusive – gefördert wird hier das individualisierte Wohnen und nicht etwa kollektives und selbstorganisiertes Zusammenleben. Gleichzeitig wird eine immense Aufwertung der Nordstadt durch das Zusammenspiel von Stadt und dem Gründer der deutsche Vermögensberatung AG (DVAG), Rheinfried Pohl vollzogen. Es scheint als strukturiert sich der Investor das Viertel nach belieben um, baut riesengroße Konferenz-Zentren mit dazuge¬hörigen Parkhäusern und Luxusläden, gern auch un¬terstützt durch „großzügige“ Spenden ins Stadtsäckel. Bedürfnisorientiertes Wohnen sieht anders aus. Hier zeigt sich wieder einmal der Irrsin kapitalistisch organisierten Wohnens. Es geht eben um Profit und nicht um unsere Bedürfnisse.

It‘s capitalism stupid: Sparen! Sparen! Sparen!

(mehr…)

Veranstaltung: Mit staatlicher Hilfe – Ein Jahr nach der Aufdeckung des NSU

13 Jahre hat die polizeibekannte Neonazi-Gruppe aus dem Untergrund Morde begangen. Sie agierte vor dem Hintergrund rassistischer Einstellungen in der Gesellschaft und entstand in den 1990er Jahren in einer Hochphase der neonazistischen Straßenmobilisierung und des Strukturaufbaus. Unter den Augen der Behörden, zum Teil mit deren Duldung und Förderung, konnten Neonazis Netzwerke aufbauen, die bis heute wirken. Trotz Fahndung konnten die rassistischen Mörder unerkannt bleiben. Stattdessen wurden die Täter im Umfeld der Opfer oder in der organisierten Kriminalität gesucht, in die diese verwickelt gewesen seien sollten.
Aktuell kommen fast täglich neue Beweise für die staatliche Unterstützung bzw. das gewollte Wegsehen ans Licht. Gleichzeitig bleiben Konsequenzen nahezu aus. Weder kommt es zu einer wirklichen Aufarbeitung noch werden die Unterstützer aus der Nazi-Szene zur Rechenschaft gezogen.
Was ist da eigentlich passiert? Was heißt das alles für linke Politik? Welche Schlußfolgerungen sind zu ziehen?

Diese und andere Fragen diskutieren wir mit Paul Wellsow (Mitherausgeber des Buchs „made in Thüringen? Nazi-Terror und Verfassungschutz-Skandal“ und regelmäßiger Autor im „Rechten Rand“).

Dienstag | 23.10 | 20:30h | Café am Grün

Nachtrag: Noch ein interessanter Link zum Thema.

Film und Diskussion: Catastroika

Hier als PDF-Dokument.

Während in Deutschland Sozialproteste hauptsächlich unter dem Maßstab
beschädigter Schaufensterschreiben öffentlich diskutiert werden, ist
die deutsche Regierung in Zusammenarbeit mit EU, IWF und Banken aus
ganz Europa gerade für die Verarmung der europäischen Bevölkerung
verantwortlich. Vor allem in Südeuropa lässt sich derzeit beobachten,
wie Millionen Menschen in bittere Armut gestürzt werden, inklusive
Hunger, fehlenden Medikamenten, Obdachlosigkeit, Perspektivlosigkeit.
Dabei spielt die private Bereicherung einiger weniger wie immer bei
solchen „Strukturanpassungen“ oder auch „Sparprogrammen“ eine große Rolle.

Die Gruppe von Debtocracy aus Griechenland analysiert die Verschiebung
von Staatseigentum in private Hände. Der Dokumentarfilm hatte allein
zwei Millionen Zuschauer_innen in Griechenland und wurde auf der
ganzen Welt gezeigt. Die Gruppe reist um die Welt um Informationen
über die Privatisierungen in Industrieländern zu sammeln und um
Hinweise auf die Zukunft Griechenlands nach dem massiven
Privatisierungsprogramm zu finden.

Wir zeigen den Film im griechischen Original mit (verbesserten)
deutschen Untertiteln und wollen danach mit euch drüber diskutieren.
Mit englischen oder anderen Untertiteln kann er kostenfrei unter
Creative-Commons-Lizenz auf catastroika.com gedownloadet werden.

Montag | 22.10 | 18:30h | Café Trauma

^While in Germany social protests are publicly discussed mainly on the
aspect of broken store windows, the German government in collaboration
with the European Union, the IMF and banks all over Europe is
responsible for the depletion of the european population. Especially
in Southern Europe millions of people are dumped to poverty, including
hunger, lack of medicaments, homelessness, lack of prospects. At the
same time with the ’structural adjustments‘ or ‚austerity deals‘ comes
private enrichment as usual.

The greek creators of Debtocracy, a documentary with two million views
broadcasted from Japan to Latin America, analyze the shifting of state
assets to private hands. They travel round the world gathering data on
privatization in developed countries and search for clues on the day
after Greece?s massive privatization program.

We show the movie in its greek original (unfortunately there is no
other version) with german subtitles and want to discuss it afterwards
with you. With its english or other subtitles you can download it for
free under Creative Commons License on catastroika.com. Non-german
speakers and students of german language are welcome!

Monday | 22.10 | 18:30h | Café Trauma

NPD? F*** off!

Am nächsten Samstag, dem 4. August, möchte die NPD mit ihrem „Flaggschiff“ nach Marburg kommen, um hier ihre rassistische und nationalistische Hetze zum Thema Eurokrise zu verbreiten. Bisher trafen die Nazis bei ihrer Rundreise überall auf breiten Widerstand – das soll sich auch in Marburg nicht ändern. Wir rufen daher alle AntifaschistInnen, die nicht nach Bad Nenndorf fahren, auf, um 10:30 Uhr zum Treffpunkt des DGB am Hauptbahnhof zu kommen und der NPD eine klare Absage zu erteilen. Weitere Infos folgen.

Kein Fußbreit den Faschisten!

Außerdem: Schon am Mittwoch findet um 11 Uhr am Amtsgericht Gießen der zweite Verhandlungstag gegen einen engagierten Antifaschisten statt. Er soll vor einem Jahr „Rädelsführer“ von „Gießen bleibt nazifrei“ gewesen sein. Auch dort ist Unterstützung selbstverständlich gern gesehen. Niemand wird allein gelassen!

Bildungsfest 2012

Wir beteiligen uns mit zwei Veranstaltungen am diesjährigen Marburger Bildungsfest

15.06. um 19 Uhr: Blockupy Frankfurt – Ein Erfolg?

Die FAZ titelte nach Blockupy: „Abgetaucht. Frankfurt ist das Reich der Banker. An diesem Wochenende mussten sie es räumen – zum allerersten Mal. Das tut weh.“ Unser Sieg in ihren Worten? Was hat Blockupy gebracht? Was haben wir wirklich erreicht? Was waren unsere Schwächen, was die aufscheinenden Perspektiven? Wie können wir Blockupy zum Anfang machen, und was wäre die Fortsetzung?
Wir wollen gern mit euch Bilanz ziehen, diskutieren, welche Schlüsse wir aus den Protesttagen in Frankfurt ziehen können, welche Fragen sich stellen und wie es weitergehen kann.

16.06. um 16 Uhr: Vergesellschaftung: Wohn- und Lebensräume für alle!

In Marburg steigen die Mietpreise seit Jahren unaufhörlich. Ein kleines Studi-WG-Zimmer ist mittlerweile kaum noch unter 300 Euro zu haben. Und Wohnraum wird auch insgesamt knapper, davon zeugen die jedes Jahr anwachsenden Not-Bettenlager zu Semesterbeginn. Familien oder Menschen mit niedrigem Einkommen haben sich ohnehin schon in die Außenbezirke der Stadt oder in die umliegenden Dörfer „verzogen“.
Eine Möglichkeit, steigende Mieten und die Verdrängung von einkommenschwachen MieterInnen zu stoppen, ist die Forderung, den vorhandenen Wohnraum zu vergesellschaften. Dies wollen wir mit euch diskutieren und gemeinsam Perspektiven für eine menschenwürdige, bedürfnisgerechte Organisierung von Wohnraum in Marburg zu entwerfen, frei nach dem Motto: Besetzen, bewohnen, vergesellschaften!

Außerdem könnt ihr uns am Sonntag, 17.06. auf dem Markt der Möglichkeiten treffen. Das ganze Programm des Bildungsfestes findet ihr hier

David Graeber-Lesekreis: „Schulden. Die ersten 5000 Jahre“

Hell Yeah,
Got to get this paper,
I‘m down for the caper,
We steady on the grind!
(dead prez)

Die Blockupy-Aktionstage sind mit einer beeindruckenden Demonstration zu Ende gegangen und haben uns mit ihrem teilweisen Erfolg Mut gemacht, dass eine gemeinsame, antikapitalistische Antwort auf die Krise auch in Deutschland möglich ist. Aber zu jeder erfolgreichen Praxis gehört auch eine rebellische Theorie. Daher laden wir alle Interessierten ein, mit uns David Graebers „Schulden. Die ersten 5000 Jahre zu lesen“.
David Graeber ist intellektueller Mitbegründer der Occupy-Bewegung und Anarchist, und lehrt derzeit als Ethnologe in London. In seinem neuen Buch wirft er einen „befreienden“ (FAS) Blick auf die Wurzeln der Schuldenkrise. Schulden sind für ihn ein moralisches Prinzip, das nur die Macht der Herrschenden stützt.
Wir wollen uns mit seiner Kapitalismuskritik beschäftigen und uns die Frage stellen, ob und wenn ja welche Praxis davon ausgehend entwickelt werden kann. Wir freuen uns auf interessante Diskussionen mit euch!
Erstes Treffen:
Donnerstag, 07. Juni, 19 Uhr im Bettenhaus (Emil-Mannkopfstraße 6)
Die Kopiervorlage findet ihr in der Pol-Bib, den Text der ersten Sitzung auch hier.

Veranstaltungen zu Blockupy Frankfurt in Marburg

Das Krisenbündnis Marburg hat eine Vielzahl an Veranstaltungen zur Analyse der europäischen Krisenpolitik, zu demokratischen Alternativen und zur konkreten Vorbereitung auf die Proteste im Mai in Frankfurt vorbereitet. Eine vorläufige Übersicht könnt ihr der Terminbox in der rechten Spalte entnehmen. Besonders hinweisen wollen wir auf die Möglichkeit der Diskussion mit AktivistInnen aus Griechenland, Spanien und Italien, die am 11. Mai im Hörsaal des CNMS (Deutschhausstraße 12) zur Krise in Südeuropa sprechen werden.

Keine Zukunft ohne Solidarität – Junge AktivistInnen aus Südeuropa berichten

Die Zeichen stehen auf Sturm. Der totgesagte Neoliberalismus feiert im Süden Europas ein politisches Comeback. Im Namen der europäischen Stabilität werden Länder wie Griechenland, Spanien und Italien auf Kosten der Bevölkerung kaputt gespart. Dabei spielt Deutschland als stärkste Macht in der EU neben Frankreich eine führende Rolle in der Durchsetzung dieses Angriffs auf die Lebensqualität und die sozialen Rechte der Betroffenen.
Insbesondere junge ArbeiterInnen und Angestellte haben kaum noch eine Chancen auf berufliche und finanzielle Perspektiven. So sind in Griechenland und Spanien die Hälfte und in Italien 30% aller unter 25-jährigen arbeitslos. Eine „europäische Agenda 2020″ soll hier durchgesetzt werden, Arbeiter_innenrechte eingedämmt und der Widerstandswille gebrochen werden. Doch in den Ländern findet ein vielfältiger Widerstand statt. Diesen Kämpfen, den dort gemachten Erfahrungen und den sich daraus ergebenden Perspektiven und Konflikten wollen wir ein Forum bieten und die Möglichkeiten von gelebter Solidarität ausloten. Deshalb haben wir AktivistInnen aus verschiedenen sozialen Kämpfen nach Deutschland eingeladen. Sie erzählen von dem Alltag unter neoliberalem Belagerungszustand, den Protesten auf den Plätzen der Städte, Generalstreiks, Protesten von Studierenden und jungen AktivistInnen, der Verhinderung von Wohnungsräumungen und der Mobilisierung zu den europäischen Aktionstagen in Frankfurt vom 16.-19. Mai.
Griechenland -Haris Triandafilidou (Jugend von SYNASPISMOS – Schwesterpartei der LINKEN) aus Athen
Italien – Shendi Vali (Studentische Aktivistin aus dem linken Netzwerk Unicommon) aus Rom
Spanien – Daniel Nieto Bravo (Teil der Bewegung der „Indignados“, antikapitalistischer Aktivist und Gewerkschaftler) aus Sevilla

Dokumentation: Kein Bock auf Kapitalismus! Gegen jede Privatisierung!

  • Anlässlich der aktuellen Konflikte um die geplanten Stellenstreichungen am privatisierten Unikilinikum Marburg/Giessen holen wir hier ein Flugblatt von uns aus dem Jahr 2005 aus unserer Flyerkiste hervor. Der Blick in die Geschichte lohnt um die Hintergründe neuer Entwicklungen besser zu verstehen. Bereits damals war der Personalabbau absehbar.
  • kein bock auf kapitalismus! gegen jede privatisierung!

    Die Landesregierung will die Kliniken in Giessen und Marburg privatisieren. Ein Projekt, das bei seinen KritikerInnen nicht nur auf Ablehnung stößt. Lediglich die Form ist noch strittig.

    Nach den Plänen der hessischen Landesregierung sollen die Unikliniken von Marburg und Giessen noch im Laufe diesen Jahres fusioniert werden und zum 1. Januar 2006 an einen Privatbetreiber abgetreten werden. Ein entsprechendes Gesetz wurde am 15. März im Landtag in erster Lesung verabschiedet. Anders geht es nicht, ist man sich in Wiesbaden sicher. Deshalb schrieb die CDU-Landtagsfraktion in ihrem Gesetzesentwurf in der Einleitung unter dem Punkt D „Alternativen“ auch gleich mal „Keine“. Geradewegs so, als ob es sich nicht um eine politische Entscheidung, sondern um die Exekution eines Sachzwangs handelt. Für die Beschäftigten bedeutet diese Entwicklung, dass ihre Jobs akut gefährdet sind. Das hat auch die Landesregierung begriffen und fordert Investoren dazu auf bis 2010 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Schon heute haben allerdings viele Beschäftigte nur befristete Verträge oder sind bereits wie die Reinigungskräfte an der Uni längst nicht mehr beim Land, sondern bei privaten Unternehmen angestellt. Zudem ist es nicht ersichtlich, warum ein Wirtschaftsunternehmen Rücksicht auf Kostenfaktoren aka Personal nehmen sollte, da es schließlich immer noch die Erwirtschaftung von Gewinn zum Ziel hat. Genauso unklar bleibt, wie sich die Privatisierung auf Forschung und Lehre auswirken wird. Zu guter Letzt darf nicht vergessen werden, dass ein privates Unternehmen nicht verpflichtet ist, jede/n Patientin/en zu behandeln. Konsequenz dessen wird eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung sowie eine Erschwerung des Zugangs für ohnehin schon benachteiligte Gruppen sein.

    Unwidersprochen kann diese Entwicklung nicht bleiben. Deshalb beteiligen wir uns an den Aktionen gegen die Privatisierung. Diese trifft alle hier lebenden Menschen – egal ob sie nun StudentInnen, SchülerInnen, Erwerbslose oder Beschäftigte der Kliniken sind.

    (mehr…)

    Demo: Solidarität mit den Klinikumsbeschäftigen

    Ein Aufruf des Aktionsbündnis „Gemeinsam für unser Klinikum“

    Gemeinsam für unser Klinikum – Gesundheit ist keine Ware!

    Trotz steigender Patientenzahlen und einem Rekordgewinn im letzten Jahr von 15,2 Millionen plant die Rhön-Klinikum AG einen drastischen Stellenabbau am Uniklinikum Gießen und Marburg. Stellen werden bereits schleichend abgebaut. Zu der schon vorhandenen Überbelastung der Beschäftigten sollen nun weitere 500 Stellen gestrichen werden. Dadurch wird die medizinische Versorgung in Mittelhessen gefährdet!

    Auf Initiative einer engagierten Bürgerin, Helga Scherer, haben sich Bürger1, Beschäftigte, Ärzte, Gewerkschaftsvertreter und Politiker fast aller Parteien und die Betriebsräte beider Standorte zum Bündnis „Gemeinsam für unser Klinikum“ zusammengeschlossen.
    Das Aktionsbündnis „Gemeinsam für unser Klinikum“ fordert:

    • einen sofortigen Stopp des Stellenabbaus am Uniklinikum Gießen und Marburg!
    • eine nachhaltige Sicherung der Patientenversorgung in Mittelhessen!
    • den Erhalt der Unikliniken als attraktiven Standort für Forschung und Lehre!
    Demonstration am Samstag, den 17. März 2012 in Marburg
    Gemeinsam für unser Klinikum Gesundheit ist keine Ware
    Start um 14:00 Uhr auf dem Parkplatz des Georg-Gaßmann-Stadions Abschluss-Kundgebung auf dem Marktplatz

    Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung! Kommen Sie zur Demonstration und unterschreiben Sie gegen den Stellenabbau am Uniklinikum Gießen und Marburg!
    Unsere Unterschriftenaktion finden Sie unter www.buergerbegehren-marburg.de
    Das Aktionsbündnis „Gemeinsam für unser Klinikum“ wird unterstützt von:
    engagierten Bürgerinnen und Bürgern
    Betriebsräte UKGM
    Ver.di/Ver.di Jugend
    Notruf 113
    Piratenpartei im Studierendenparlament DKP
    PriMa e.G.
    SPD Stadtverband
    Kreisverband Bündnis 90/DIE GRÜNEN
    DGB/DGB Senioren
    Die Linke Marburg
    Arbeitskreis Marburger Psychoanalytiker/innen

    1. Zum besseren Verständnis verwenden wir durchgängig die männliche Schreibweise [Anmerkung Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t.: Das findet sich leider so im originalen Aufruftext. Gerade beim Thema Klinikum und Gesundheitsversorgung wirkt diese Fußnote besonders absurd. Gerade in Pflegeberufen arbeiten besonders viele Frauen und werden vor allem von den Entlassungen betroffen sein.] [zurück]

    Krisenbündnis: Marburg kriegt die Krise

    In Marburg hat sich ein Krisenbündnis aus verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen gegründet. Das Krisenbündnis bietet den Rahmen sich über schon geplante Aktionen und Veranstaltungen zur Krise auseinanderzusetzen, sich zu informieren, Handlungsperspektiven zu diskutieren und vor allem selbst aktiv zu werden. Als Fixpunkt für die Arbeit des Bündnisses gelten dabei die großen Demos und Aktionstage gegen die Krise und die Politik der Troika am 31.März (Demo) und 17.-19.Mai (Aktionstage) in Frankfurt/Main.

    Das nächste Treffen findet am 12.3.2012 um 19 Uhr im DGB-Haus (Bahnhofstraße 6) statt. Alle Interessierten sind eingeladen.

    weitere Infos gibt es bald auf www.krise-marburg.org
    Infos zu den europaweiten Aktionen: www.european-resistance.org

    Internationaler Frauenkampftag 2012 – die Interventionistische Linke ist dabei

    8. März jeden Tag! Für den Feminismus! Die Emanzipation aller Menschen erkämpfen!

    Während in den letzten Jahren eine massive sozialstaatliche Umgestaltung vor allem zu Lasten von Frauen* stattfindet, werden in der medialen Öffentlichkeit meist nur „feministische“ Positionen weißer karrierefähiger Frauen* verbreitet, denen der alte Feminismus zu prüde, zu unsexy und zu langweilig scheint. Dadurch wird ein Feminismus formuliert, der für neoliberale Politiken anschlussfähig ist. Vergessen werden dabei all jene (unsichtbar gemachten) Frauen*, die über weniger politische, soziale und kulturelle Ressourcen verfügen. Feminismus als Notwendigkeit gegen neoliberale und konservative „Backlashs“ braucht den Rückblick auf mehr als 100 Jahre soziale Kämpfe, emanzipatorische Bewegungen und kritische Debatten, die immer auch eine Vision einer anderen Gesellschaft entworfen haben. Trotz der Errungenschaften dieser Bewegungen haben die Kämpfe auch heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt – immer noch leisten Frauen* den größten Teil der Reproduktionsarbeit, immer noch werden ungleiche Löhne bezahlt, immer noch ist häusliche Gewalt eine alltägliche Bedrohung,…

    Die gesellschaftliche Realität von sozialer Ungleichheit, patriarchalen Unterdrückungsverhältnissen und männlicher Hegemonie zeigt, dass der „historische“ Feminismus nichts von seiner Notwendigkeit verloren hat. Wir wollen anknüpfen an diese feministischen Bewegungen in ihrem Kampf um die Gleichstellung von Frau* und Mann* und gleichzeitig fernab von diesen konstruierten Kategorien Räume für vielfältige Identitäten öffnen. Denn Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität bleiben trotz Aufweichungen im öffentlichen Diskurs entscheidende Strukturelemente in unserer Gesellschaft. Ein 8. März sollte auch die Lebens- und Liebensformen in den Blick nehmen, die nicht in diese heteronormative Matrix passen. In diesem Sinne solidarisieren wir uns mit all jenen in der Welt, die am 8. März demonstrieren, feiern, streiken, sabotieren und die Verhältnisse zum tanzen bringen.

    Aktivitäten in den Städten: (mehr…)

    Veranstaltung zum 8.März: Die Care-Seite der Krise

    Diskussionsveranstaltung zum internationalen Frauentag

    5. März 18.15h Trauma im G-WerkWenn aus der beruflichen Karriere nichts wird, kannst du immer noch zu Hause bleiben und dich um Kinder, Haushalt und Oma kümmern.“ Solche Äußerungen hört Frau trotz über 100 Jahren frauenbewegter Kämpfe und Bewegungen immer noch in ihrem Alltag. Seit neustem werden sie ergänzt durch Aussagen wie, „naja, wenn Oma nicht mehr kann, dann bekommt sie halt eine 24h-Polin zur Unterstützung.“ Dies offenbart, dass Pflege- und Sorgearbeiten (auch Care-Arbeiten genannt) nach wie vor nicht als gesellschaftlich notwendige und komplexe Arbeiten anerkannt werden. Und es offenbaren sich auch globale Ungleichgewichte bei der Erledigung dieser Arbeiten sowie unterschiedliche Möglichkeiten, diese Arbeiten abzudelegieren, je nachdem wie viel das eigene Portemonnaie so hergibt. Eines der Symptome der krisenhaften Entwicklungen sind die sogenannten „Care-Chains“ (Pflegeketten). (mehr…)

    Termine: Marburg goes Dresden

    WarmUp-Blockade-Banner
    » Sa, 21.1. ab 21:00h, Bettenhaus

    Soli-Techno-Sause der Gruppe D.i.s.s.i.d.e.n.t.

    » Mo, 23.1. um 18:00h, Marburg

    Offenes Bündnistreffen im DGB-Haus, Bahnhofsstr. 6

    » Sa, 28.1. in Frankfurt

    Demo „Staatliche Unterstützung für Nazis beenden – Verfassungsschutz auflösen!“

    » Fr, 10.2. um 20:00h, Marburg

    Mobilisierungs-Veranstaltung und Vokü, alte Mensa, Reitgasse 11

    » Sa, 11.2. um 13:00h, Marburg

    Blockade-Training, Radio Unerhört Marburg, Rudolf-Bultmann-Str. 2b

    » Do, 16.2. um 20:30h, Marburg

    Letzte Informationen zum Naziaufmarsch, Cafe am Grün, Am Grün 26

    (mehr…)

    Marburg goes Dresden

    Lokales Mobilisierungsbündnis „Marburg goes Dresden“

    Alle Infos zur lokalen Mobilisierung: http://marburggoesdresden.tk | http://facbook.com/marburggoesdresden

    Auch im drit­ten Jahr wol­len wir den Na­zi­auf­marsch in Dres­den blo­ckie­ren. Keine Sym­bol­po­li­tik, kein Händ­chen hal­ten. Wir wol­len uns ge­mein­sam aktiv auf die Stra­ße set­zen um Eu­ro­pas ehe­mals größ­ten Na­zi­auf­marsch er­neut zu stop­pen.
    Wir wen­den uns gegen Fa­schis­mus, Ge­schichts­re­vi­sio­nis­mus und das Skan­die­ren men­schen­ver­ach­ten­der Pa­ro­len auf Dres­dens Stra­ßen und über­all. Wir wen­den uns eben­falls gegen den ent­grenz­ten Ver­fol­gungs­wahn von Er­mitt­ler_in­nen, die gegen An­ti­fa­schis­t_in­nen vor­ge­hen, aber auf dem rech­ten Auge blind zu seien schei­nen.

    Wir wer­den uns nicht au­ßer­ein­an­der di­vi­die­ren und ein­schüch­tern las­sen. Um ein Zei­chen der So­li­da­ri­tät zu set­zen und damit noch mehr Men­schen den Na­zi­auf­marsch blo­ckie­ren haben wir für das Jahr 2012 eine ei­ge­ne Mo­bi­li­sie­rungs­sei­te für Mar­burg ein­ge­rich­tet.

    Be­reits in den letz­ten Jah­ren sind aus Mar­burg immer wie­der Men­schen nach Dres­den ge­fah­ren, um den Na­zi­auf­marsch zu blo­ckie­ren. Auch im Jahr 2012 wer­den wir uns auf den Weg ma­chen, um uns den Nazis ent­ge­gen­zu­stel­len.

    Wir wol­len, dass sich viele Grup­pen, In­itia­ti­ven, Ver­ei­ne und Ein­zel­per­so­nen an der Mo­bi­li­sie­rung be­tei­li­gen und diese öf­fent­lich un­ter­stüt­zen. Das könnt ihr hier tun: Mo­bi­li­sie­rung un­ter­stüt­zen

    Un­se­re ge­mein­sa­me Grund­la­ge ist dabei der Auf­ruf und der Ak­ti­ons­kon­sens des Bünd­nis­ses Dres­den Na­zi­frei:

  • Wir leis­ten zi­vi­len Un­ge­hor­sam gegen den Na­zi­auf­marsch.
  • Von uns geht dabei keine Es­ka­la­ti­on aus.
  • Un­se­re Mas­sen­blo­cka­den sind Men­schen­blo­cka­den.
  • Wir sind so­li­da­risch mit allen, die mit uns das Ziel tei­len, den Na­zi­auf­marsch zu ver­hin­dern.