Archiv der Kategorie 'Kultur'

Soliparty gegen staatliche Repression

Soliparty für von staatlicher Repression betroffene Genoss_innen

Emanzipatorische Politik sieht sich früher oder später mit staatlicher Repression konfrontiert. Es kommt zu Angriffen auf Personen und Projekte, deren Handlungen und Äußerungen sich gegen die herrschenden Verhältnisse richten. Dabei hat Repression verschiedene Gesichter: Überwachung durch beispielsweise dem Abhören von Telefonen, Prügelattacken und Festnahmen auf Demonstrationen, angedrohte und tatsächlich vollzogene Gefängnisstrafen. Eine entscheidende Funktion staatlicher Repression ist die Abschreckung und Einschüchterung nicht nur der direkt von ihr betroffenen Personen, sondern ebenso anderer Menschen, die sich gegen die manifestierten Unterdrückungs- und Herrschaftsverhältnisse wie beispielsweise Patriarchat, Kapitalismus oder Nation wehren (wollen).

Solidarität ist eine Waffe!

Aber wir kapitulieren nicht! Dem Versuch emanzipatorische Ideen auszuschalten gilt es entgegenzutreten. Das Unterstützen und Auffangen von Genoss_innen in den eigenen Strukturen spielt dabei eine wichtige Rolle. Ein Teil dessen ist auch die Mithilfe finanzielle Folgen zu tragen. Rechtlicher Beistand, Prozesskosten und Strafgelder müssen aufgebracht werden.

Solidarität muss praktisch werden!

Darum feiern! Mit den Einnahmen der Party wollen wir von staatlicher Repression betroffene Genoss_innen unterstützen. Gleichzeitig wollen wir ihnen Rückhalt geben sich – auch juristisch – nicht kleinkriegen zu lassen.

Freitag, den 15.02. im Havanna8 um 22 Uhr

Partykollektiv d.i.s.s.i.d.e.n.t. feiert Elektrosause

Am Freitag den 25.1. wollen wir mit euch im Cafe Trauma im G-Werk feiern und tanzen. Deshalb spielen wir für euch [Techno][Minimal][Techhouse] bei unserer Soli-Party. Wir benötigen Geld zur Deckung von Kosten, die uns aufgrund laufender Repression im Zuge der Castor- und Blockupy-Proteste entstanden sind. Außerdem werden wir Frankfurt Ende Mai wie bereits letztes Jahr dicht machen, um so erneut ein entschlossenes und direktes Zeichen gegen die autoritäre Krisenpolitik und gegen das dazugehörige kapitalistische System zu setzen. Deshalb feiern wir am Freitag zu den Plattentellern – Ihr seid wie Immer eingeladen euch nicht nur beim Tanzen einzubringen! It’s not my revolution if I can‘t dance!

Außerdem: Nazis, Burschen, Rassist_innen, Sexist_innen: Bleibt zu Hause und denkt über euer Leben nach.

Soliparty für den Refugee Protest March

Am 19. März 2012 begannen Flüchtlinge in Würzburg eine neue Ära des Protestes gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen und das miserable Asylrecht in Deutschland.“ (refugeetentaction.net). Seit dem hat sich Einiges getan. Ein Teil der Refugees hat die unglaubliche Strecke von über 600 km zu Fuß zurückgelegt und am Oranienplatz in Berlin ein Protestcamp eröffnet. Mit ihren Aktionen widersetzen sich die Refugees den diskriminierenden Aufenthaltsgesetzen der Bundesrepublik, welche bspw. für Asylbewerber*inne
n eine verpflichtende Unterbringung in Lagern und die Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch die sogenannte Residenzpflicht verordnen. Mittlerweile haben sich Refugees und Unterstützer*innen aus ganz Europa den Protesten angeschlossen. Auch Frankfurt wurde am 20.10. ein Protestcamp an der Hauptwache eingerichtet. Wintereinbruch, anhaltende Polizeigewalt sowie die Streichung der Asylleistungen erschweren derzeit die Proteste. Daher möchten wir die Protestierenden mit dem Erlös der Soli-Party finanziell unterstützen. Das gesammelte Geld soll zur einen Hälfte an den Flüchtlingsprotest Hessen und zur anderen an die Geflüchteten vom Refugee Protest March gehen.

MUSIK:

In_stereonuts (feminismusic / MR)

Violet line (Kuschelmobpunkrock / MR)

Los Maldita Sea (Ritmo Fino, tropical bass / cumbia digital
/Schloßkeller DA/ Kolumbien&Venezuela)

k.f.e.t. (minimal/techno)

Beginn 19 Uhr Vortrag, 21 Uhr Konzertbeginn, 23 Uhr Party

5-10 Euro für alles, 3-7 Euro für nur Party

See also NoBorderMarburg

Nazis, Burschis und Nationalsymbole natürlich unerwünscht

Lecker Essen mit politischen Nachschlag!

Vokü am 11. November ab 20h in der alten Mensa

Neuen und alten MarburgerInnen bietet sich am 11. November die Möglichkeit, günstig und in netter Atmosphäre lecker vegetarisch oder vegan zu speisen. Damit ihr nicht nur gut verköstigt werdet, sondern auch der Kopf Nahrung bekommt, sind wir und andere linke Marburger Gruppen mit Infotischen am Start. Dabei haben wir nette Broschüren, Aufkleber, schicke Tragetaschen, unsere aktuellen Flugblätter und vieles mehr. Also nutzt die Gelegenheit, kommt vorbei, sprecht uns an und lernt uns kennen! Wir freuen uns auf viele neue Gesichter!

PS: Die alte Mensa findet ihr, wenn ihr mit dem Oberstadtaufzug in die Oberstadt fahrt, direkt rechts beim Bastelladen vorbei in die Haustür lauft und dann über dem Hof den Essensgerüchen und anderen Menschen folgt! Und falls ihr Bock habt, selbst bei der Vokü aktiv zu werden, schaut mal hier: http://www.vokue-marburg.de

Große Eröffnungsfeier der Globale

Eröffnung Globale

Am Donnerstag beginnt die Globale Mittelhessen II

globale

Am Donnerstag, den 28.10., beginnt das zweite globalisierungskritische Filmfestival Globale Mittelhessen. Los geht es um 18 Uhr mit einer Austellung einiger Werke von Christian Minke & Mut zur Wut. Danach wird um 18:30 das Festival mit dem Film The Yes Men Fix The World eröffnet. Anschließend wird der Start der Globale mit einem Konzert der Pariser Sinti-Swing, Chanson-Punk und Jazz-Band Les Yeux d‘la Tête und einer Fiesta Zapatista gefeiert. Die Eröffnungsveranstaltung findet in der Waggonhalle statt. Die folgenden Filme werden bis zum 7.11. im Kino Capitol in der Biegenstr. 6 in Marburg gezeigt.

Die Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t beteiligt sich am Programm mit den Filmen Der Gewinn der Krise von Jörg Nowak und Antonio Negri. Eine Revolte, die nicht endet.
Der als Roadmovie konzipierte Film Der Gewinn der Krise beschäftigt sich mit subjektiven Wahrnehmungen der Krise. Über diese und die Perspektiven sozialer Kämpfe werden wir im Anschluss mit dem Filmemacher Nowak diskutieren (MR – Di, 2.11. – 20:30 // GI – Mo, 1.11. – 18:00).
Der Dokumentarfilm Antonio Negri. Eine Revolte, die nicht endet beschäftigt sich mit Klassenkämpfen der 1960er bis in die 2000er anhand von Werk und politischer Aktivitäten des italienischen Philosophen Antonio Negri. Anschließend möchten wir über Theorie und Praxis des von Negri geprägten Operaismus bzw. Postoperaismus diskutieren (MR – Do, 4.11. – 18:00 // GI – Mi, 3.11. – 20:30).

Das gesamte Programm der Globale findet ihr hier.

Revolutionärer Prozess auf allen Ebenen?

„La Comuna im Aufbau“

Film und Diskussion mit Dario Azzellini,
Thomas Muhr und Andres Otálvaro

Donnerstag, 30.9.2010, 19:30 bis 22 Uhr

Orientzentrum (Deutschhausstr. 12, Raum 00A26)

Am Sonntag konnte die regierende Sozialistische Einheitspartei bei der Parlamentswahl in Venezuela erneut die große Mehrheit der Stimmen für sich verbuchen. Sie ist bestätigt, auch wenn durch den Antritt einer vereinigten Opposition die Zwei-Drittel-Mehrheit verloren ging. Über Wahlen, Parteien und besonders die Führungsfigur Chávez wird hierzulande regelmäßig berichtet. Dies geschieht zwar oft auf unsägliche Weise, vor allem werden bei der Berichterstattung aber Prozesse an der Basis in Venezuela völlig ausgeblendet. Wir zeigen einen Film, in dem Basisaktivistinnen und Aktivisten zu Wort kommen und nicht Chávez! (mehr…)

Samstag: Tanzfest gegen schlechte Laune…

Bevor es am 13.2. nach Dresden geht wollen wir nächsten Samstag 6.2. nochmal richtig feiern.

Das ganze geht ab 22h los wird sehr elektronisch und gibt ordentlich was auf die Ohren um die Beine zappeln zu lassen…

In der Rakete@Bettenhaus.

Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t. feiert Geburtstag!

Die Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t. gibt es mittlerweile 10 Jahre! Das wollen wir feieren und haben deshalb den Januar proppevoll mit Veranstaltungen für euch und für uns gepackt.

  • 20. | 20.30h | Café am Grün | Infoveranstaltung zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch in Dresden am 13. Februar in Zusammenarbeit mit der Hochschulgruppe SDS.Die Linke Marburg
    Weitere Infos unter http://no-pasaran.mobi
  • 21. | 20.30h | Café am Grün | „Über das doppelte Scheitern der russischen Revolution und die Rückeroberung einer kommunistischen Perspektive“ – Lesung mit Bini Adamczak aus ihrem Buch GESTERN MORGEN in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen
  • 22. | 19.00h | Phil-Fak, B-Turm, 5. Stock | „The spirit of communism!?“ – Diskussionsveranstaltung zu 10 Jahren Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t.
  • 23. | 21.00h | Cavete | 10 Jahre Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t. – Geburtstagsfeier
  • Raven gegen Krise! 16.7.09

    Raven gegen Krise!
    Eines dürfte uns allen klar sein: Wir haben die aktuellen Krisen nicht verursacht. Und damit ist es nur logisch, dass wir auch nicht bereit sind ihre Konsequenzen und Kosten zu tragen!

    Die Krise, das sind viele!
    Alle reden von der Krise und meinen nur die eine, die Finanz-/ Wirtschaftskrise. Wir sprechen von vielen Krisen, denn sieht man sich genauer um, so ist unser aller Lebensumfeld durchzogen von krisengeschüttelten Systemen. Seien es Schul- und Hochschulsystem, deren Missstände nicht erst seit dem Bildungsstreik vor vier Wochen mehr als offensichtlich sind, oder sei es das Pflege- und Gesundheitssystem, dessen Finanzierung und Leistung seit Jahren sinkt. Auch die Krise im Beschäftigungsbereich, durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Zeitarbeitsfirmen, zunehmende Arbeitslosigkeit und faktischen Reallohnsenkungen, drängt sich durch zunehmende Streiks in den letzten Jahren, zuletzt durch der Streik der Erzieher_innen, mehr und mehr ins öffentliche Bewusstsein.
    Weniger offensichtliche Erosionserscheinungen sind der Rückgang öffentlicher Freiräume durch Privatisierung, Kommerzialisierung, Überwachung und verschärfte, gesetzliche Regelungen sowie die Krise der inhaltlichen Ausrichtung des Systems, dessen „Versprechungen“ nicht gehalten werden und dessen „Lösungen“ keine sind.
    (mehr…)

    Feminismus feiern – Das FemArchiv wird 20! Wir wünschen alles Gute!

    Das erste und einzige feministische Archiv in Marburg wird 20 Jahre alt. Wir gratulieren herzlich zu 20 Jahren konsequent feministischer Arbeit!

    Aus diesem Anlass wollen wir auf eine Tagung des FemArchivs in Zusammenarbeit mit dem AStA Marburg (Referat für Geschlechterpolitik), gender trouble – feministische frauenlesbenliste (FFLL) und dem trauma im g-werk hinweisen:

    aufbrueche Marburg Banner

    Dalai Lama oder Glückskeks?

    Im Vorfeld des Dalai Lama Besuchs in Marburg könnt ihr bei Testedich.de euer Wissen über die Weisheiten des „Gottkönigs“ testen.


    http://www.testedich.de/quiz26/quiz/1244114626/Dalai-Lama-oder-Glueckskeks

    Danke an stressmob.de

    Bettenhaussommerfestival am 13.6.

    Wenn du uns mal kennenlernen willst, hier gibts einen Infotisch von uns:

    Filmfestival Globale Mittelhessen mit der Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t.

    Globale Mittelhessen Vom 19. bis 27. Juni findet in Marburg, Gießen, Wetzlar und Gladenbach zum ersten Mal das globalisierungskritische Filmfestival „Globale Mittelhessen“ statt. (mehr…)

    8.Mai Tag der Befreiung! Wir feiern im Bettenhaus!


    einen längeren Text von uns zur Bedeutung des 8.Mai gibt es hier
    Party am 7.Mai 22h Rakete im Bettenhaus

    Im Mai 2009 jährt sich zum 64. Mal der Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus durch die Armeen der UdSSR, Frankreichs, Großbritanniens und der USA. Am 7. und 8. Mai 1945 unterzeichneten Vertreter des faschistischen Deutschlands im französischen Reims und Berlin ihre bedingungslose Kapitulation. Das Ende der nationalsozialistischen Barbarei bedeutete Befreiung: Befreiung für die Menschen, die in den Konzentrationslagern bis zur Ankunft der Alliierten überlebt hatten, Befreiung für die in den Untergrund gezwungenen Menschen, Befreiung für Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti, Befreiung für die Menschen in den von der deutschen Wehrmacht überfallenen Staaten, für die nach Deutschland verschleppten ZwangsarbeiterInnen, Schwule und Lesben, „Asoziale“, Menschen mit Behinderungen, Linke der verschiedensten Organisationen und Strömungen, Demokratinnen und Demokraten, Liberale und viele mehr.

    Für die politische Linke ist der 8. Mai ein „Tag der Befreiung“. Neben der konkreten Befreiung der Verfolgten des Naziregimes, die vielen Menschen das Überleben erst ermöglichte, bot die militärische Zerschlagung des deutschen Faschismus, zu der die Linke nicht in der Lage war, auch die potentielle Möglichkeit für gesellschaftliche Veränderungen.

    Wir danken den Alliierten für die Befreiung vom Nationalozialismus! Wer nicht feiert, hat verloren!

    Party am 7.Mai 22h Rakete im Bettenhaus

    Die Bandbreite hat nix auf linken Veranstaltungen zu suchen!

    Da uns vermehrt Emails erreichen, deren AutorInnen uns vorwerfen den Auftritt von der Band Die Banbreite auf der Demo am 28.3. in Frankfurt verhindert zu haben, hier ein kurzes Statement von uns:

    Die Band Die Bandbreite wollte wohl gerne auf der Abschlusskundgebung in Frankfurt spielen, dies war zumindest auf ihrer Website zu lesen. Auch wir, andere haben das auch getan, haben uns dafür eingesetzt, dass diese Band nicht spielen wird.

    Wir sehen mit der Band Die Bandbreite keinerlei inhaltlichen Überschneidungen. Unser Kommunismus sieht anders aus.

    Wir haben mit Verschwörungstheorien nix am Hut und arbeiten nicht mit Sexisten zusammen. Beides findet sich bei Die Bandbreite. Wer die Mitschuld Japans am 2.Weltkrieg bezweifelt und den Kriegseintritt der USA zur Befreiung der Welt vom Faschismus bejammert hat unserer Ansicht keinerlei Berechtigung bei linken Veranstaltungen aufzutreten. Es waren Millionen von JüdInnen und andere Verfolgte, genauso wie der proletarische Widerstand auf den Kriegseintritt der USA und der Alliierten angewiesen. Die Sowjetunion hätte dies alleine nicht schaffen können. Leider wurde viel zu spät eingegriffen und die KZs und hunderttausendfaches Morden konnten viel zu lange betrieben werden. Wer den USA den 11.9. als Inside Job vorwirft hat unserer Ansicht auch nix auf linken Veranstaltungen zu suchen. Dies hat nichts mit emanzipatorischer Gesellschaftsanalyse zu tun, es ist einfach nur dumme Verschwörungstheorie. (siehe hierzu das Lied „Selbst gemacht“).

    Wer, wie in den Liedern „Man kennt uns“ und „Miesmuschel“, so unverblümt sexistisch Frauen als Dinge ansieht, gegen Emanzen hetzt und für ein plattes gesellschaftliches Schönheitsideal eintritt, hat auf linken Veranstaltungen auch nichts zu suchen. Wir verstehen uns als FeministInnen und unser Kommunismus funktioniert nur als die Befreiung aller Menschen.

    Der spanische Bürgerkrieg und die Linke II

    Zweiter Teil unserer Veranstaltungsreihe
    ***UPDATE Der Workshop um 14.30h mit Ulrich Winter: Sinn vergangenheitspolitischer Debatten und Bedeutung für die Gegenwart: die Linke und der Gefangenentransport fällt leider aus – Der Rest findet wie geplant statt***

  • Hier gibts die Ankündigung und das Programm als PDF
  • Für uns, darauf bestanden wir, und wir hörten es bestätigt von denen, die von den Fronten kamen, war in Spanien die internationale Solidarität zur Abwehr des Faschismus angetreten. Diese Antwort war von absoluter Bestimmtheit (Peter Weiss, Die Ästethik des Widerstands)

    Im Hinblick auf inhaltliche Debatten über das Projekt der Abschaffung aller Verhältnisse, in denen der Menschen ein geknechtetes Wesen (Marx), über dahingehende strategische Fragestellungen, taktische Bündnisse und Allianzen sowie Organisations- und Politikformen kann in der politischen Geschichte der Linken viel gefunden werden – für den Pessimisten ein Sammelsurium an Widersprüchen, Fehlern wie auch dem Scheitern linker Politik; für den Optimisten (bestenfalls?) eine Geschichte des Scheiterns aus dezu lernen sei, um künftige und anstehende Kämpfe schlauer und erfolgreicher führen zu können. Der Spanische Bürgerkriegs war für die zeitgenössische (nicht nur, aber hauptsächlich) europäische Linke ein Kristallisationspunkt und politisches Problem, das ungeheure Hoffnungen, Illusionen und auch Kräfte freizusetzen vermochte – und: mit dem Sieg des spanischen Faschismus, unterstützt vom nationalsozialistischen Deutschland und dem italienischen Faschismus, einer weiteren derben Niederlage und (teilweise auch physischen Vernichtung) der „Linken“ endete.

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    Bettenhaus Sommerfest 2008

    Update: Veranstaltungsreihe: Der spanische Bürgerkrieg und die Linke

    Die Veranstaltungsreihe „Der spanische Bürgerkrieg und die Linke“ beschäftigt sich mit den im spanischen Bürgerkrieg ausgetragenen gesellschaftlichen Konflikten. Hierbei soll sowohl ein Verständnis für die sozialen Ursachen des Konflikts als auch die politisch-ideologische Dimension (nicht nur, aber auch die des antifaschistischen Kampfes) erarbeitet werden. In einem Mix von Vorträgen, Workshops, Filmvorführungen und einer szenischen Lesung sollen unterschiedliche Perspektiven (wobei diejenigen der Linken im Vordergrund stehen) beleuchtet werden. Die inhaltlichen Beiträge werden die sozialen Bedingungen Spaniens in den 30er Jahren, die grundlegenden politischen Konflikte, die Errungenschaften der sozialen Revolution wie auch die geschichtspolitische Verarbeitung (und Verdrängung) im gegenwärtigen Spanien thematisieren.

    Achtet bitte auf kurzfristige Änderungen im Programm!

    Die Veranstaltungsreihe wird unterstützt von: Capitol, Hans-Böckler-Stiftung, Antifa-/Antirareferat AStA Marburg, Waggonhalle
    Hier gibts das Programm: (mehr…)