Archiv der Kategorie 'International'

VA: Queer Kurds: Die kurdische LGBTI-Bewegung am 25. Februar

Wir möchten auf eine interessante Veranstaltung der Kurdistan-Soli-Gruppe in Marburg hinweisen:

Queer Kurds: Die kurdische LGBTI-Bewegung
Mittwoch, 25. Februar um 20:30 Uhr
Cafe am Grün Marburg / Am Grün 28

Kurdische LGBTI-Bewegung

Innerhalb des nunmehr seit Jahrzehnten schwelenden Konflikts zwischen der türkischen Regierung und der kurdischen Freiheitsbewegung entwickelte sich dort eine aufstrebende Protestbewegung, die sich u.a. für die Rechte und die Wahrnehmung von Lebensweisen von LGBT-Menschen einsetzt. Diese kurdischen LGBT-Aktivist*innen finden sich in einer vielleicht ganz besonderen Situation wieder: Sie sind eine Minderheit innerhalb der Minderheit und führen einen doppelten Kampf gegen sexuelle und ethnische Diskriminierung in zwei Gesellschaften gleichzeitig. (mehr…)

Nach dem Blockupy-Festival ist vor der EZB-Eröffnung

Blockupy

Aufruf: 18. März 2015: Transnationale Aktionen gegen die EZB-Eröffnungsfeier – Let’s Take Over The Party!

Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier eröffnen. Für den 185 Meter hohen Zwillingsturm, der mit seinem Sicherheitszaun und Burggraben einer Festung gleicht, wurde die schwindelerregende Summe von 1,3 Milliarden Euro ausgegeben. Diese einschüchternde Architektur der Macht zeigt deutlich die Distanz zwischen den politischen und ökonomischen Eliten und den Menschen.

Die Mitarbeiter_innen und Abteilungen haben schon mit dem Umzug in das neue Gebäude begonnen. Aber die große Eröffnungsfeier – in Anwesenheit von mehreren europäischen Staatschefs und Finanzoligarchen – ist jetzt offiziell für den 18. März angekündigt worden. (mehr…)

29.11. Demo: „Weg mit dem PKK-Verbot“ in Frankfurt

Am 26. November 1993 wurde die PKK in Deutschland verboten. Die damalige Brandmarkung der PKK als „terroristische“ Organisation und das Verbot führten zu einer Vielzahl von Verhaftung und der Kriminalisierung von zehntausenden KurdInnen. Doch selbst diese massive Repression konnte die Bewegung nicht aufhalten.

Diesen November finden anlässlich des Jahrestags des Verbots in mehreren Städten in Deutschland Demonstrationen statt. Wir aus Marburg fahren zusammen am 29.11 zur Großdemo nach Frankfurt. Gemeinsame Anreise: 13:15 Uhr am Marburger Hbf, Abfahrt des Regionalzuges ist um 13:35.

Demo_PKK-Verbot_FFM

Und passend zur Demo gegen das PKK-Verbot veröffentlichen wir hier die Rede der Gruppe Brot und Rosen zur kriminalisierung der PKK in Deutschland, welche sie auf der Demo in Marburg zum internationalen Aktionstag am 1.11. gehalten haben.

*** Redebeitrag der Gruppe Brot&Rosen zum PKK-Verbot ***
1.11. Internationaler Aktionstag

Seit 21 Jahren werden Menschen, die sich in Deutschland für die kurdische Befreiungsbewegung einsetzen, vom deutschen Staat genauestens überwacht und bestraft. Kurdische Linke waren in den letzten 20 Jahren von etlichen Razzien, Verhaftungen, Veranstaltungsverboten und Abschiebungen betroffen. Grundlage für all das ist das 1993 verhängte Verbot der kurdischen Arbeiterpartei PKK.
Dieses Verbot gehört endlich in die Tonne!
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Veranstaltung: Kampf um Kobanê, Ausnahmezustand in der Türkei

Seit Juli wird die kurdische Stadt Kobane vom sogenannten Islamischen Staat belagert. Ein Versuch kurdischer Selbstverwaltung, der sich im Laufe des syrischen Bürgerkrieges konstituiert hatte, steht damit seit Monaten auf dem Spiel. Anfang Oktober gelang es den Kämpfern des IS auf das Stadtgebiet von Kobane vorzudringen ? obwohl die Anti-IS-Koalition unterschiedliche Infrastruktur und Stellungen des IS bombardiert hatte, wurde die internationale Unterstützung von den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) vor Ort als nicht ausreichend angesehen. Im Zentrum der kurdischen Kritik standen allerdings nicht die USA oder die internationale Anti-IS-Koalition, sondern die Türkei, welche durch ihre Grenze zu Syrien unmittelbar an die drei kurdischen Kantonen in Syrien und damit auch an Kobane liegt.

Die Türkei verweigerte über Monate nicht nur logistische oder militärische Unterstützung für die YPG (Volksverteidigungskräfte der kurdischen Bewegung in Rojava), vielmehr half sie direkt dem IS ? durch den Transfer von salafistischen Kämpfern, Versorgungsgütern und Waffen. Die Proteste gegen diese Unterstützung des IS haben sich nun in Aufstände entwickelt. Aber der türkische Staat versucht nun wiederum diese niederzuschlagen. Nicht nur mit Hilfe der Polizei, sondern eben auch mit islamistische Gruppen und türkische Faschisten, zum Teil unter den Augen der Polizei. Allein in einer Protestnacht gab es mindestens 18 Tote ? mehr als während der Monate andauernden Gezi Revolte und Ausgangssperren wurden verhängt sowie vom Militär durchgesetzt. Bereits vor seinem Vordringen nach Kobane hatte der IS im Raum Sindshar (Irak) die kurdische Jesiden aus ihren Dörfern vertrieben, viele Hingerichtet. Obwohl viele von Kämpfern der PKK vor ihrem Tod durch Verdurstung aus dem Gebirge oder ihrer Hinrichtung durch den IS gerettet werden konnten, bleibt die Gefahr von Massakern oder gar eines Genozids durch den IS bestehen ? auch in Kobane. Die de facto Unterstützung des IS durch die AKP-Regierung und die Niederschlagung der Solidaritätskundgebungen mit dem Widerstand in Kobane gefährdet nicht zuletzt den laufenden Verhandlungsprozess zwischen AKP und PKK. Im Angesicht des von der AKP zumindest billigend in Kauf genommenen drohenden Völkermordes an Kurden im Irak und Syrien durch den IS wird eine Rückkehr des türkisch-kurdischen Bürgerkriegs auch in der Türkei wahrscheinlich.

Was sind die jüngsten Entwicklungen der Lage? Welche Interessen haben die Türkei, welche die westlichen Staaten? Was kann „der Westen“, d.h.
was können wir tun?

Veranstaltet von der Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t., und dem Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) Marburg, mit Murat Cakır (RLS Hessen)

Hier der Facebooklink zur Veranstaltung

Embargo gegen Rojava: Einreise unmöglich!

Wir dokumentieren im Folgenden die Pressemitteilung der Rojava-Jugenddelegation:

Embargo gegen Rojava: Einreise unmöglich!

Nachdem der Jugenddelegation bereits von den Behörden der Kurdischen Regionalregierung im Nordirak eine Einreise nach Rojava (Nordsyrien) verweigert wurde, bleibt auch die Grenze zwischen der Türkei und Rojava versperrt. Das Embargo verschaerft sich zusehends.
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Jingle zu Care & Migration

For the action at the Düsseldorf Deportation Airport we‘ve made a Jingle in diferent languages, that can be listened to here.
(languages: german, rumanian, spanish and french)

Para la acción en el areopuerto de deportación de Düsseldorf hemos hecho un „jngle“ en varios idiomas, lo cual se puede descargar escuchar aquí.
(idiomas: alemán, rumano, español, francés)

Zu der Aktion am Düsseldorfer-Flughafen haben wir auch einen mehrsprachigen Jingle gemacht, den ihr euch hier anhören könnt:
(Sprachen: deutsch, rumänisch, spanisch, französich)

Soundcloudlink

Blockupy Aktionskonferenz

Blockupy? Weiter geht’s!

Plakat Aktionskonferenz

Vom 22. bis 24. November 2013 findet in Frankfurt/Main die nächste europäische Aktionskonferenz des Blockupy-Bündnisses statt. Wir wollen dort diskutieren, welche Widerstands-Praxen gegen das eurpäische Krisenregime sich in den letzten Jahren entwickelt haben, welche Differenzen und Gemeinsamkeiten unsere Kämpfe ausmachen und natürlich, welche Ideen wir für Blockupy 2014 haben!

Wir werden da sein und freuen uns, wenn ihr auch dabei seit!

Den Aufruf und alle weiteren Infos zu Ort, Anreise, Programm usw. findet ihr auf der Blockupy-Seite .

Flyer zur Aktionskonferenz, die ihr selbst ausdrucken und verteilen könnt, findet ihr hier auf englisch und hier auf deutsch .

„Wir sind alle Çapulcu! Wir sind alle Marodeure! Taksim ist überall!“

Aufruf der Interventionistischen Linken (iL)

taksimWir schreiben diese Zeilen am Tag des Versuchs der türkischen Polizei, den Taksim-Platz und den Gezipark zu räumen. Nach 14 Stunden harter Kämpfe zunächst zum Rückzug gezwungen, griff die Polizei am Abend erneut, diesmal noch brutaler an, wortwörtlich dem Ministerpräsidenten Erdogan folgend, der zuvor das „Ende der Toleranz“ für die „Marodeure“ des Taksim-Platzes erklärt hatte: „Wir werden Provokateure und Terroristen verfolgen – niemand wird davon kommen“. Im Augenblick ist nicht klar, welchen Verlauf diese Nacht nehmen wird. Doch wird die Auseinandersetzung nicht nur in Istanbul, sondern auch in vielen anderen Städten der Türkei fortgesetzt, auch in den nächsten Tagen und Nächten.

Wir rufen dazu auf, den Widerstand auch auf die Plätze deutscher Städte zu tragen. Ein breites Bündnis deutscher, türkischer und kurdischer Linker plant schon zum kommenden Samstag (15. Juni) Demonstrationen vermutlich in Hannover, Düsseldorf, Mannheim und Berlin, für die darauf folgende Woche wird eine zentrale Kundgebung in Köln vorbereitet. Wir werden dabei sein.

Frankfurt und Istanbul. Weltweit gleichen sich die Bilder – trotz der Unterschiede im Ausmaß und in der Intensität dessen, was sie sichtbar machen: Brutalisierte Polizeieinheiten kesseln Demonstrant*innen ein, jagen die Menschen mit Wasserwerfern über Straßen und Plätze, stürzen sich zu dritt oder zu viert auf Einzelne, verdrehen Festgenommenen Arme und Beine, setzen ohne jede Rücksicht auf Unbeteiligte, ohne Rücksicht auch auf Alte oder Kinder Tränen- und Pfeffergas ein, schlagen mit ihren Knüppeln gezielt auf Journalist*innen, Sanitäter*innen, Rechtsanwält*innen ein. Wer auch immer ihr jeweiliger Dienstherr ist, der türkische oder der hessische Innenminister: umstandslos eignen sich die paramilitärisch hochgerüsteten Rollkommandos vorgeblich demokratischer Staatsmacht zum Einsatz auch im Auftrag diktatorischer Regimes. Daran ändert sich nichts, wenn das Oberkommando der Polizei eine Woche später Grußsignale über alle Frequenzen sendet: Wir wissen, dass sie bei nächster Gelegenheit wieder zuschlagen werden, unter der Anleitung irgendeines anderen Ministers, irgendeines anderen Ordnungsdezernenten.
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Sie sollen alle abhauen!

Die Interventionistische Linke solidarisiert sich mit den Energiepreis-Protesten in Bulgarien

In den letzten Tagen und Wochen sind Zehntausende auf die Straßen der bulgarischen Städte geströmt, sie protestierten gegen die unbezahlbaren Energiepreise und die korrupte politische Klasse, wütend und entschlossen, bis die Regierung von Boiko Borissow am 20. Februar ihren Rücktritt erklären musste. Bulgarien, eines der ärmsten Länder Europas mit unverhältnismäßig hohen Lebenshaltungskosten, galt zuletzt als Musterschüler der europäischen Austeritätspolitik. Mit einer brutalen Sparpolitik und Schuldenbegrenzung vertiefte der Staat die Verarmung der bulgarischen Bevölkerung. Die hohen und steigenden Energiekosten auf der einen Seite, die skrupellosen Geschäftspraktiken der drei oligopolistischen Energiekonzerne Energo-Pro, ČEZ und EVN brachten das Fass zum Überlaufen.

Die meist gerufe Parole in diesen Tag in Bulgarien ist „Mafia! Mafia“. Die Mafia, das ist in Bulgarien das enge Geflecht aus Energiekonzernen, privatisierten Staatsbetrieben und sämtlichen politischen Parteien, ein Geflecht der Selbstbereicherung der Eliten und der Ausbeutung der Bevölkerung. Die Menschen haben jegliches Vertrauen in die Institutionen der vorherrschenden Form repräsentativer Demokratie verloren. Und die dramatischen Entwicklungen in Bulgarien zeigen: Die Weltwirtschafts- und Eurokrise, die Krise der sozialen Reproduktion, die sozial-ökologische Krise und die Krise der politischen Repräsentation sind auf engste verknüpft und können nur in ihrer Gesamtheit gelöst werden.
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Aufruf: Blockupy Frankfurt!

Widerstand im Herzen des europäischen Krisenregimes 
31. Mai und 1. Juni 2013

Erneut rufen wir* zu europäischen Tagen des Protestes in Frankfurt am Main gegen das Krisenregime der Europäischen Union auf. Am 31. Mai und 1. Juni 2013 wollen wir den Widerstand gegen die Verarmungspolitik von Regierung und Troika – der EZB, der EU-Kommission und des IWF – in eines der Zentren des europäischen Krisenregimes tragen: an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler deutscher Banken und Konzerne – den Profiteuren dieser Politik.

Die Verarmungs- und Privatisierungsprogramme, die schon vor Jahrzehnten den Ländern des Globalen Südens aufgezwungen wurden, sind jetzt in Europa angekommen. Die deutsche Agenda 2010 war nur ein Modellprojekt für das, was in noch dramatischerem Umfang jetzt insbesondere in Südeuropa durchgesetzt wird. Diese Verelendung wird sich – auch hier – noch weiter verschärfen, wenn wir uns nicht wehren: der weitere Abbau sozialer und demokratischer Rechte. Damit soll die Zahlungsfähigkeit für die Renditeerwartungen der großen Vermögen erhalten bleiben und durch die Verbilligung und Prekarisierung von Lohnarbeit die „ökonomische Wettbewerbsfähigkeit“ Deutschlands und (Kern-)Europas auf dem kapitalistischen Weltmarkt gesteigert werden.
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Blockupy – Widerstand im Herzen des Europäischen Krisenregimes



Selbstverständnistext des Bündnis Blockupy Frankfurt

Mit dem Bündnis Blockupy haben AktivistInnen, Gruppen und Organisationen, die die gesamte Spannbreite des Protestes und Widerstands gegen die Zumutungen der kapitalistischen Krise widerspiegeln, einen gemeinsamen Prozess begonnen. Wir haben unterschiedliche politische Ansätze und Analysen, wir unterscheiden uns in praktischen und theoretischen Zugängen. Wir haben uns aber entschlossen, diese Differenzen nicht als Schwäche, sondern als Stärke zu verstehen – und bringen diese ein in das Projekt, den Widerstand gegen die Verarmungspolitik der Troika – der EZB, der EU- Kommission und des IWF – in das Herz des europäischen Krisenregimes zu tragen.

Die Blockupy-Aktionstage im Mai 2012, bei denen das Frankfurter Bankenviertel praktisch lahmgelegt war, markierten hiervon nur den Anfang: Mitten in Deutschland, dessen Bundesregierung die Politik der Sparprogramme und Sozialkürzungen in Europa maßgeblich vorantreibt. Und mitten in Frankfurt, dem Sitz der Europäischen Zentralbank, die für ihre zentrale Rolle bei der Durchsetzung der Spardiktate bei Millionen Menschen vor allem im Süden Europas verhasst ist, haben wir mit den Mitteln des Zivilen Ungehorsams den Schritt von öffentlichem Protest zum kollektiven Widerstand begonnen. Wir verweigern uns der Komplizenschaft mit der deutschen Krisenpolitik, die nicht nur katastrophale Folgen für die Lebensverhältnisse der Menschen im Süden Europas hat, sondern auch hierzulande die soziale Spaltung immer weiter vorantreibt. Wir stellen uns solidarisch an die Seite der Bewegungen, die sich in Europa und weltweit gegen die Abwälzung der Folgen der kapitalistischen Krise auf die Lohnabhängigen und Besitzlosen zur Wehr setzen.
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Mit Trauer, Wut und Bestürzung

Erklärung der Interventionistischen Linken (iL) zu den Morden an 3 kurdischen Aktivistinnen in Paris am 09.01.2013

Mit Trauer, Wut und Bestürzung haben wir von den Morden an den 3 kurdischen Aktivistinnen Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez am 09.Januar 2013 in Paris erfahren.

Wie auch die kurdischen Genoss_innen fordern wir die umgehende, lückenlose Aufklärung des Verbrechens.

Besondere Bedeutung bekommt die Tat, weil es ein Angriff auf die revolutionäre, kurdische Frauenbewegung darstellt, in der die 3 Frauen aktiv waren. Für den Prozess zum Frieden und zur Lösung der kurdischen Frage ist es ein schwerer Schlag, für die Demokratisierung der Gesellschaft und die Befreiung der Geschlechter ein noch größerer.

Wir verurteilen die fortgesetzte Praxis extralegaler Hinrichtungen von als „Terrorist_innen“ bezeichneten Menschen, nun auch mitten in Europa. Dies und die undifferenzierte Berichterstattung über dieses Thema zeigen die Grenzen des Modells „westliche Demokratie“ auf, welches gerade auch in die Nahost-Region und nach Kurdistan exportiert werden soll.

Nötig sind jedoch keine Patriot-Einheiten und andere Exportprodukte aus Europa, sondern eine Friedenslösung für die Region, die auf der Autonomie der Bevölkerung basiert. Genau hier waren die drei Frauen aktiv.
Trotz der Morde, trotz Waffenlieferungen, trotz Geheimdienstoperationen: Kurdistan wird frei sein. Keine Frage.
Hasta siempre compañeras!

In Solidarität,
Interventionistische Linke, Düsseldorf, 21.01.2013

United we stand!

After multiple house searches, arrests and house arrests in Rome and Milan in November 2012, yet again on Monday morning at least 13 students and activists from Padova have been affected by state repression. This repression must be seen as an answer to the european mobilization for the general strike on November 14, where thousands of people in numerous italian cities marched against those responsible for crisis – the governments and banks. This is a new wave of repression against those parts of the movement, that were able to break the silence in italian society this past autumn. In Padova, as in many other cities in Italy and Europe, thousands of students, workers and people living in precarious conditions filled the streets with noise, courage and anger.

The violence of the police on that day and the present repression are evidence of the incapacity of the state towards unfaltering motions striving for freedom of movement, living space and free education and which are struggling against authoritarian crisis policy. We declare our solidarity with our italian comrades and friends, because your struggle is ours as well! Against austerity we set our transnational solidarity and our vision of a society free of domination! Liber* tutt* – freedom for our friends and comrades!

Interventionistische Linke, 08.01.2013

Feministische Kämpfe in Indien

Weil es gerade stark im öffentlichen Diskurs ist (z.B. hier und hier in der Tagesschau), kurz ein paar informative Links zur weiteren Information über die gerade stattfindenden feministischen Kämpfe in Indien. Leider kommen ja in den hiesigen Medien hauptsächlich die Forderungen nach Strafverschärfungen vor – dass es um sehr viel mehr geht zeigt das Interview mit Arundhati Roy sowie die Links.

- Indisches Nachrichtenportal mit Sonderseite zu Vergewaltigungen
- Kritisches indisches Portal mit vielen Texten indischer Autorinnen
- Women against sexual violence and state repression: hauptsächlich in ländlich geprägten Bundesstaaten Indiens aktives politisches Netzwerk

Against patriarchy, pro feminist struggles! Now and everywhere!!

PS: Leider konnten wir den Link zum Video der indischen Feministin nicht mehr finden, die die Forderung nach Strafverschärfung als kontraproduktiv bewertete und einen breiten gesellschaftlichen Diskurs über Gewalt, Patriarchat und Kapitalismus forderte. Wir freuen uns über Hinweise, z.B. per Kommentar.

Statt Weltuntergang: Widerstand

Auch wir haben die jüngsten Ereignisse in Chiapas mitverfolgt: Dazu ein Video und ein Text eines Genossen aus Mexiko unten.
Allerdings passiert nicht nur in Mexiko was. Beispielsweise findet gerade in Hamburg der Chaos Communication Congress des Chaos Computer Club statt – dort geht es unter dem Titel „Not my department“ unter anderem um staatliche Überwachung und deren Techniken, politische und technische Intervention dagegen und um die Unterstützung solch sinnvoller Instrumente wie Tor, freier Software und Verschlüsselungsmöglichkeiten. Hier eines von vielen Presseechos.

Die schweigenden Worte der Zapatistas

Die am vergangenenen Freitag erfolgten Aufmärsche der zapatistischen Bewegung sind symbolischer Ausdruck ihrer Stärke und Geschlossenheit.

Bereits im Vorfeld wurde gemutmaßt. Angedeutet. Gemunkelt. Es geschah also nicht gänzlich unerwartet, wenngleich der Überraschungseffekt nicht weniger schwach ausfiel. Der am vergangenen Freitag erfolgte Aufmarsch der zapatistischen Bewegung im südmexikanischen Bundesstaat von Chiapas war vor allem eines: ein Spiel der Symboliken, Bedeutungen und Interpretationen, kurz: ein klassischer Ausdruck zapatistischer Politik.
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Solidaritätserklärung der Interventionistischen Linken (IL) und …Ums Ganze zum europäischen Generalstreik am 14. November

Ein guter Abschluss für 2012, ein Grund zur Freude in düsterer Zeit.

Am 14. November treten Spanien, Portugal, Zypern und Malta in den Massenstreik, Griechenland und Italien folgen. Die länderübergreifende Aktion in Südeuropa versucht, eine Schwäche der bisherigen Kämpfe zu überwinden: ihre Trennung voneinander. Wir freuen uns, dass die Bewegungen, die Vielzahl der Einzelnen, die Deklassierten und Empörten im Süden Europas jetzt einen Schritt weiter gehen wollen. Auch wenn wir dazu noch nicht viel einbringen: Wir erklären unsere Solidarität mit dem ersten länderübergreifenden Generalstreik Europas! Gemeinsam gegen Troika und EZB, gegen das chauvinistische Krisenkommando der EU und seine deutschen Auftraggeber und Nutznießer! Gegen das reaktionäre Phantasma der nationalen Sonderwege und die rassistische Verzerrung des Gemeinsamen!

Seit diesem Sommer gilt: Reist deutsches Staatspersonal in südeuropäische Hauptstädte, ist das eine Fahrt in den Ausnahmezustand. In Athen mussten ganze Stadtviertel und Straßenzüge paramilitärisch besetzt werden. Empörung und Verachtung der Leute sind so militant, dass zum „sicheren Geleit“ jeder direkte Kontakt verhindert werden muss.
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Solidarität mit den Streikenden in Südeuropa!

Solidarität mit den Streikenden in Südeuropa!

Erstmals in der Geschichte der Europäischen Union finden am 14. November in Südeuropa mehrere Generalstreiks zeitgleich statt. In Griechenland, Spanien, Portugal, Malta und Zypern gehen die Menschen auf die Straße, um Widerstand gegen die autoritäre Sparpolitik der Troika zu leisten. Erstmals ruft auch der Europäische Gewerkschaftsbund seine Mitgliedsgewerkschaften auf, an diesem Tag zu demonstrieren und sich mit den Streikenden in Südeuropa zu solidarisieren.
In diesem Zusammenhang rufen wir dazu auf, am 14.11.2012 in Marburg an Aktionen teilzunehmen, um den Betroffenen zu zeigen, dass sie in ihrem Kampf gegen die von der Troika diktierte Sparpolitik nicht alleine dastehen.
Soli-Aktionen in Marburg:
12 Uhr Kundgebung – Universitätsklinikum (Lahnberge)
15.30 Uhr Solidaritätskundgebung – Marktplatz

Im Anschluss finden noch dezentrale, kreative Aktionen statt.

KEINE ZUKUNFT OHNE SOLIDARITÄT

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Solidarity with the Strikers in southern Europe!

November 14th marks the first time in European history, when general-strikes are going to take place in several southern European countries at the same time. People are taking to the streets in Greece, Spain, Portugal, Malta and Cyprus to resist the authoritarian austerity-politicies of the Troika. For the first time, also the European trade-union confederation calls their members, to demonstrate in solidarity with the Strikers in southern Europe.
In this context, we are calling you to participate in actions on November 14th in Marburg to declare solidarity with the struggling one’s and show them, that they’ve got support all over Europe.
Actions of Solidarity in Marburg:
12 Uhr ralley – University medical center (Lahnberge)
15.30 Uhr rally of solidarity – Marktplatz

Afterwards there are going to be some decentralized, creative actions in town

NO FUTURE WITHOUT SOLIDARITY

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¡Solidaridad con l@s huelgistas en el sur de Europa!

Por primera vez en la historia de la Unión Europea se realizan huelgas generales en todo el sur de Europa el 14 de noviembre. Al mismo tiempo en Grecia, España, Portugal, Malta y Chipre la gente toma las calles para oponer resistencia contra la política autoritaria de austeridad del grupo de Fráncfort. Por primera vez también la confederación de sindicatos europeos llama a sus sindicatos miembros a las manifestaciones y a la solidaridad con l@s huelgistas en el sur de Europa.
En este contexto te convocamos a ti para tomar parte en acciones en Marburg el 14 de noviembre para mostrar l@s afectad@s que no quedan sol@s en su lucha contra la política de austeridad dictada por el grupo de Fráncfort.
Acciones de solidaridad en Marburg:
A las 12: „Siesta activa“ en frente de la clínica universitaria (Lahnberge)
A las 3 y media: Manifestación de solidaridad en el Marktplatz

Después hay acciones decentrales creativos.

¡NO HAY FUTURO SIN SOLIDARIDAD!

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Solidariedade com os grevistas no sul da Europa!

Por a primeira vez na história da União Europeia, o dia 14 de novembro várias greves generais vão occurer simultaneamente. Na Grécia, em Espanha, Portugal, Malta e Chipre vão a demonstrar para monstrar resistência contra a política de austeridade auoritária da Troika. Por a primeira vez também a Federação dos Sindicatos Europeu, chama os seus sócios a manifestar nesse dia para monstrar solidariedade com os grevistas no sul da Europa.
Neste contexto a gente chama você a participar no dia 14 de Nov. em os ações em Marburg, para monstrar a os afetados, que não estão sozinhos com sua luta contra a política de austeridade ditado da Troika.
Ações de solidariedade em Marburg:
12h: Manifestacao – Hospital universitario (Lahnberge)
15.30h: Manifestacao de solidariedade – Marktplatz

Depois várias ações decentralizados e criativos terá lugar.

NÃO HÁ FUTURO SEM SOLIDARIEDADE!

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Güney Avrupa’daki grevciler ile dayanışma!

Avrupa Birliği’nin tarhin’de ilk kez 14 kasim 2012’ de Güney Avrupa’da birçok
genel grevler aynı zaman’da gerçekleşecek. Yunanistan’da, Ispanya’da, Portekiz’de, Malta’da ve
Kıbrıs’da insanlar Troyka’nın kemer sıkma politikasına karsı eylem günü’de sokaklara dökülecekler.
Ilk defa Avrupa Sendikalar Konfederasyonu üyeli olan sendikalarını o gün eylemlere katılmalarını çağırdı ve Güney Avrupa’daki grevciler ile dayanışmasını söyledi.
Buna ilişkin sana sesleniyoruz ve 14 kasim 2012’de Marbrug’da eylemlere katilmanı ve böylelikle Troyka’nın kemer sıkma politikasına’dan etkilenen insanların yalnız olmadıklarını göstermeni istiyoruz.
Marburg’da dayanışma eylemleri:
saat: 12h etkin öylen molası  yer: Universitätsklinikum (Lahnberge)
saat: 15:30h dayanışma mitingi   yer: Marktplatz

Bunun dışın’da desentral ve yaratıcı eylemler düzenlenecek.

DAYANIŞMA YOKSA GELECEK‘DE YOKTUR!

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Solidarietà con gli scioperanti del Sud Europa!

Il 14 Novembre segnerà la prima volta nella storia europea in cui uno sciopero generale avrà luogo in molti Paesi del Sud Europa. Il popolo occuperà le strade in Grecia, Spagna, Portogallo, Malta e Cipro, per resistere contro le autoritarie politiche di austerity dettate dalla Troika. Per la prima volta, inoltre, la Confederazione Europea dei Sindacati (CES), invita i suoi membri a dimostrare solidarietà con gli scioperanti del Sud Europa.
In questo contesto, ti chiamiamo a partecipare alle azioni del 14 Novembre a Marburg, per dichiarare solidarietà verso coloro che lottano e mostrare loro che avranno sostegno in tutta Europa.
Azione di solidarietà a Marburg:
Ore 12.00 Manifetazione – Centro Medico Universitario (Lahnberge)
Ore 15.30 Manifestazione di solidarietà – Marktplatz

In seguito ci saranno delle azioni creative e decentralizzate per tutta la città.

NESSUN FUTURO SENZA SOLIDARIETÀ

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Piștgirî ji bo Ewropiyên bașûr ên di girêvê de ne!

Di 14‘ê mijdarê de cara pêșîn di dîroka Ewropayê de çend girêvên giștî yên hemwext li bașûrê Ewropa tên lidarxistin. Mirovên li Yewnanîstan, Spanya, Portûgal, Malta û Qibrisê wê ji bo berxwedana li dijî siyaseta qutkirinên otorîte ya rêveberiya sêserî li kolanan bin. Koma sendîkeyên Ewropayê jî ji bo cara pêșîn bang li endamên xwe dike di wê rojê de ji bona piștgirîdayîna kesên li bașûrê Ewropayê di girêvê de bin bimeșin.
Em di vê çarçoveyê de ji bona beșdarbûna te di nav çalakiyên li Marburgê bên lidarxistin de û nîșan dayîna ji kêsên têkildar re ku ew li dijî siyaseta qutkirinan a ji aliyê rêveberiya sêserî ve li ser wan tê ferz kirin ne tenê ne bang li te dikin.
Çalakiyên piștgiriyê li Marburgê:
Rawestana çalak di demjimêr 12’an de li nexweșxane ya zanîngehê (Lahnberge)
Mîtînga piștgiriyê di demjimêr 15:30’an de – Marktplatz

Șûnda wê çalakiyên ne navendî, dahênerî bên lidarxistin.

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Erasmus-Widerstandstreffen|Erasmus: Europe in Crisis – Meeting|Encuentro de Erasmus en resistencia

Der Kapitalismus ist die Krise!

Die Eurozone steckt in einer tiefen Krise. In allen Ländern Europas werden zur Krisenbewältigung Strukturanpassungsprogramme erstellt und Sparpakete geschnürt. Nicht selten enthalten diese Generalangriff auf Löhne, ArbeitnehmerInnenrechte, Gewerkschaften, den Sozialstaat und letztendlich auf die Demokratie. Dagegen formiert sich Widerstand. Ob in Griechenland, Spanien oder Portugal. Weltweit und in Europa gehen die Menschen auf die Straßen und Plätze und zeigen ihren Unmut gegenüber der herrschenden Politik. Auch in Deutschland gab es mit der versuchten Blockade des Frankfurter Bankenviertels sowie mit Demonstrationen, mehrere Aktionen gegen die herrschende Krisenpolitik.
Um sich international zu vernetzen, sowie von Erfahrungen aus anderen Ländern lernen zu können, laden wir euch ganz herzlich zu einem Erasmus-Widerstandstreffen ein. Wir würden uns freuen mit euch über die Situation in euren Ländern zu unterhalten und Erfahrungen über Aktionen und Proteste gegen die herrschende Politik auszutauschen. Natürlich sind auch alle anderen Internationals, sowie Menschen aus anderen Zusammenhängen als den aktuellen Krisenprotesten herzlich Willkommen.

Montag | 05.11 | 20h | Baari Bar im Cafe Trauma

Capitalism is the Crisis!

The Eurozone is in a deep crisis. In all European countries the governments try to overcome the crisis with structural adjustment programs and austerity packages. Mostly this contains attacks on worker’s rights, trade unions, the welfare state and ultimately democracy – and resistance forms up against this, as well as in Greece, Spain or Portugal. In whole Europe people take the streets and squares back and show their resentment with the current policy.
In Germany too, there was an attempted blockade on Frankfurt’s financial district as well as demonstrations and several actions against the prevailing crisis policy.
To get internationally connected and to share experiences, we would like to invite you to our first Erasmus- Let’s talk about Europe in Crisis – meeting. We are looking forward to talk with you about the situation in the different European countries and exchange experiences about your actions and protests against the ruling politics.
Indeed all other Internationals, as well as people from other contexts then the current crisis protests are very welcome.

Monday | 05.11 | 20h | Baari Bar @ Cafe Trauma

¡El Capitalismo es la crisis!

La zona euro está en su crisis más profunda. En todos países de Europa se entregan „ajustes estructurales“ y „paquetes de medidas de ahorro“ para superar la crisis. Muchas veces incluyen ataques graves a los salarios, derechos laborales, syndicatos, al estado social y a lo sumo a la democracia. En contra se forma la resistencia, en Grecia, en España y en Portugal, en cualquier lado. En todo el mundo y en Europa la gente sale a las plazas y calles para demostrar su disgusto con la política imperante. También en Alemania con el intento de bloquear los bancos en Frankfurt y otras manifestaciones sí había varias acciones en contra la política imperante de crisis.
Para instalar interconexiones internacionales y porque queremos aprender de las experiencias en otros países vos invitamos cordialmente a un encuentro de Erasmus en resistencia. Deseamos charlar con vosotr@s sobre la situación en vuestr@s países e intercambiar experiencias sobre acciones y protestas en contra la política imperante.
¡Invitamos también a tod@s internacionales que vienen de países en otras partes del mundo y de otros contextos que las luchas anti-crisis!

Lunes | 05.11 | 20h | Café Trauma/Baari Bar

Film und Diskussion: Catastroika

Hier als PDF-Dokument.

Während in Deutschland Sozialproteste hauptsächlich unter dem Maßstab
beschädigter Schaufensterschreiben öffentlich diskutiert werden, ist
die deutsche Regierung in Zusammenarbeit mit EU, IWF und Banken aus
ganz Europa gerade für die Verarmung der europäischen Bevölkerung
verantwortlich. Vor allem in Südeuropa lässt sich derzeit beobachten,
wie Millionen Menschen in bittere Armut gestürzt werden, inklusive
Hunger, fehlenden Medikamenten, Obdachlosigkeit, Perspektivlosigkeit.
Dabei spielt die private Bereicherung einiger weniger wie immer bei
solchen „Strukturanpassungen“ oder auch „Sparprogrammen“ eine große Rolle.

Die Gruppe von Debtocracy aus Griechenland analysiert die Verschiebung
von Staatseigentum in private Hände. Der Dokumentarfilm hatte allein
zwei Millionen Zuschauer_innen in Griechenland und wurde auf der
ganzen Welt gezeigt. Die Gruppe reist um die Welt um Informationen
über die Privatisierungen in Industrieländern zu sammeln und um
Hinweise auf die Zukunft Griechenlands nach dem massiven
Privatisierungsprogramm zu finden.

Wir zeigen den Film im griechischen Original mit (verbesserten)
deutschen Untertiteln und wollen danach mit euch drüber diskutieren.
Mit englischen oder anderen Untertiteln kann er kostenfrei unter
Creative-Commons-Lizenz auf catastroika.com gedownloadet werden.

Montag | 22.10 | 18:30h | Café Trauma

^While in Germany social protests are publicly discussed mainly on the
aspect of broken store windows, the German government in collaboration
with the European Union, the IMF and banks all over Europe is
responsible for the depletion of the european population. Especially
in Southern Europe millions of people are dumped to poverty, including
hunger, lack of medicaments, homelessness, lack of prospects. At the
same time with the ’structural adjustments‘ or ‚austerity deals‘ comes
private enrichment as usual.

The greek creators of Debtocracy, a documentary with two million views
broadcasted from Japan to Latin America, analyze the shifting of state
assets to private hands. They travel round the world gathering data on
privatization in developed countries and search for clues on the day
after Greece?s massive privatization program.

We show the movie in its greek original (unfortunately there is no
other version) with german subtitles and want to discuss it afterwards
with you. With its english or other subtitles you can download it for
free under Creative Commons License on catastroika.com. Non-german
speakers and students of german language are welcome!

Monday | 22.10 | 18:30h | Café Trauma

Solidarity with Greece

We know you don’t want her. We don’t want her either! On the occasion of chancellor Merkel’s visit to Greece we express our solidarity with and our admiration for the struggle of the Greek people: We stand behind you!


Pretending to support Greece, Merkel is pushing forward devastating neoliberal politics all around Europe. We deeply oppose the German austerity policy that is destroying Greece and the livelihood of the Greek population, and we welcome the increasing number of people that carry their rage to the streets.



Your courage gives us hope and even more reasons to criticize and to fight the German government and the German business.



The complete ban on protests and assemblies in the Athens city center is a political move that disgusts us – social rights have been taken away from the Greek people, and now in the interest of Merkel’s visit, the few remaining rights of expression are being denied. Today’s massive police presence shows us once again that the Troika-regime does not and has never cared about people’s needs, its sole objective is to protect capitalist power. Neither austerity policies nor repression can stop the struggle of people moved by the idea of a better life without capitalism. Our solidarity doesn’t know national borders, solidarity is a weapon!

We have to use it!

… another world – another europe is possibile!



interventionistische linke (il) 9.10.12