Archiv der Kategorie 'Antira'

Kundgebung gegen Afd und Rheinfranken am 3. Juni – Das gleiche Paar Schuhe

Die Marburger Burschenschaft Rheinfranken hat Sven Tritschler, einen der Bundesvorsitzenden der Jungen Alternative (JA), für einen Vortrag am 03.06.2016 auf ihr Verbindungshaus eingeladen.
Gleiches Paar Schuhe
Die JA ist die Jugendorganisation der AfD, über deren „Wandel von Lucke zu Petry“ Tritschler referieren will. Seine Gastgeber, die Rheinfranken, gehören zum extrem rechten Dachverband Deutsche Burschenschaft (DB). (mehr…)

29.11. Demo: „Weg mit dem PKK-Verbot“ in Frankfurt

Am 26. November 1993 wurde die PKK in Deutschland verboten. Die damalige Brandmarkung der PKK als „terroristische“ Organisation und das Verbot führten zu einer Vielzahl von Verhaftung und der Kriminalisierung von zehntausenden KurdInnen. Doch selbst diese massive Repression konnte die Bewegung nicht aufhalten.

Diesen November finden anlässlich des Jahrestags des Verbots in mehreren Städten in Deutschland Demonstrationen statt. Wir aus Marburg fahren zusammen am 29.11 zur Großdemo nach Frankfurt. Gemeinsame Anreise: 13:15 Uhr am Marburger Hbf, Abfahrt des Regionalzuges ist um 13:35.

Demo_PKK-Verbot_FFM

Und passend zur Demo gegen das PKK-Verbot veröffentlichen wir hier die Rede der Gruppe Brot und Rosen zur kriminalisierung der PKK in Deutschland, welche sie auf der Demo in Marburg zum internationalen Aktionstag am 1.11. gehalten haben.

*** Redebeitrag der Gruppe Brot&Rosen zum PKK-Verbot ***
1.11. Internationaler Aktionstag

Seit 21 Jahren werden Menschen, die sich in Deutschland für die kurdische Befreiungsbewegung einsetzen, vom deutschen Staat genauestens überwacht und bestraft. Kurdische Linke waren in den letzten 20 Jahren von etlichen Razzien, Verhaftungen, Veranstaltungsverboten und Abschiebungen betroffen. Grundlage für all das ist das 1993 verhängte Verbot der kurdischen Arbeiterpartei PKK.
Dieses Verbot gehört endlich in die Tonne!
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Naziaufmarsch in Bad Nenndorf am 2. August blockieren! Info- und Mobi-VA in Marburg am 29. Juli!

love2block

Auch dieses Jahr rufen Neonazis, vor allem aus dem norddeutschen Raum, zum „Trauermarsch“ in Bad Nenndorf am 2. August auf. Bei diesem geschichtsrevisionistische Aufmarsch, werden sie erneut versuchen Täter*innen zu Opfern um zu deuten und ihr nationalistisches, rassistisches Gedankengut zu verbreiten.

Ein breites Bündnis ruft deshalb zur Blockade des Aufmarsches auf. Einige Menschen aus Marburg würden sich gerne daran beteiligen und
zusammen nach Bad Nennendorf fahren.

In diesem Zusammenhang soll es am Dienstag um 20.00 Uhr im DGB-Haus (Bahnhofstraße 6) eine Info- und Mobiveranstaltung geben. Dort wird es einen Bericht über die Historie des Aufmarsches und aktuelle Informationen zur Struktur und Lage vor Ort geben, sowie die Möglichkeit der Absprache zur gemeinsamen Anreise.

Den Aufruf und weitere Informationen findet ihr hier:
http://badnenndorf-blockieren.mobi/

Falls ihr Fragen zu Anreisemöglichkeiten und Sonstigem habt, schreibt uns gerne eine Mail .
Wir sehen uns in Bad Nenndorf. love2block!

Montag 8:30 Uhr Kundgebung: Kein Freispruch von Rassismus!

Kein Freispruch von Rassismus

In den frühen Morgenstunden des 12.Januar 2014 wurde eine Gruppenunterkunft für asylsuchende Menschen in Wohratal angegriffen. Die vier Täter zertrümmerten dabei Fenster des Erdgeschosses und drangen anschließend gewaltsam in die Unterkunft ein. Dort traten sie Türen ein, bedrohten und beschimpften die Bewohner_innen. Noch am gleichen Tag gestanden die vier jungen Männer die Tat, für die sie sich am 23.Juni vor Gericht verantworten müssen. Sie gaben als Motiv Alkoholeinfluss und persönliche Probleme an – Angaben, denen die Polizei, Staatsschutz und Staatsanwaltschaft offensichtlich auf den Leim gegangen sind. Denn angeklagt sind die Täter lediglich für die Tatbestände des Hausfriedensbruchs und der Sachbeschädigung, nicht aber für (schweren) Landfriedensbruch – ohne den Zusatz einer politisch motivierten Straftat.

Dies erscheint fadenscheinig, fiel doch einer der Täter bereits in der Vergangenheit durch das Rufen verfassungsfeindlicher Parolen vor der Unterkunft auf. Allen vier Männern können Beziehungen in die extrem rechte Szene nachgewiesen werden. Auf die Täter hatten die Bewohner_innen des Dorfes aufmerksam gemacht, was eindeutig belegt, dass deren Gesinnung nicht völlig unbekannt zu sein scheint.

Daher möchten wir diese Tat am Tag des Prozesses als das benennen was sie ist: Rassismus.Der Fall in Wohra ist in Deutschland kein Einzelfall. In den vergangenen Monaten kam es zu zahlreichen Übergriffen in allen Teilen des Landes, die an die Pogrome der frühen 90er Jahre erinnern. Dem Rechtsruck der diesjährigen Wahl zum Europaparlament, seiner menschenverachtenden Asylpolitik und den täglichen Anfeindungen gegen asylsuchende Menschen kann nicht einfach tatenlos hingenommen werden.

Darum stehen wir für uneingeschränkte Solidarität mit den Betroffenen rassistischer Gewalt in Wohratal und überall ein!

Kein Freispruch von Rassismus!

Solidaritäts-Kundgebung – 8:30Uhr – Amtsgericht Marburg

Podcast_Decolonize your city _Noa Ha

Der Vortrag von Noa Ha „Decolonize your city. Prozesse von Rassifierung im Kontext neoliberaler Stadtproduktion“ ist jetzt auch online. Das ganze könnt ihr euch hier herunterladen oder hier direkt anhören:

https://soundcloud.com/gruppe_dissident/decolonize-your-city-noa-ha

[Sprache: deutsch]

Noa Ha wir auch auf dem diesjährigen BUKO sein, der Ende dieser Woche in Leipzig unter dem Motto „Alle oder nirgends“ stattfindet.

Jingle zu Care & Migration

For the action at the Düsseldorf Deportation Airport we‘ve made a Jingle in diferent languages, that can be listened to here.
(languages: german, rumanian, spanish and french)

Para la acción en el areopuerto de deportación de Düsseldorf hemos hecho un „jngle“ en varios idiomas, lo cual se puede descargar escuchar aquí.
(idiomas: alemán, rumano, español, francés)

Zu der Aktion am Düsseldorfer-Flughafen haben wir auch einen mehrsprachigen Jingle gemacht, den ihr euch hier anhören könnt:
(Sprachen: deutsch, rumänisch, spanisch, französich)

Soundcloudlink

Veranstaltungsreihe: „Ain‘t no room for me in the city? Alte und neue Perspektiven auf die umkämpfte Stadt.“

„Ain‘t no room for me in the city? Alte und neue Perspektiven auf die
umkämpfte Stadt.“

Plakat \"Ain\'t no room for me in the city?\"
Flyer "Ain't no room for me in the city?"

Wer wohnt wo, und was wird wo verkauft? Wer kann sich wo in der Stadt
frei aufhalten? Was lächelt dich da vom nächsten Werbeplakat an? Was hat
es eigentlich mit diesem „Recht auf Stadt“ auf sich, von dem immer alle
reden? Für wen und von wem wird dieses Recht erstritten? Und was haben
zum Beispiel die Kämpfe der Refugees auf dem Berliner Oranienplatz mit
Widerstand gegen Zwangsräumungen und mit sozialen Zentren zu tun? Indem
wir uns und euch diese Fragen stellen, wollen wir die immer lauter
werdende Forderung nach einem Recht auf eine Stadt für alle mit anderen
emanzipatorischen Bewegungen und Kämpfen verknüpfen. Es geht dabei um
Rückaneignungen und selbstbestimmte Gestaltung von Räumen, die ansonsten
kapitalistisch verwertet und nach sexistischen und rassistischen Normen
vereinheitlicht werden. So schauen wir etwa auf historische Formen des
Widerstands in Marburg, setzen uns mit postkolonialen Perspektiven auf
Stadt auseinander, fragen nach feministischen Wohn-Utopien und basteln
selber an der bunteren Stadt von morgen.

Hier gibt es das Programm inklusive Ankündigungstexte zu den einzelnen
Veranstaltungen:

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Caring for Comunism!

[los geht’s: Samstag 15.03.14//17h//Franz- Mehring- Platz 1]

Im Rahmen unserer Aktivitäten auf der Care- Revolution Aktionskonferenz in Berlin mobilisieren wir zu einer öffentlichen Aktion: kommt vorbei & macht mit!
Am Samstag den 15.März 2014 wollen wir mit einem großen, kreativen Care-Mob den Kiez rund um das Aktionskonferenzgeschehen unsicher machen und unsere Forderungen und unser Begehren in die Öffentlichkeit tragen!

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„Scheiß Bullen-Prozess“ am 14. März in Frankfurt

Die Repression gegen Aktivist*Innen die am 1. Mai 2013 in FFM dabei waren den Naziaufmarsch zu verhindern geht weiter. Kommt zur Kundgebung vor dem Prozess!

„Am 1. Mai 2013 räumten Polizisten gewaltsam rund tausend Antifaschist_innen von den Gleisen am Ostbahnhof. Mit mehreren Blockaden war es zuvor gelungen, eine Nazi-Kundgebung zu verhindern. Ein massives Aufgebot der Polizei kesselte die Blockierer_innen auf den Schienen ein und räumte sie unter Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken. Alle Anwesenden wurden abgefilmt, die Personalien festgestellt und ca. zwanzig vorübergehend in Gewahrsam genommen. Viele Menschen wurden bei der Räumung verletzt, eine Person so schwer, dass sie mehrere Tage im Krankenhaus bleiben musste.
Am 14. März steht einer der Blockierer_innen in Frankfurt vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, einen behelmten und mit Schutzschild bewaffneten Polizisten mit der Faust am Kopf verletzt und als „Scheiß Bullen“ beleidigt zu haben. Nicht verhandelt wird die brutale Festnahme und Misshandlung des Angeklagten, der wie viele andere am 1. Mai von der Polizei verletzt wurde.
Wir solidarisieren uns mit dem Angeklagten und fordern die Einstellung aller Verfahren gegen Antifaschist_innen! Antifaschismus bleibt legitim!
Kommt zur Kundgebung vor dem Prozess am Freitag, den 14. März um 9 Uhr vor dem Amtsgericht Frankfurt. Der Prozess beginnt dann um 9.45 Uhr in Gebäude E.“

Rassismus tötet! Demo gegen rechte Gewalt.

Rassismus tötet!

Alltägliche rassistische Gewalt, und kein Ende in Sicht

Zwei Fälle rassistischer Polizeigewalt wurden in Frankfurt in den letzten Wochen publik und medial relevant:
FR vom 14.12.
FR vom 6.11.

Wie immer werden die betreffenden staatlichen Gewalttäter nichts oder wenig zu befürchten haben – das lässt sich zum Beispiel hier (über einen Bericht von Amnesty International) nachlesen. Auch das Verfahren gegen die Mörder von Christy Schwundeck ist ein Beispiel für die rassistische Justiz in Deutschland.
20 Jahre nach Lichtenhagen, Mölln und Hoyerswerda gibt es keine Aufarbeitung des auch staatlich unterstützten Rassismus.

Update: Ein weiterer ekliger Fall von Polizeigewalt in Frankfurt. Im Artikel sagt ein Ladenbesitzer, dass er schon lange kein Vertrauen mehr in die Polizei hätte und auch keine Anzeige aufgeben würde aus Angst vor dem Terror den die verbreiten.

Soliparty für den Refugee Protest March

Am 19. März 2012 begannen Flüchtlinge in Würzburg eine neue Ära des Protestes gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen und das miserable Asylrecht in Deutschland.“ (refugeetentaction.net). Seit dem hat sich Einiges getan. Ein Teil der Refugees hat die unglaubliche Strecke von über 600 km zu Fuß zurückgelegt und am Oranienplatz in Berlin ein Protestcamp eröffnet. Mit ihren Aktionen widersetzen sich die Refugees den diskriminierenden Aufenthaltsgesetzen der Bundesrepublik, welche bspw. für Asylbewerber*inne
n eine verpflichtende Unterbringung in Lagern und die Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch die sogenannte Residenzpflicht verordnen. Mittlerweile haben sich Refugees und Unterstützer*innen aus ganz Europa den Protesten angeschlossen. Auch Frankfurt wurde am 20.10. ein Protestcamp an der Hauptwache eingerichtet. Wintereinbruch, anhaltende Polizeigewalt sowie die Streichung der Asylleistungen erschweren derzeit die Proteste. Daher möchten wir die Protestierenden mit dem Erlös der Soli-Party finanziell unterstützen. Das gesammelte Geld soll zur einen Hälfte an den Flüchtlingsprotest Hessen und zur anderen an die Geflüchteten vom Refugee Protest March gehen.

MUSIK:

In_stereonuts (feminismusic / MR)

Violet line (Kuschelmobpunkrock / MR)

Los Maldita Sea (Ritmo Fino, tropical bass / cumbia digital
/Schloßkeller DA/ Kolumbien&Venezuela)

k.f.e.t. (minimal/techno)

Beginn 19 Uhr Vortrag, 21 Uhr Konzertbeginn, 23 Uhr Party

5-10 Euro für alles, 3-7 Euro für nur Party

See also NoBorderMarburg

Nazis, Burschis und Nationalsymbole natürlich unerwünscht

Antifaschistische Demo in Lollar – Das Pro­blem heißt Ras­sis­mus. An­ti­fa­schis­tisch den­ken, han­deln, leben.

Demo: 14.4.2012 in Lollar (bei Gießen), Bahnhof 11 Uhr

Treffpunkte:
Bahnhof Marburg: 10:15 Uhr
Bahnhof Giessen: 10:30 Uhr

Aufruf der Antifa R4 und dem Bündnis gegen Rechts Giessen:

Das Problem heißt Rassismus. Antifaschistisch denken, handeln, leben.

Ende letzten und Anfang diesen Jahres tauchten im Kreis Gießen und Marburg Nazi-Schmierereien auf. In mehreren Orten rund um Allendorf / Lumda, Rabenau und Lollar sowie Ebsdorf und Weimar wurden Friedhöfe mit Naziparolen und -symbolen beschmiert und teilweise Gräber beschädigt. Bereits seit mehreren Jahren, sind in dieser Region immer wieder Naziaufkleber und -sprühereien zu sehen.

In Lollar kam es gleich zweimal zu solchen Schmierereien, sowohl auf dem jüdischen Friedhof in Odenhausen als auch an der ezidischen Gemeinde Hessen wurden Symbole mit NS-Bezug gesprüht.

Unserer Meinung nach wird es Zeit, auf die Nazis vor Ort aufmerksam zu machen und wir fordern die Bewohner_innen der Region dazu auf sich den Nazis, aber auch dem alltäglichen Rassismus entgegenzustellen. Es ist für uns nicht weiter hinzunehmen, dass Nazis ohne jegliche Konsequenz uneingeschränkt ihr menschenverachtendes Weltbild nach außen tragen können.

Seit mehreren Jahren taucht eine Clique junger Nazis aus dem Kreis Gießen und dem Vogelsberg bei diversen Veranstaltungen mit eindeutig neonazistischen T-Shirts auf, ob das Besuche in Jugendzentren oder auf der Kirmes waren, scheinbar ohne große Gegenwehr konnten die Nazis ihre menschenverachtende Ideologie nach außen tragen.
Der erste Organisierungsversuch war ca. ab 2008 unter dem Namen „Division Mittelhessen“.Bis auf das Tragen von T-Shirts der „Kameradschaft“ wurden diese kaum aktiv, lediglich einmal tauchten Mitglieder 2008 auf einem NPD-Aufmarsch in Fulda auf, ein weiteres mal waren sie 2010 bei dem größten Naziaufmarsch Europas in Dresden zu sehen.
2010 gingen die Freien Nationalisten Lumdatal mit einer Homepage an die Öffentlichkeit, diese sind in etwa die Nazis der „Division Mittelhessen“, die aus dem Kreis Gießen kommen. Neben einem „Wandertag der deutschen Jugend“, verabredeten sie sich auch auf dem eigens geschaffenen „NationalVZ“ zu Stammtischen oder um auf Naziaufmärsche zu fahren. Es wurden eigene Aufkleber gedruckt und in Gießen und anliegenden Orten verklebt. Nach einer Outing-Aktion durch Antifaschist_innen bei dem Betreiber der Homepage der FN Lumdatal, wurde diese gelöscht.

Allerdings gibt es auch weitere neonazistische Tendenzen, so ist eine stetig wachsende Gruppe zu beobachten, die aus mehreren Black Metal-Hörer_innen besteht die ebenfalls mit eindeutigen Symbolen hantieren. So ist im Logo des in Gießen ansässigen Black-Metal-Labels „Supremacy Through Intolerance“ (übersetzt Überlegenheit durch Intoleranz), eine schwarze Sonne zu sehen, ein Symbol mit klarem Bezug. Entgegen mancher Behauptungen aus der rechten Szene, ist die schwarze Sonne kein historisches Symbol, sondern ein Kunstprodukt der SS.
Auch diverse Bands, die auf T-Shirts und Aufnähern zu sehen sind, stehen für ein eindeutig rechtes Weltbild.

Es wäre aber zu einfach, das Problem nur einer Clique von Nazis zuzuschreiben. Denn Rassismus ist nicht nur ein Phänomen, was am Rechten Rand zu finden ist. Ausschließendes Verhalten und Äußerungen gegenüber vermeintlich Fremden, finden sich jeden Tag in unzähligen Situationen, auch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Deswegen reicht es unserer Meinung nach nicht, gegen Nazis zu demonstrieren, vielmehr sollte erkannt werden, dass das Problem Rassismus heißt und in jeder Form angegangen werden muss!

Für einen konsequenten Antifaschismus!

Bündnis gegen Rechts Giessen.
antifa R4

Die Bockwurstparty ist vorbei!

Gegen Rassismus & Antifeminismus unter dem
Deckmantel der Islamkritik

Die Linke Fachschaft 03 veranstaltet vom 20. Juni – 11. Juli eine Vortragsreihe mit dem Titel „Islam, Islamismus und die Linke“. Innerhalb dieser Reihe sollte am 27. Juni Thomas Maul auftreten. Maul vertritt in seinen Werken und Vorträgen rassistische und antifeministische Thesen. Nach Protesten verschiedener linker und feministischer Gruppen hat sich die Linke Fachschaft 03 entschieden, Thomas Maul keine Bühne zu bieten. Diese Entscheidung begrüßen wir sehr. Dennoch halten Einzelpersonen aus dem Vorbereitungskreis daran fest, dass die Veranstaltung stattfinden soll. Wir fordern weiterhin die Absage der geplanten Veranstaltung! (mehr…)

Kinder. Küche. Kämpfe.


ausführliche Informationen unter http://care.blogsport.de

eine Veranstaltungsgsreihe von AG Care, AgF Marburg und Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t.

Kritische Perspektiven auf Pflege- und Haushaltsarbeit im internationalen Kontext
Veranstaltungsreihe in Marburg vom 21.04. – 30.06.2010

Pflege- und Haushaltsarbeit macht den größten Teil der gesellschaftlich verrichteten Arbeit aus, da sie eine der Grundvoraussetzungen für menschliches Leben ist. Trotzdem wird sie immer noch nicht als „echte Erwerbsarbeit“ angesehen, obwohl formelle Beschäftigungsverhältnisse in diesem Bereich immer weiter zunehmen und der ursprünglich informelle Charakter dieser Arbeit abnimmt. Dies ist unmittelbar damit verknüpft, dass diese Tätigkeiten von je her als „weiblich“ angesehen wurden und immer noch zum größten Teil von Frauen verrichtet werden.
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Stoppen wir die Hinrichtung von Mumia Abu-Jamal!

Der afro-amerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal sitzt seit über 28 Jahren in der Todeszelle. Sein Prozess und sein Urteil 1982 waren ein Muster an Rassismus und Klassenjustiz. Schon zweimal konnten Proteste eine Hinrichtung verhindern. Momentan ist jederzeit mit der Ansetzung eines neuen Hinrichtungstermins zu rechnen. Stoppen wir die Hinrichtung von Mumia!

Kundgebung am 3. Tag nach der Bekanntgabe des Hinrichtungstermins auf dem Marktplatz in Marburg um 18 Uhr.

Weitere Informationen bei der Roten Hilfe.

Der „AG Wohlfahrt“ in die Fresse boxen!

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Antikapitalistischer Block auf der Demo gegen Abschiebung.

19.09.2009 | 13 Uhr
Offenbach Marktplatz [S-Bahn-Station]

Abschiebungen in Wetzlar und anderswo

Auf dem Youtube Kanal des jugendnetzwetzlar gibt es Videos zur rassistischen, menschenverachtenden Abschiebepraxis in Deutschland und des Widerstands dagegen.

  • 2008 wurden 7 778 Menschen auf dem Luftweg abgeschoben, das sind über 20 Menschen am Tag
  • Allein vom Flughafen Frankfurt/Main wurden 3729 Menschen abgeschoben, mehr als 10 Menschen am Tag
  • 616 Abschiebungen wurden auf dem Landweg vollzogen
  • um nur mal die größten Widerlichkeiten aufzulisten. Zurückweisungen an der Grenze sind hier noch nicht mit aufgezählt.

    Kein Mensch ist illegal!
    Abschiebehäfen fluten!

    9. Mai Köln: Aufgestanden! Hingegangen! Abgepfiffen!

    Aufgestanden! Hingegangen! Abgepfiffen!

    Neuer rassistischer „pro Köln“-Kongress? Wir kommen!

    Die extrem rechte Bürgerbewegung „pro Köln/pro NRW“ plant eine Wiederholung ihres so genannten „Anti-Islamisierungskongresses“. Nachdem die RassistInnen im September letzten Jahres an unseren Massenblockaden scheiterten, wollen sie es nun noch einmal versuchen. Erwartet werden erneut VertreterInnen der extremen Rechten aus ganz Europa. Das Spektakel soll einer der Höhepunkte im Wahlkampf vor der Kommunalwahl in NRW werden. Gleichzeitig soll vor der Europawahl demonstriert werden, wie gut die europäischen Rechtsaußenparteien miteinander kooperieren. Spucken wir ihnen wieder in die Suppe!
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    60 JAHRE NATO – KEIN GRUND ZUM FEIERN

    1.-5. April Strasbourg | Baden-Baden
    Still not loving capitalism – Kein Frieden mit der Nato!


    Der Widerspruch könnte größer nicht sein: Festbankette, Gruppenbild mit Dame vor beschaulicher Kulisse, salbungsvolle Einlassungen zum Thema Frieden und Freiheit – um ein Militärbündnis zu feiern, das weltweit in Kriegen und Flüchtlingsabwehr aktiv ist. Für die Nadelstreifen, Kostümchen und Ausgehuniformen mag es tatsächlich Grund zur Freude geben, verdanken sie ihrem gemeinsamen Verein – der Nato – doch die militärische Absicherung ihrer wirtschaftlichen und politischen Macht. Gegründet als antikommunistisches Militärbündnis der kapitalistischen Staaten gegen die Sowjetunion hat sie auch nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus nicht an Bedeutung verloren. Im Gegenteil finden seit einigen Jahren Erweiterungen und Umstrukturierungen zu einer globalen Interventionsmacht statt, um in Zeiten von Klimawandel, Energie- und Nahrungsmittelkrisen, „unkontrollierter Migration“ und „Terrorismus“ die ökonomische Spitzenposition des Westens und den Zugang zu Rohstoffen für dessen kapitalistische Akkumulation zu sichern.
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