Archiv der Kategorie 'Antifa'

NPD? F*** off!

Am nächsten Samstag, dem 4. August, möchte die NPD mit ihrem „Flaggschiff“ nach Marburg kommen, um hier ihre rassistische und nationalistische Hetze zum Thema Eurokrise zu verbreiten. Bisher trafen die Nazis bei ihrer Rundreise überall auf breiten Widerstand – das soll sich auch in Marburg nicht ändern. Wir rufen daher alle AntifaschistInnen, die nicht nach Bad Nenndorf fahren, auf, um 10:30 Uhr zum Treffpunkt des DGB am Hauptbahnhof zu kommen und der NPD eine klare Absage zu erteilen. Weitere Infos folgen.

Kein Fußbreit den Faschisten!

Außerdem: Schon am Mittwoch findet um 11 Uhr am Amtsgericht Gießen der zweite Verhandlungstag gegen einen engagierten Antifaschisten statt. Er soll vor einem Jahr „Rädelsführer“ von „Gießen bleibt nazifrei“ gewesen sein. Auch dort ist Unterstützung selbstverständlich gern gesehen. Niemand wird allein gelassen!

Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf!

Am 04.08. wollen erneut bis zu 1.000 Neonazis durch den Kurort Bad Nenndorf marschieren, um dort geschichtsrevisionistische Propaganda zu verbreiten. Die Initiative „Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf“ mobilisiert dagegen zu massenhaften Menschenblockaden des Naziaufmarsches.

In Marburg wird am 11. Juli eine Infoveranstaltung im Havanna 8 stattfinden. Dort erhaltet ihr Infos zu den Hintergründen der Nazidemo, den geplanten Gegenaktionen und der Anreise aus Marburg.

Uhrzeit folgt.

Antifaschistische Demo in Lollar – Das Pro­blem heißt Ras­sis­mus. An­ti­fa­schis­tisch den­ken, han­deln, leben.

Demo: 14.4.2012 in Lollar (bei Gießen), Bahnhof 11 Uhr

Treffpunkte:
Bahnhof Marburg: 10:15 Uhr
Bahnhof Giessen: 10:30 Uhr

Aufruf der Antifa R4 und dem Bündnis gegen Rechts Giessen:

Das Problem heißt Rassismus. Antifaschistisch denken, handeln, leben.

Ende letzten und Anfang diesen Jahres tauchten im Kreis Gießen und Marburg Nazi-Schmierereien auf. In mehreren Orten rund um Allendorf / Lumda, Rabenau und Lollar sowie Ebsdorf und Weimar wurden Friedhöfe mit Naziparolen und -symbolen beschmiert und teilweise Gräber beschädigt. Bereits seit mehreren Jahren, sind in dieser Region immer wieder Naziaufkleber und -sprühereien zu sehen.

In Lollar kam es gleich zweimal zu solchen Schmierereien, sowohl auf dem jüdischen Friedhof in Odenhausen als auch an der ezidischen Gemeinde Hessen wurden Symbole mit NS-Bezug gesprüht.

Unserer Meinung nach wird es Zeit, auf die Nazis vor Ort aufmerksam zu machen und wir fordern die Bewohner_innen der Region dazu auf sich den Nazis, aber auch dem alltäglichen Rassismus entgegenzustellen. Es ist für uns nicht weiter hinzunehmen, dass Nazis ohne jegliche Konsequenz uneingeschränkt ihr menschenverachtendes Weltbild nach außen tragen können.

Seit mehreren Jahren taucht eine Clique junger Nazis aus dem Kreis Gießen und dem Vogelsberg bei diversen Veranstaltungen mit eindeutig neonazistischen T-Shirts auf, ob das Besuche in Jugendzentren oder auf der Kirmes waren, scheinbar ohne große Gegenwehr konnten die Nazis ihre menschenverachtende Ideologie nach außen tragen.
Der erste Organisierungsversuch war ca. ab 2008 unter dem Namen „Division Mittelhessen“.Bis auf das Tragen von T-Shirts der „Kameradschaft“ wurden diese kaum aktiv, lediglich einmal tauchten Mitglieder 2008 auf einem NPD-Aufmarsch in Fulda auf, ein weiteres mal waren sie 2010 bei dem größten Naziaufmarsch Europas in Dresden zu sehen.
2010 gingen die Freien Nationalisten Lumdatal mit einer Homepage an die Öffentlichkeit, diese sind in etwa die Nazis der „Division Mittelhessen“, die aus dem Kreis Gießen kommen. Neben einem „Wandertag der deutschen Jugend“, verabredeten sie sich auch auf dem eigens geschaffenen „NationalVZ“ zu Stammtischen oder um auf Naziaufmärsche zu fahren. Es wurden eigene Aufkleber gedruckt und in Gießen und anliegenden Orten verklebt. Nach einer Outing-Aktion durch Antifaschist_innen bei dem Betreiber der Homepage der FN Lumdatal, wurde diese gelöscht.

Allerdings gibt es auch weitere neonazistische Tendenzen, so ist eine stetig wachsende Gruppe zu beobachten, die aus mehreren Black Metal-Hörer_innen besteht die ebenfalls mit eindeutigen Symbolen hantieren. So ist im Logo des in Gießen ansässigen Black-Metal-Labels „Supremacy Through Intolerance“ (übersetzt Überlegenheit durch Intoleranz), eine schwarze Sonne zu sehen, ein Symbol mit klarem Bezug. Entgegen mancher Behauptungen aus der rechten Szene, ist die schwarze Sonne kein historisches Symbol, sondern ein Kunstprodukt der SS.
Auch diverse Bands, die auf T-Shirts und Aufnähern zu sehen sind, stehen für ein eindeutig rechtes Weltbild.

Es wäre aber zu einfach, das Problem nur einer Clique von Nazis zuzuschreiben. Denn Rassismus ist nicht nur ein Phänomen, was am Rechten Rand zu finden ist. Ausschließendes Verhalten und Äußerungen gegenüber vermeintlich Fremden, finden sich jeden Tag in unzähligen Situationen, auch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Deswegen reicht es unserer Meinung nach nicht, gegen Nazis zu demonstrieren, vielmehr sollte erkannt werden, dass das Problem Rassismus heißt und in jeder Form angegangen werden muss!

Für einen konsequenten Antifaschismus!

Bündnis gegen Rechts Giessen.
antifa R4

Dresden 2012: No Pasaran!

Jetzt erst recht

Mächtig gebrodelt hat die Gerüchteküche in den letzten zwei Wochen. Vieles deutet daraufhin, dass die bundesweite Großdemonstration der Nazis eine Woche nach dem 13. Februar Geschichte ist. Damit das auch tatsächlich tatsächlich Wirklichkeit wird heisst es jetzt: Dran bleiben!

Nicht locker lassen!

Wir sind 2009 mit dem Anspruch angetreten den letzten bundesweiten Großaufmarsch der Nazis auf den „Müllhaufen der Geschichte“ zu befördern. 2010 haben die Nazis eine Niederlage erlitten, 2011 haben wir ihnen ein Desaster bereitet, machen wir 2012 den Sack zu!

Wir mobilisieren deswegen weiterhin für den 18. Februar nach Dresden. Wir tun dies um den Nazis weiterhin den Raum zu nehmen. Auch wenn vieles darauf hindeutet, dass sowohl JLO als auch NPD und die freien Kräfte, die den regionalen Naziaufmarsch am 13. Februar vorbereiten keinen Naziaufmarsch am 18. Februar durchführen werden, ist nicht auszuschließen das sich doch noch ein/e TrittbrettfahrerIn findet, der am 18. Februar einen Aufmarsch versucht oder das Nazis – einem Trend der letzten Monate folgend – unangemeldete Aktionen in Dresden versuchen. Auch 800 Nazis die versuchen durch Dresden zu marschieren werden wir blockieren. Bilanz gezogen wird nicht jetzt, sondern am Abend des 18. Februar! Zusätzlich rufen wir dazu auf, sich verstärkt an den Aktionen gegen den Fackelmarsch der Nazis am 13.2. zu beteiligen und auch dieses gruselige Treiben für die Nazis zunehmend unattraktiv zu machen.

Antifa – Mehr als nur gegen Nazis!

Am 18. Februar müssen wir auch deshalb eine starke Präsenz in Dresden zeigen, damit die Stadt Dresden nicht in der Öffentlichkeit behaupten kann den Naziaufmarsch mit „Händchen-halten“ in der Menschenkette oder womöglich der diesjährigen „Kundgebung in Hör- und Sichtweite“ verhindert zu haben, so wie sie es bereits 2010 versucht hat. Machen wir deutlich wer gegen alle Widerstände den Naziaufmarsch blockiert hat!

Eine radikale Linke deren Antifa-Politik aus mehr als „Gegen Nazis“ besteht, muss in einer solchen Situation nachsetzen. Falls die Nazis am 18. Februar nicht in Dresden aufmarschieren, findet an diesem Tag eine große antifaschistische Demonstration statt. Hausdurchsuchungen sowohl am 19. Februar selber gegen das Bündnis „Dresden Nazifrei“ als auch später gegen AntifaschistInnen, die Einrichtung einer Sonderkommission, Ermittlungen nach §129, Verfahren gegen Blockierer, Funkzellenüberwachung, IMSI-Catcher, Immunitätsaufhebungen – der sächsische Staat versuchte und versucht sich am großen Rundumschlag gegen die politische Linke. Gleichzeitig können in Sachsen, dem Land mit einer der infrastrukturell und politisch stärksten Naziszenen Deutschlands, jahrelang unbehelligt die RechtsterroristInnen der NSU untertauchen. Gleichzeitig bezeichnen sächsische Richter Nazis als „schützenswerte Minderheit“ während der sächsische Innenminister zu wissen glaubt, das Antifaschismus „keine Lösung“ sei. Die Repression der letzten Monate geht über Sachsen hinaus und trifft viele, die letztes Jahr in Dresden waren. Sie geht uns alle an. Gehen wir eine autoritäre Staatlichkeit dort an, wo sie eine Vorreiterrolle einnimmt: in Sachsen. Die Antwort auf die Repression der letzten Monate muss eine bundesweite Antifa-Demo am 18. Februar in Dresden sein. Verteidigen wir gemeinsam unser Projekt der letzten Jahre und linke Politik im Allgemeinen. Verhindern wir gemeinsam, dass „sächsische Verhältnisse“ Schule machen!

Wie jedes Jahr gilt:
Im Februar Dresden unsicher machen!
Am 13. Februar auf die Straße gegen Opfermythen und den Naziaufmarsch!
Am 18. Februar auf die Straße gegen Nazis, Opfermythen und sächsische Verhältnisse!

Hier der gesamte Aufruf des No Pasarán! Bündnisses

Termine: Marburg goes Dresden

WarmUp-Blockade-Banner
» Sa, 21.1. ab 21:00h, Bettenhaus

Soli-Techno-Sause der Gruppe D.i.s.s.i.d.e.n.t.

» Mo, 23.1. um 18:00h, Marburg

Offenes Bündnistreffen im DGB-Haus, Bahnhofsstr. 6

» Sa, 28.1. in Frankfurt

Demo „Staatliche Unterstützung für Nazis beenden – Verfassungsschutz auflösen!“

» Fr, 10.2. um 20:00h, Marburg

Mobilisierungs-Veranstaltung und Vokü, alte Mensa, Reitgasse 11

» Sa, 11.2. um 13:00h, Marburg

Blockade-Training, Radio Unerhört Marburg, Rudolf-Bultmann-Str. 2b

» Do, 16.2. um 20:30h, Marburg

Letzte Informationen zum Naziaufmarsch, Cafe am Grün, Am Grün 26

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Marburg goes Dresden

Lokales Mobilisierungsbündnis „Marburg goes Dresden“

Alle Infos zur lokalen Mobilisierung: http://marburggoesdresden.tk | http://facbook.com/marburggoesdresden

Auch im drit­ten Jahr wol­len wir den Na­zi­auf­marsch in Dres­den blo­ckie­ren. Keine Sym­bol­po­li­tik, kein Händ­chen hal­ten. Wir wol­len uns ge­mein­sam aktiv auf die Stra­ße set­zen um Eu­ro­pas ehe­mals größ­ten Na­zi­auf­marsch er­neut zu stop­pen.
Wir wen­den uns gegen Fa­schis­mus, Ge­schichts­re­vi­sio­nis­mus und das Skan­die­ren men­schen­ver­ach­ten­der Pa­ro­len auf Dres­dens Stra­ßen und über­all. Wir wen­den uns eben­falls gegen den ent­grenz­ten Ver­fol­gungs­wahn von Er­mitt­ler_in­nen, die gegen An­ti­fa­schis­t_in­nen vor­ge­hen, aber auf dem rech­ten Auge blind zu seien schei­nen.

Wir wer­den uns nicht au­ßer­ein­an­der di­vi­die­ren und ein­schüch­tern las­sen. Um ein Zei­chen der So­li­da­ri­tät zu set­zen und damit noch mehr Men­schen den Na­zi­auf­marsch blo­ckie­ren haben wir für das Jahr 2012 eine ei­ge­ne Mo­bi­li­sie­rungs­sei­te für Mar­burg ein­ge­rich­tet.

Be­reits in den letz­ten Jah­ren sind aus Mar­burg immer wie­der Men­schen nach Dres­den ge­fah­ren, um den Na­zi­auf­marsch zu blo­ckie­ren. Auch im Jahr 2012 wer­den wir uns auf den Weg ma­chen, um uns den Nazis ent­ge­gen­zu­stel­len.

Wir wol­len, dass sich viele Grup­pen, In­itia­ti­ven, Ver­ei­ne und Ein­zel­per­so­nen an der Mo­bi­li­sie­rung be­tei­li­gen und diese öf­fent­lich un­ter­stüt­zen. Das könnt ihr hier tun: Mo­bi­li­sie­rung un­ter­stüt­zen

Un­se­re ge­mein­sa­me Grund­la­ge ist dabei der Auf­ruf und der Ak­ti­ons­kon­sens des Bünd­nis­ses Dres­den Na­zi­frei:

  • Wir leis­ten zi­vi­len Un­ge­hor­sam gegen den Na­zi­auf­marsch.
  • Von uns geht dabei keine Es­ka­la­ti­on aus.
  • Un­se­re Mas­sen­blo­cka­den sind Men­schen­blo­cka­den.
  • Wir sind so­li­da­risch mit allen, die mit uns das Ziel tei­len, den Na­zi­auf­marsch zu ver­hin­dern.
  • Dresden Nazifrei: Kampagnenstart 2012

    ALLER GUTEN DINGE SIND DREI!

    Zum Kampagnenstart: Neuer Aufruf, neues Plakat, neue Website

    Auch im dritten Jahr wollen wir den Naziaufmarsch in Dresden blockieren. Keine Symbolpolitik, kein Händchen halten. Wir wollen uns gemeinsam aktiv auf die Straße setzen um Europas ehemals größten Naziaufmarsch erneut zu stoppen. Dazu rufen wir als ein breites gesellschaftliches Bündnis aus Parteien, Organisationen, Antifagruppen, Vereinen, religiösen Gruppen, Einzelpersonen, Künstler_innen und Prominenten dazu auf, gemeinsam den Naziaufmarsch zu blockieren. Unser gemeinsam verfasster Aufruf und unser Aktionskonsens ist dabei die Basis. Wir wenden uns gegen Faschismus, Geschichtsrevisionismus und das Skandieren menschenverachtender Parolen auf Dresdens Straßen und überall. Wir wenden uns ebenfalls gegen den entgrenzten Verfolgungswahn von Ermittler_innen, die gegen Antifaschist_innen vorgehen, aber auf dem rechten Auge blind zu seien scheinen. Alles weitere könnt ihr Alles weitere könnt ihr hier im Aufruf nachlesen. Wenn ihr den Aufruf unterzeichnen wollt, nutzt das Formular darunter oder sendet uns eine Email an unterzeichnen@dresden-nazifrei.com

    via Dresden Nazifrei

    Sachsens Demokratie: Erklärung zur Kriminalisierung antifaschistischen Engagements

    wir unterstützen die Kampagne “Sachsens Demokratie”. Infos gibts bei http://www.sachsens-demokratie.net

    Erklärung zur Kriminalisierung antifaschistischen Engagements

    Am Abend des 19. Februar stürmte die Polizei das Info- und Pressebüro des Bündnisses „Dresden Nazifrei“. Im April und Mai folgten großangelegte Razzien in Sachsen und Brandenburg. 20 Wohnungen von Antifaschist_innen wurden durchsucht. Grundlage dafür ist ein Ermittlungsverfahren nach §129 des Strafgesetzbuches. 17 Personen werden darin beschuldigt, kriminelle Vereinigungen gebildet zu haben, die für Angriffe auf Nazis sowie Sachbeschädigungen verantwortlich sein sollen. Zu den Durchsuchungen mobilisierte die Polizei Großaufgebote und zum Teil schwer bewaffnete Spezialeinsatzkommandos. Das martialischen Auftreten soll linke und antifaschistische Strukturen einschüchtern und in der Öffentlichkeit deren vermeintliche Gefährlichkeit vor Augen führen. Großzügige (Vorab-)Informationen für Journalist_innen, Bildmaterial von verletzten Nazis und Interviews von LKA-Chef und Innenminister über die unterschätzte „Gefahr von links“ taten das Übrige für die erwünschten Schlagzeilen.
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    16.7. Giessen bleibt nazifrei: Infos und Karten

    Alle Menschen, die aus dem Norden anreisen treffen sich in Marburg:
    8:30 Uhr Marburg Hauptbahnhof (Abfahrt 8:49 Uhr)

    Informationsquellen am 16.7.:

    Am 16.7. habt ihr verschiedene Möglichkeiten, an aktuelle Informationen zu kommen.
    Hier erfahrt ihr wo Aktionen von Gießen bleibt Nazifrei sind und wo sich die Neonazidemonstration befindet (nicht Mehr und nicht Weniger).
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    Zug am 16.7. um 08:49 nach Giessen. Giessen bleibt nazifrei!

    Der Zug von Marburg nach Giessen um den Naziaufmarsch zu blockieren fährt um 8:49h. Treffpunkt ist ab 8.30h am Hauptbahnhof. Naziaufmarsch blockieren! Gemeinsam! Entschlossen! An jedem Ort!

    Bildet Bezugsgruppen und passt auf euch auf!

    Studi VV gegen den Naziaufmarsch in Giessen am 5.7. nicht am 4.7.!

    Fälschlicherweise haben wir den 4.7. als Termin für die VV verbreitet. Das ganze findet jedoch Dienstag, den 5.7. 20.00h im Hörsaal H statt!

    16. Juli: Nazidemo in Gießen blockieren!

    Aus Marburg nach Giessen!
    Am 16. Juli 2011 wollen Nazis aus der NPD und freien Kameradschaften in Gießen aufmarschieren. Um ihnen den Raum für ihre menschenverachtende Propaganda zu nehmen, hat sich ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Kulturschaffenden, ASten sowie linken und antifaschistischen Gruppen unter dem Namen „Gießen bleibt nazifrei!“ gegründet. Ziel ist es, den Rahmen symbolischen Protests zu überschreiten und die Nazidemo in einem Akt massenhaften zivilen Ungehorsams zu blockieren.

    Den Aufruf in verschiedenen Sprachen sowie weitere Informationen findet ihr auf der Seite des Bündnisses unter:
    http://giessenbleibtnazifrei.blogsport.de/

    In Marburg finden zur Vorbereitung auf die Gegenaktivitäten einige Veranstaltungen statt (Stand 21.06):

  • 4.7. | 20 Uhr | Studierenden-Vollversammlung des AStA Marburg | Hörsaalgebäude | Biegenstraße
  • 5.7. | 19 Uhr | Infoveranstaltung | DGB-Haus | Bahnhofstraße 6
  • 7.7. | 18 Uhr | Aktionstraining | Treffpunkt: Radio Unerhört | Rudolf-Bultmann-Straße 2b
  • 8.7. | 20 Uhr | Vokü mit Infoveranstaltung | Alte Mensa | Reitgasse 11
  • 14.7. | 19 Uhr | Letzte Infos und Absprachen | Bettenhaus | Emil-Mannkopf-Straße 6
  • Material (Plakate, Flyer mit den Marburger Terminen, Sticker) liegt im AStA (Erlenring 5) aus.

    Informiert eure FreundInnen und achtet auf Ankündigungen zur gemeinsamen Anreise.
    Gemeinsam stoppen wir die Nazis – Gießen bleibt nazifrei!

    8.Mai Stadtrundgang zu Verfolgung und antifaschistischem Widerstand in Marburg

  • 14.00 Uhr: Stadtrundgang, Treffpunkt vor dem Bettenhaus, Emil-Mannkopf-Straße 6
  • Ab 16.00 Uhr: Feier im Garten des Bettenhauses (Bei schlechtem Wetter im Foyer)
  • Stadtrundgang zu Verfolgung und antifaschistischem Widerstand in Marburg

    Am 28. März 1945 wurde Marburg kampflos von den amerikanischen Streitkräften erobert, am 8. Mai 1945 kapitulierte das Dritte Reich und der Zweite Weltkrieg endete in Europa. Damit endeten zwölf Jahre des nationalsozialistischen Terrors, der unzählige Opfer gefordert hatte. (mehr…)

    Giessen bliebt nazifrei! Naziaufmarsch läuft net!

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    Wir sind viele! Schließt euch den Protesten an und unterstützt den Aufruf der Giessener_innen! Mail an giessen.nazifrei [at] googlemail.com genügt und am 16.7 alle auf nach Giessen! (mehr…)

    Weitere Veranstaltungen zu Dresden 2011

    Weiterhin könnt ihr Busfahrkarten zu den Gegenaktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 19.02. in Dresden im Antiquariat Roter Stern für 15/20 EUR kaufen. Informationen könnt ihr morgen, 06.02 ab 16.30 Uhr im Rahmen des Antifa-Cafès im Havanna8 bekommen. Auch während der Vokü in der Alten Mensa am 11.02. werden wir ab 20.00 Uhr mit einem Infostand präsent und ansprechbar sein. Letzte Informationen gibt es dann am 17.02. ab 20.30 Uhr im Cafè am Grün (gemeinsam mit dem SDS.Marburg).

    Nazis blockieren – Opfermythen und Extremismusquatsch bekämpfen!

    Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 19.02. in Dresden

    Wie im vergangenen Jahr werden wir auch dieses Jahr wieder nach Dresden fahren, um den bedeutendsten Naziaufmarsch Deutschlands zu blockieren. Den von uns unterstützten Aufruf des Antifabündnisses „no pasaran!“ findet ihr hier.

    Tickets für Busse aus Marburg zu den Gegenaktionen könnt ihr im Antiquariat Roter Stern für 20 Euro (VollzahlerIn) bzw. 15 Euro (Sozialtarif) kaufen.

    Außerdem bieten wir eine Info- und Mobilisierungsveranstaltung am 1. Februar um 20.30 Uhr im Café am Grün sowie ein Aktionstraining am 4. Februar von 11.00-17.00 Uhr im Radio Unerhört an. Auch im Rahmen des Antifacafés im Havanna8 am 6. Februar um 16.30 Uhr werden wir über die geplanten Gegenaktivitäten informieren. Eine weitere Infoveranstaltung mit letzten Informationen ist für die Tage vor dem 19. geplant, weitere Details werden wir so schnell wie möglich veröffentlichen.

    Wir hoffen, dass sich viele von euch entschließen, mit nach Dresden zu fahren und den Naziaufmarsch zur Geschichte zu machen!

    Gegen deutsche Opfermythen – gegen Extremismusquatsch
    Gemeinsam den Nazi-Aufmarsch in Dresden blockieren – no pasarán!

    Let´s do it again: Den Naziaufmarsch in Dresden auch 2011 verhindern!

    NAZIS BLOCKIEREN – EXTREMISMUSQUATSCH UND OPFERMYTHEN BEKÄMPFEN

    Am 13. Februar 2010 haben wir mit entschlossenen Blockadeaktionen den größten und wichtigsten Naziaufmarsch Europas in Dresden verhindert. Wir haben den Rahmen des symbolischen Protests verlassen und mit der Aktionsform Massenblockade den kollektiven Ungehorsam auch nach Dresden getragen. Mit Tausenden von Menschen, viele von ihnen aus ganz Deutschland angereist, haben wir den Ort der Auftaktkundgebung der Nazis am Bahnhof Neustadt umzingelt und konnten so den Naziaufmarsch verhindern. Die Nazis mussten völlig frustriert die Heimreise antreten.

    Auch im kommenden Februar werden wir den geplanten Naziaufmarsch in Dresden verhindern. Dazu werden wir wieder mit Tausenden von Menschen Massenblockaden errichten und mit allen solidarisch sein, die unser Ziel der Verhinderung des Aufmarsches teilen.

    Der alljährlich als Trauermarsch inszenierte Großaufmarsch stellt mit zuletzt über 6.000 TeilnehmerInnen den größten deutschen Naziaufmarsch dar. Aber er ist nicht nur wegen seiner Größe relevant, sondern auch wegen seiner Ausstrahlungswirkung ins europäische Ausland und seiner Binnenwirkung in die verschiedenen, sonst oft zerstrittenen Spektren der Nazis. Autonome Nationalisten, NPD, DVU, der ganz rechte Rand von Burschenschaften und Vertriebenenverbänden sowie Nazis aus anderen europäischen Ländern kamen zusammen und konnten sich gemeinsam als mächtige Bewegung darstellen und erleben.
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    Jetzt erst recht! Auf nach Bad Nenndorf! Nazi-Aufmarsch blockieren!

    Wir lassen uns antifaschistischen Widerstand nicht verbieten! Die Mobilisierung gegen den sog. „Trauermarsch“ der Nazis in Bad Nenndorf geht weiter. Auch die skandalösen Verbote der Gegendemonstration und Kundgebung, während der Nazi-Aufmarsch erlaubt bleibt, werden uns nicht daran hindern den Nazi-Aufmarsch zu blockieren! Wenige Karten für den Bus aus Marburg gibt es noch im Antiquariat am Roten Stern.

    Stand der Dinge: (mehr…)

    Bus aus Marburg nach Bad Nenndorf am 14.8.

    Nach den erfolgreichen Blockaden in Dresden, werden wir diesmal die Provinz blockieren!

    Aufruf des Bündnisses „NS-Verherrlichung stoppen!“

    Tickets für den Bus aus Marburg bekommt ihr für 7€ im Antiquariat Roter Stern (Am Grün 28, 35037 Marburg) . Abfahrtszeiten und Ort erfahrt ihr beim Kartenkauf.

    Naziaufmärsche zu Krisenherden!
    Kommt in Massen und unterstützt die Blockaden!

    Sonntag: Mobiveranstaltung zu Bad Nenndorf

    Am Sonntag, den 1.8. gibt es eine Mobilisierungs- und Infoveranstaltung zu den Gegenprotesten gegen den Naziaufmarsch in Bad Nenndorf.

    16.30h im offenen Antifa-Café @ Havanna8, Lahntorstr.2 , 35037 Marburg