Archiv für Juni 2014

Studentenverbindungen auflösen – Marktfrühschoppen blockieren!

Auch dieses Jahr wird wieder am ersten Sonntag im Juli (6.7.14) der Marktfrühschoppen der Marburger Studentenverbindungen auf dem Marktplatz stattfinden. Einmal mehr tut eine Kritik am gesamten Korporationswesen und das entschlossene Verhindern des „Festes“ not. download unseres aktuellen Infoflyers

Montag 8:30 Uhr Kundgebung: Kein Freispruch von Rassismus!

Kein Freispruch von Rassismus

In den frühen Morgenstunden des 12.Januar 2014 wurde eine Gruppenunterkunft für asylsuchende Menschen in Wohratal angegriffen. Die vier Täter zertrümmerten dabei Fenster des Erdgeschosses und drangen anschließend gewaltsam in die Unterkunft ein. Dort traten sie Türen ein, bedrohten und beschimpften die Bewohner_innen. Noch am gleichen Tag gestanden die vier jungen Männer die Tat, für die sie sich am 23.Juni vor Gericht verantworten müssen. Sie gaben als Motiv Alkoholeinfluss und persönliche Probleme an – Angaben, denen die Polizei, Staatsschutz und Staatsanwaltschaft offensichtlich auf den Leim gegangen sind. Denn angeklagt sind die Täter lediglich für die Tatbestände des Hausfriedensbruchs und der Sachbeschädigung, nicht aber für (schweren) Landfriedensbruch – ohne den Zusatz einer politisch motivierten Straftat.

Dies erscheint fadenscheinig, fiel doch einer der Täter bereits in der Vergangenheit durch das Rufen verfassungsfeindlicher Parolen vor der Unterkunft auf. Allen vier Männern können Beziehungen in die extrem rechte Szene nachgewiesen werden. Auf die Täter hatten die Bewohner_innen des Dorfes aufmerksam gemacht, was eindeutig belegt, dass deren Gesinnung nicht völlig unbekannt zu sein scheint.

Daher möchten wir diese Tat am Tag des Prozesses als das benennen was sie ist: Rassismus.Der Fall in Wohra ist in Deutschland kein Einzelfall. In den vergangenen Monaten kam es zu zahlreichen Übergriffen in allen Teilen des Landes, die an die Pogrome der frühen 90er Jahre erinnern. Dem Rechtsruck der diesjährigen Wahl zum Europaparlament, seiner menschenverachtenden Asylpolitik und den täglichen Anfeindungen gegen asylsuchende Menschen kann nicht einfach tatenlos hingenommen werden.

Darum stehen wir für uneingeschränkte Solidarität mit den Betroffenen rassistischer Gewalt in Wohratal und überall ein!

Kein Freispruch von Rassismus!

Solidaritäts-Kundgebung – 8:30Uhr – Amtsgericht Marburg

Prozesserklärung zum 16.6. des Marburger Antifaschisten

++Nach längerer Zeugenvernehmung Einstellung wegen Gringfügigkeit gegen geringe Auflagen – Einen Kurzbericht zur Verhandlung von der Roten Hilfe Frankfurt findet ihr hier: http://rhffm.blogsport.eu/archives/980#more-980++

Zum 1. Mai 2013 hatte die NPD zu einer Kundgebung in Frankfurt und anderswo aufgerufen. Ich habe mich an diesem Tag bei den Blockaden beteiligt, die letztlich dazu geführt haben, dass durch Frankfurt an diesem Tag keine Nazis demonstrieren konnten. Das antifaschistische Engagement in Form von zivilem Ungehorsam hat den Nazis und ihren menschenverachtenden Einstellungen hier in Frankfurt an diesem Tag also ganz praktisch den Raum genommen.

Mittels der Blockaden wurde nicht zugelassen, dass Nazis sich hier im öffentlichen Raum versammeln konnten, was immer eine Gefahr und Drohung darstellt, gerade für Menschen, welche nicht in das neonazistische Weltbild passen. Ein derartiger Aufmarsch dient dabei auch als Inszenierung und wichtiger Attraktivitätsfaktor rechter Lebenswelt, den es derselben immer und immer wieder zu nehmen gilt.
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Reminder: Prozesse gegen Antifaschist*Innen in Frankfurt / Gemeinsame Anreise aus Marburg

Am Mittwoch den 25. Juni findet der zweite Prozess gegen ein*E Antifaschist*In, die am 1. Mai 2013 Nazis blockiert hat, in Frankfurt statt.

Anstehende Prozesse gegen Antifaschist*innen in Frankfurt am Main

Am 1. Mai 2013 räumten Polizisten gewaltsam rund tausend Antifaschist*innen von den Gleisen am Ostbahnhof. Mit mehreren Blockaden war es zuvor gelungen, eine Nazi-Kundgebung zu verhindern. Ein massives Aufgebot der Polizei kesselte die Blockierer*innen auf den Schienen ein und räumte sie unter Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken. Alle Anwesenden wurden abgefilmt, die Personalien festgestellt und einige vorübergehend in Gewahrsam genommen. Viele Menschen wurden bei der Räumung verletzt, eine Person so schwer, dass sie mehrere Tage im Krankenhaus bleiben musste.

Scheiß Bullen-Prozess am 25. Juni und 2. Juli
Am 25. Juni und 2. Juli steht einer der Blockierer*innen in Frankfurt vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, einen behelmten und mit Schutzschild bewaffneten Polizisten mit der Faust am Kopf verletzt und als ?Scheiß Bullen? beleidigt zu haben. Nicht verhandelt wird die brutale Festnahme und Misshandlung des Angeklagten, der wie viele andere am 1. Mai von der Polizei verletzt wurde.

Wir solidarisieren uns mit den Angeklagten und fordern die Einstellung aller Verfahren gegen Antifaschist*innen! Antifaschismus bleibt legitim!

Kommt zu der Kundgebung vor dem Prozess:

Mittwoch, den 25. Juni, 9.00 Uhr, Konrad-Adenauer-Straße, Ecke Seilerstraße (Nähe Konstablerwache).

Prozess um 9.30 Uhr in Saal II E.
Es wird eine gemeinsame Anreise aus Marburg geben: Treffpunkt ist 7:25 Uhr am Hauptbahnhof in Marburg, Abfahrt um 7:34 Uhr.

Bitte achtet auf Änderungen und Aktualisierungen auf: rhffm.blogsport.eu und gruppedissident.blogsport.de

Prozesse gegen Antifaschist*innen (aus Marburg) in Frankfurt am Main / Gemeinsame Anreise

Anstehende Prozesse gegen Antifaschist*innen in Frankfurt am Main

Am 1. Mai 2013 räumten Polizisten gewaltsam rund tausend Antifaschist*innen von den Gleisen am Ostbahnhof. Mit mehreren Blockaden war es zuvor gelungen, eine Nazi-Kundgebung zu verhindern. Ein massives Aufgebot der Polizei kesselte die Blockierer*innen auf den Schienen ein und räumte sie unter Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken. Alle Anwesenden wurden abgefilmt, die Personalien festgestellt und einige vorübergehend in Gewahrsam genommen. Viele Menschen wurden bei der Räumung verletzt, eine Person so schwer, dass sie mehrere Tage im Krankenhaus bleiben musste.

Prozess zur Kriminalisierung antifaschistischen Protests am 16. Juni

Einem Marburger Antifaschisten wird Versuchte Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen. Am 16. Juni soll vor dem Amtsgericht Frankfurt verhandelt werden.

Scheiß Bullen-Prozess am 25. Juni und 2. Juli
Am 25. Juni und 2. Juli steht einer der Blockierer*innen in Frankfurt vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, einen behelmten und mit Schutzschild bewaffneten Polizisten mit der Faust am Kopf verletzt und als ?Scheiß Bullen? beleidigt zu haben. Nicht verhandelt wird die brutale Festnahme und Misshandlung des Angeklagten, der wie viele andere am 1. Mai von der Polizei verletzt wurde.

Wir solidarisieren uns mit den Angeklagten und fordern die Einstellung aller Verfahren gegen Antifaschist*innen! Antifaschismus bleibt legitim!

Kommt zu der Kundgebung vor dem Prozess:

Montag, den 16. Juni, 13 Uhr, Konrad-Adenauer-Straße, Ecke Seilerstraße (Nähe Konstablerwache).

Prozess um 13.30 Uhr in Raum E.
Es wird eine gemeinsame Anreise aus Marburg geben: Treffpunkt ist 11:25 Uhr am Hauptbahnhof in Marburg, Abfahrt um 11:35 Uhr.

Mittwoch, den 25. Juni, 9.00 Uhr, Konrad-Adenauer-Straße, Ecke Seilerstraße (Nähe Konstablerwache).

Prozess um 9.30 Uhr in Saal II E.

Bitte achtet auf Änderungen und Aktualisierungen auf: http://rhffm.blogsport.eu/ und gruppedissident.blogsport.de