Soliparty für den Refugee Protest March

Am 19. März 2012 begannen Flüchtlinge in Würzburg eine neue Ära des Protestes gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen und das miserable Asylrecht in Deutschland.“ (refugeetentaction.net). Seit dem hat sich Einiges getan. Ein Teil der Refugees hat die unglaubliche Strecke von über 600 km zu Fuß zurückgelegt und am Oranienplatz in Berlin ein Protestcamp eröffnet. Mit ihren Aktionen widersetzen sich die Refugees den diskriminierenden Aufenthaltsgesetzen der Bundesrepublik, welche bspw. für Asylbewerber*inne
n eine verpflichtende Unterbringung in Lagern und die Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch die sogenannte Residenzpflicht verordnen. Mittlerweile haben sich Refugees und Unterstützer*innen aus ganz Europa den Protesten angeschlossen. Auch Frankfurt wurde am 20.10. ein Protestcamp an der Hauptwache eingerichtet. Wintereinbruch, anhaltende Polizeigewalt sowie die Streichung der Asylleistungen erschweren derzeit die Proteste. Daher möchten wir die Protestierenden mit dem Erlös der Soli-Party finanziell unterstützen. Das gesammelte Geld soll zur einen Hälfte an den Flüchtlingsprotest Hessen und zur anderen an die Geflüchteten vom Refugee Protest March gehen.

MUSIK:

In_stereonuts (feminismusic / MR)

Violet line (Kuschelmobpunkrock / MR)

Los Maldita Sea (Ritmo Fino, tropical bass / cumbia digital
/Schloßkeller DA/ Kolumbien&Venezuela)

k.f.e.t. (minimal/techno)

Beginn 19 Uhr Vortrag, 21 Uhr Konzertbeginn, 23 Uhr Party

5-10 Euro für alles, 3-7 Euro für nur Party

See also NoBorderMarburg

Nazis, Burschis und Nationalsymbole natürlich unerwünscht