Gegenprogramm zur EuroFinanceWeek

Frankfurt im November 2012: die EuroFinanceWeek (EFW), das „größte Branchentreffen von Finanz- und Versicherungsindustrie in Europa“ in der Global City Frankfurt am Main lief 14 Jahre relativ unbeobachtet durch Linke und KapitalismuskritikerInnen. Namen großer Player stehen auch in diesem Jahr auf der Redeliste: EZB-Chef Draghi, Asmussen (EZB), Fitschen (Deutsche Bank), Blessing (Commerzbank), Francioni (Börse Ffm) und last but not least Finanzminister Schäuble und Hessens Ministerpräsident Bouffier als „Schirmherren“ der Woche (vom 19.-23.11.2012).
Zugang zu einer dieser Veranstaltungen hat nur, wer eine persönliche Einladung vorweisen – oder sich mindestens 800.- Euro als Eintrittspreis für eine Tagesveranstaltung leisten kann. Exklusivität ist in der Finanzwelt also ausdrücklich erwünscht.

Nach Blockupy 2012 und M 31 steht erneut ein Gegenprogramm zur Propaganda der Herrschenden auf der Agenda.
Mit einer Aktionswoche wenden sich das No-Troika Bündnis Rhein-Main und Blockupy Frankfurt gegen die Legitimierung der autoritären EU-Krisenpolitik durch die ökonomischen und politischen Eliten. Mit einem „time to say good bye“ werden am 19.11. die
KonferenzteilnehmerInnen an der Messe begrüßt werden:

EuroFinanceWeek – das soll Geschichte sein!

19.11. ab 8:30h: Kongresszentrum Messe: „Begrüßung“ der EFW-TeilnehmerInnen – „Time to say good bye“

19.11. 19:30h: Jügelhaus, Campus Bockenheim: Krise – welche Krise? mit Thomas Seibert und VerteterInnen von ver.di, dem Netzwerk „Wem gehört die Stadt?“ Frankfurt und Menschen aus den Bürgerinitiativen gegen die Flughafenerweiterung

20.11. ab 15:00h: IHK am Börsenplatz 4: „Belagernde Kundgebung“ vor dem Immobilien-Kolloquium der EFW

21.11. 19:30h: Jügelhaus, Campus Bockenheim: Protestzone Terminal – Flughagenerweiterung
und Abschiebedrehkreuz

22.11. 19:30h DGB-Jugendclub, Wilh.-Leuschner-Str. 69-77: Aus den Innern der Türme – Wer arbeitet was und welchen Bedingungen in den „Global Banks“?

23.11. 18:00h: Hbf. Ffm zur Alten Oper: Demonstration „In Ruhe dinner is‘ nicht mehr!“
Solidarität gegen Standortkonkurrenz und Spardiktat – weltweit.

Weitere Infos bei NoTroika