Demo: Solidarität mit den Klinikumsbeschäftigen

Ein Aufruf des Aktionsbündnis „Gemeinsam für unser Klinikum“

Gemeinsam für unser Klinikum – Gesundheit ist keine Ware!

Trotz steigender Patientenzahlen und einem Rekordgewinn im letzten Jahr von 15,2 Millionen plant die Rhön-Klinikum AG einen drastischen Stellenabbau am Uniklinikum Gießen und Marburg. Stellen werden bereits schleichend abgebaut. Zu der schon vorhandenen Überbelastung der Beschäftigten sollen nun weitere 500 Stellen gestrichen werden. Dadurch wird die medizinische Versorgung in Mittelhessen gefährdet!

Auf Initiative einer engagierten Bürgerin, Helga Scherer, haben sich Bürger1, Beschäftigte, Ärzte, Gewerkschaftsvertreter und Politiker fast aller Parteien und die Betriebsräte beider Standorte zum Bündnis „Gemeinsam für unser Klinikum“ zusammengeschlossen.
Das Aktionsbündnis „Gemeinsam für unser Klinikum“ fordert:

  • einen sofortigen Stopp des Stellenabbaus am Uniklinikum Gießen und Marburg!
  • eine nachhaltige Sicherung der Patientenversorgung in Mittelhessen!
  • den Erhalt der Unikliniken als attraktiven Standort für Forschung und Lehre!
Demonstration am Samstag, den 17. März 2012 in Marburg
Gemeinsam für unser Klinikum Gesundheit ist keine Ware
Start um 14:00 Uhr auf dem Parkplatz des Georg-Gaßmann-Stadions Abschluss-Kundgebung auf dem Marktplatz

Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung! Kommen Sie zur Demonstration und unterschreiben Sie gegen den Stellenabbau am Uniklinikum Gießen und Marburg!
Unsere Unterschriftenaktion finden Sie unter www.buergerbegehren-marburg.de
Das Aktionsbündnis „Gemeinsam für unser Klinikum“ wird unterstützt von:
engagierten Bürgerinnen und Bürgern
Betriebsräte UKGM
Ver.di/Ver.di Jugend
Notruf 113
Piratenpartei im Studierendenparlament DKP
PriMa e.G.
SPD Stadtverband
Kreisverband Bündnis 90/DIE GRÜNEN
DGB/DGB Senioren
Die Linke Marburg
Arbeitskreis Marburger Psychoanalytiker/innen

  1. Zum besseren Verständnis verwenden wir durchgängig die männliche Schreibweise [Anmerkung Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t.: Das findet sich leider so im originalen Aufruftext. Gerade beim Thema Klinikum und Gesundheitsversorgung wirkt diese Fußnote besonders absurd. Gerade in Pflegeberufen arbeiten besonders viele Frauen und werden vor allem von den Entlassungen betroffen sein.] [zurück]