Archiv für März 2009

Rede der interventionischen Linken in FFM 28.3.


Die IL in FFM

Die IL in Berlin

Das System in dem wir leben gilt als Garant für Demokratie, Wohlstand, Frieden und Menschenrechte. Kapitalismus und Patriarchat gewähren aber keine Demokratie und keine Rechte. Kapitalismus und Patriarchat sind die permanente Entrechtung, die permanente Zurichtung, die permanente Krise. Sie basieren auf Krieg. Nach außen, indem das Kapital der Metropolen versucht die Kontrolle über Rohstoff- und Energievorräten der Welt militärisch zu sichern und das globale Armutsgefälle aufrecht erhält. Aber auch nach innen gegen uns selbst, mit der Produktion eines Heers von Ausgeschlossenen, Entrechteten, Überflüssigen und der Eindämmung gesellschaftlicher Widerstände durch Maßnahmen der innere Sicherheit. (mehr…)

Kommt zum antikapitalistischen / antimilitaristischen Block auf der 28.März-Demo

Treffpunkt/Auftakt: 12 Uhr am Hbf Kasierstraße/Elbestraße

Zu diesem kämpferischen antikapitalistisch-antimilitaristischen Block laden ein: das regionale NoNato-Aktionskomitee, Gruppen der Interventionistischen Linken (iL) aus Rhein-Main, Mittelhessen und Mittel- und Süddeutschland, Gruppen aus der Erwerbslosen- und Hartz IV Bewegung, antikapitalistische und antifaschistische Gruppen.
Unser Block steht für die Absage an den „Rettungspakt für Deutschlad“, für den Kampf gegen Militarismus und Krieg – und dafür, nicht auf den Staat zu vertrauen, sondern die Sache selber in die Hand zu nehmen. Um auf der ansonsten wohl ziemlich gewerkschaftlich und Linkspartei dominierten Demo eine starke und linksradikale Note zu prägen ist unser Treffpunkt so gewählt um entsprechend weit vorn die Demo anzuführen.
Wir werden dort mit eigenem Lauti und einem Fronttranspi „Die Krise heißt – Kapitalismus – ist Krieg. Für die soziale Revolution“ präsent sein.

Kapitalismus heißt Krieg, globale Ausbeutung und Ungleichheit!
Die Krise verschärft Unsicherheit und treibt die globale Konkurrenz an und führt zu neuen Spaltungen. Diese sind Nährboden autoritärer Lösungen. Damit einher geht eine permanente Kriegs- und Interventionspolitik aller Staaten, die um die globale Vorherrschaft ringen. Standortnationalismus und protektionistische Tendenzen der ‘Mitte’ können auch ‘völkische’ Antworten der Rechten auf die Krise stärken. Dagegen müssen wir nach transnationalen Wegen des Widerstands und der Solidarität suchen.

* Globale Solidarität statt globaler Kapitalismus!
* Bekämpfung der Armut statt Bekämpfung der Armen!
* Auflösung der Nato! Weltweite Abrüstung statt weiterer Militarisierung!

Wenn die Herrschenden eine „Neugründung des Kapitalismus“ (Sarkozy und Merkel) fordern, sagen wir: Der Kapitalismus kann die globalen Probleme wie Armut, Unsicherheit, Klimawandel und Umweltzerstörung, Kriege und Demokratieabbau nicht lösen – er verursacht sie! Da hilft auch kein Appell an die Politik und der Glaube an den Staat. Unsere Kämpfe für die konkreten Verbesserungen unserer Lebensbedingungen sind Ausgangspunkt für eine grundsätzlich andere, globale Gesellschaftsordnung – jenseits von Krise und Kapitalismus!

Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft! Politischer Streik gegen die Krisenfolgen!
Gegen die Krisenfolgen – für eine Welt ohne Kapitalismus:
Gemeinsam gegen Standortkonkurrenz – für globale Solidarität!

WIR ZAHLEN NICHT FÜR EURE KRISE!
EINE WELT ZU GEWINNEN —
JENSEITS VON KRISE, KRIEG UND KAPITALISMUS!
SO WIE ES IST, BLEIBT ES NICHT.

Double Feature

Wir Zahlen nicht für eure Krise! – 28. März 2009 – Kommt zu den Demonstrationen!

Nato Summit 2009 – Pappsatt

60 JAHRE NATO – KEIN GRUND ZUM FEIERN

1.-5. April Strasbourg | Baden-Baden
Still not loving capitalism – Kein Frieden mit der Nato!


Der Widerspruch könnte größer nicht sein: Festbankette, Gruppenbild mit Dame vor beschaulicher Kulisse, salbungsvolle Einlassungen zum Thema Frieden und Freiheit – um ein Militärbündnis zu feiern, das weltweit in Kriegen und Flüchtlingsabwehr aktiv ist. Für die Nadelstreifen, Kostümchen und Ausgehuniformen mag es tatsächlich Grund zur Freude geben, verdanken sie ihrem gemeinsamen Verein – der Nato – doch die militärische Absicherung ihrer wirtschaftlichen und politischen Macht. Gegründet als antikommunistisches Militärbündnis der kapitalistischen Staaten gegen die Sowjetunion hat sie auch nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus nicht an Bedeutung verloren. Im Gegenteil finden seit einigen Jahren Erweiterungen und Umstrukturierungen zu einer globalen Interventionsmacht statt, um in Zeiten von Klimawandel, Energie- und Nahrungsmittelkrisen, „unkontrollierter Migration“ und „Terrorismus“ die ökonomische Spitzenposition des Westens und den Zugang zu Rohstoffen für dessen kapitalistische Akkumulation zu sichern.
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EINE WELT ZU GEWINNEN — JENSEITS VON KRISE, KRIEG UND KAPITALISMUS

SAMSTAG | 28. MÄRZ 2009 | 12 UHR | FRANKFURT/MAIN | Hauptbahnhof | antikapitalistischer & antimilitaristischer Block


Globaler Sozialer Widerstand gegen ein Abwälzen der Krisenfolgen – Alternativen zum Kapitalismus erkämpfen!

Generalstreik in Frankreich, Proteste in Griechenland und Italien. In Island wird die Regierung in die Wüste geschickt. Massenproteste gegen koloniale Ungleichheit und Armut auf Guadeloupe. Hungerrevolten in vielen Ländern des ‘globalen Südens’. Weltweit stehen wir vor einer neuen Welle von sozialen Kämpfen, einige Länder sind schon mittendrin.

Am 28.März werden international Menschen gegen die Folgen der kapitalistischen Krise und für solidarische Lösungen demonstrieren. In diesen Kämpfen und ihrer globalen Perspektive steckt unsere Hoffnung. In den Bewegungen gegen die Krise kämpfen wir für eine neue Perspektive der Überwindung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Eine solidarische Gesellschaft ist nur durch den Bruch mit dem Kapitalismus möglich.
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