Archiv für Februar 2009

Faschisten greifen DGB-Bus an: Marburger Bündnis gegen Rechts ruft auf zur Demo am Fr. 20.02.2009 um 18 h

Treffpunkt: Gewerkschaftshaus (Bahnhofstr. 6)

Aufruf Bündnis gegen Rechts Marburg:

Am 14.02.2009 überfielen Neonazis mehrere Reisende auf einem Rastplatz nahe Chemnitz. Am selben Tag griffen Rechtsradikale in der Nähe von Jena mehrere Personen aus den Reihen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und der Linkspartei an. Sie verletzten fünf Kollegen, ein Mann erlitt eine schwere Schädelfraktur. Die Neonazis aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Schweden hatten zuvor in Dresden am größten Neonazi-Aufmarsch bundesweit teilgenommen.
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Linke Strategien in der Krise – Tagung am 21.02.2009

Marburg/ Lahn, Wilhelm-Röpke-Str. 6, 11.00-21.00 Uhr

Anfang 2009 scheinen sich die düsteren Prognosen der letzten Monate zu bewahrheiten: Die Finanzkrise wächst sich zu einer weltweiten Wirtschaftskrise aus, so tief und abrupt, wie keine andere seit der Großen Depression in den 1930er Jahren. Die globalen Auswirkungen der Krise werden in den Massenentlassungen chinesischer ExportarbeiterInnen ebenso deutlich, wie in Kurzarbeit und Produktionsstopps bei der deutschen Auto-Industrie. Die Ökonomie steckt in einer tiefen Rezession, gleichzeitig tobt in Politik und Gesellschaft der Kampf um die Deutung der Ereignisse und um mögliche Auswege. Für die Einen waren es lediglich „gierige Banker“, die ein ansonsten gesundes System in den Abgrund gestürzt haben, für Andere ist es das kapitalistische System selbst, das die aktuelle Krise produziert hat. Auch die Ansichten über konkrete wirtschaftspolitische Maßnahmen gehen weit auseinander. In den Mainstream-Medien wird darüber gestritten, ob, Konjunkturpakete, Steuersenkungen oder die weitere Deregulierung des Arbeitsmarktes, wie zuletzt vom ehemaligen BDI-Präsident Henkel gefordert, Auswege aus der Krise darstellen. In diesen, die Wirtschaftskrise begleitenden Diskussionen, macht sich eine bedeutende Erschütterung des herrschenden Denkens bemerkbar. Selbst in der SPD ist derzeit die Rede davon, dass „der Neoliberalismus als Glaubensrichtung längst abgewirtschaftet hat“ (Heidemarie Wieczoreck-Zeul). Es wird nach mehr staatlicher Regulierung und Kontrolle gerufen, Politiker und Parteien warnen auf einmal nachdrücklich vor den zerstörerischen Folgen der ungezügelten Freiheit der Märkte.
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No pasarán! No place for lying about history!

  • MP3 Bericht der Historikerkommission (Deutschlandfunk)
  • Giu’ le mani dalla innse – Hände weg von der Innse

    Mit einer unglaublichen Willensstärke treten die ArbeiterInnen der Innse Presse in Milano nun in den 8. Monat ihres Arbeitskampfes. Dies ist kein Streik, sondern explizit ein Arbeitskampf, in welchem die LohnarbeiterInnen der Innsepresse sich kaum Mitteln verweigern um ihre Interessen durchzusetzen. Sie mögen vielleicht nicht viele sein, doch sie halten zusammen und und gehen diesen außergewöhnlichen Arbeitskampf Seite an Seite. Ihre Fabrik, welche auch symbolträchtiger Schauplatz der Resistzenz war und vor allem nun wieder ist, lassen sie sich nicht nehmen und stehen einen langen, zähen Kampf durch. Seit einigen Monaten solidarisierten sich neben den vielen ArbeiterInnen anderer Fabriken in Milano und Umgebung auch Studierende und GenossInnen aus den Sozialzentren der Stadt mit den ArbeiterInnen.

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