Archiv für Januar 2009

Centri Sociali erhalten!

Sgombero della conchetta

Am vergangenen Mittwoch kündigte De Corato (Bürgermeister und Parteimitglied der Alleanza Nazionale in Milano) an, dass er aufgrund der vermehrten Beobachtungen linksradikaler Aktionen Jugendlichen aus diversen „Centri Sociali“ in Mailand (wie zum Beispiel eine Soliaktion zu Alexis) sämtliche Sozialen Zentren in der Stadt räumen lassen will. Gesagt getan: wurde am Donnerstag das erste der verbleibenden Centri Sociale: Cox 18 oder Conchetta geräumt.

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Infoveranstaltung zu den Naziaufmärschen in Dresden

Am Sonntag ,den 1.2.2009 gibt es eine Infoveranstaltung zu den Naziaufmärschen in Dresden.
17.00h im Antifa Café @ Havanna8

Das Antifa Café wird von verschiedenen antifaschistschen Gruppen aus Marburg ausgerichtet. Kommt vorbei, lecker Kaffee und Kuchen gibts für umsonst.

NAZIS NO WAY !

Aufruf der Interventionistischen Linken

14. Februar 2009

11.00 Uhr
Hauptbahnhof Dresden

Warum gerade Dresden?

In der Bundesrepublik waren es vor allem Faschisten und Revanchisten, insbesondere der Vertriebenenverbände, die an die offiziellen Propagandalügen des Goebbels’schen Ministeriums, in denen von mehreren hunderttausend Toten die Rede war, anknüpften. Schon in der jungen BRD wurde die Bombardierung zur Relativierung der deutschen Kriegsschuld und zum Aufbau eines deutschen Opferbildes benutzt. Die ewig wiederkehrenden Lügen der Revisionisten fanden offene Ohren und konnten sich beinahe ungehindert in großen Teilen der westdeutschen Gesellschaft festsetzen. Nach 1989 blieb das verbreitete Bild der „verbrecherischen“ Bombardierung mit hunderttausenden Toten zunächst unangegriffen.
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Der spanische Bürgerkrieg und die Linke II

Zweiter Teil unserer Veranstaltungsreihe
***UPDATE Der Workshop um 14.30h mit Ulrich Winter: Sinn vergangenheitspolitischer Debatten und Bedeutung für die Gegenwart: die Linke und der Gefangenentransport fällt leider aus – Der Rest findet wie geplant statt***

  • Hier gibts die Ankündigung und das Programm als PDF
  • Für uns, darauf bestanden wir, und wir hörten es bestätigt von denen, die von den Fronten kamen, war in Spanien die internationale Solidarität zur Abwehr des Faschismus angetreten. Diese Antwort war von absoluter Bestimmtheit (Peter Weiss, Die Ästethik des Widerstands)

    Im Hinblick auf inhaltliche Debatten über das Projekt der Abschaffung aller Verhältnisse, in denen der Menschen ein geknechtetes Wesen (Marx), über dahingehende strategische Fragestellungen, taktische Bündnisse und Allianzen sowie Organisations- und Politikformen kann in der politischen Geschichte der Linken viel gefunden werden – für den Pessimisten ein Sammelsurium an Widersprüchen, Fehlern wie auch dem Scheitern linker Politik; für den Optimisten (bestenfalls?) eine Geschichte des Scheiterns aus dezu lernen sei, um künftige und anstehende Kämpfe schlauer und erfolgreicher führen zu können. Der Spanische Bürgerkriegs war für die zeitgenössische (nicht nur, aber hauptsächlich) europäische Linke ein Kristallisationspunkt und politisches Problem, das ungeheure Hoffnungen, Illusionen und auch Kräfte freizusetzen vermochte – und: mit dem Sieg des spanischen Faschismus, unterstützt vom nationalsozialistischen Deutschland und dem italienischen Faschismus, einer weiteren derben Niederlage und (teilweise auch physischen Vernichtung) der „Linken“ endete.

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    AN DIE LINKE VON HEILIGENDAMM

    Einladung zum Antikapitalistischen Ratschlag am 25.1.2009 in Frankfurt/Main

    An alle GenossInnen, denen die Kritik des herrschenden Elends immer auch eine Frage der praktischen Intervention ist. An die GewerkschaftsaktivistInnen, deren Projekt sich im Kampf um mehr Lohn nicht erschöpft. An alle, für die eine andere Klimapolitik vom Kampf gegen das globale Ausbeutungsgefälle nicht getrennt werden kann. An die AktivistInnen ungezählter sozialer Initiativen, denen die Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse immer auch eine Frage der alltäglichen Lebensweisen ist. An diejenigen in der Partei DIE LINKE, die sich von der Bewegung auf der Straße nicht trennen lassen und für die Politik deshalb im Sprung auf 13%+x nicht aufgeht. An alle, die auf der Suche nach einer kollektiven Form für ihre rebellischen Wünsche nach einer ganz anderen Welt sind. Eröffnen wir gemeinsam eine Debatte um die „K-Frage“: eine Debatte über Krise, Krieg, Klimawandel, Kapitalismus – über ein kommunistisches Danach und die Kämpfe, in denen es Gestalt annimmt.
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