Archiv für November 2008

Oberhessische Presse: Studenten fordern, Verbindungen aufzulösen

Marburg. Mit einem zweistündigen Marsch durch die Marburger Innenstadt äußerten rund 200 Demonstranten am Samstag ihren Unmut zum „Marburger Diskurs“, einer Veranstaltung der Burschenschaft Germania.
von Katharina Kaufmann

Mit Fahnen und Transparenten zogen am Samstagmittag rund 200 Demonstranten unter strenger Polizeibewachung durch die Marburger Innenstadt. Sie zeigten damit ihre Abneigung gegen den ?Marburger Diskurs?, eine Veranstaltung der Burschenschaft Germania. (Foto: Katharina Kaufmann)(Foto: Katharina Kaufmann)

„Trinkt Burschen, trinkt und macht uns den Haider“, „Diskurs is nich“ und das Zitat von Kurt Tucholsky „Verbindungen sind ein Haufen verhetzter, irregeleiteter, mäßig gebildeter, versoffener und farbentragender junger Deutscher“ zierten die Plakate der rund 200 Demonstraten der antifaschistischen Gruppen aus Marburg, die am Samstag durch die Innenstadt zogen.
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Offenes Antifa Café


Samstag 15.11. Diskurs is nich!

Am Samstag den 15.11 gibts wieder eine antifaschistische Demonstration gegen die Burschenschaft Germania und deren Veranstaltung Marburger Diskurs.

Treffpunkt ist um 11h am Hörsaalgebäude

Am Samstag, den 15.11.2008 veranstaltet die Marburger Burschenschaft Germania wieder einmal den so genannten „Marburger Diskurs“. Der Marburger Diskurs stellt eine Tagesveranstaltung dar, zu der die Germania einmal im Jahr Redner des rechten Spektrums einlädt. In diesem Rahmen wurde z.B. über den zweiten Weltkrieg diskutiert, wobei in klassischer geschichtsrevisionistischer Art die alleinige Kriegsschuld Deutschlands in Frage gestellt wurde.
Zum einen macht der Marburger Diskurs die extrem rechte Gesinnung der Burschenschaft Germania ein ums andere Mal deutlich, zum anderen fungiert ein solcher intellektueller Austausch als gutes Beispiel für die Scharnierfunktion von Konservatismus zu extrem rechten Inhalten.

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Die Finanzkrise [Ursachen, Auswirkungen, Antworten.]

Passend zum Thema: Die K-Frage stellen!

Eine Veranstaltung von AgF, Linke Fachschaft 03 und Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t.
unterstützt von DGB Mittelhessen

Die Finanzkrise [Ursachen, Auswirkungen, Antworten.]

--- Achtung! Geänderter Termin jetzt am 18.11.---

Was vor über einem Jahr auf dem us-amerikanischen Immobilienmarkt begann und damals noch Subprimekrise hieß, hat sich mittlerweile zur größten Finanzkrise seit 1929 ausgeweitet. Dramatische Meldungen über kollabierende Banken und Versicherungen, einbrechende Aktienmärkte und eine Vertrauenskrise unter den MarktteilnehmerInnen erreichen uns beinahe täglich. Angesichts scharfer Warnungen vor dem drohenden „Zusammenbruch des europäischen Zahlungsverkehrs“, ja der „finanziellen Kernschmelze“, macht sich latentes Unbehagen breit.
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Die K-Frage stellen!

Die Interventionistische Linke zur Krise des Kapitalismus und den Perspektiven der Transformation

An die Linke von Heiligendamm. An alle GenossInnen, denen die Kritik des herrschenden Elends immer auch eine Frage der praktischen Intervention ist. An die Gewerkschaftsaktivist/innen, deren Projekt sich im Kampf um 8% mehr Lohn nicht erschöpft. An alle, für die eine andere Klimapolitik vom Kampf gegen das globale Ausbeutungsgefälle nicht getrennt werden kann. An die Aktivist/innen ungezählter sozialer Initiativen, denen die Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse immer auch eine Frage der alltäglichen Lebensweisen ist. An diejenigen in der Partei DIE LINKE, die sich von der Bewegung auf der Straße nicht trennen lassen und für die Politik deshalb im Sprung auf 13%+x nicht aufgeht. An alle, die auf der Suche nach einer kollektiven Form für ihre rebellischen Wünsche nach einer ganz anderen Welt sind:

Eröffnen wir gemeinsam eine Debatte um die „K-Frage“: eine Debatte über Krise, Krieg, Klimawandel, Kapitalismus – und über ein kommunistisches Danach.

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