Kundgebung gegen Afd und Rheinfranken am 3. Juni – Das gleiche Paar Schuhe

Die Marburger Burschenschaft Rheinfranken hat Sven Tritschler, einen der Bundesvorsitzenden der Jungen Alternative (JA), für einen Vortrag am 03.06.2016 auf ihr Verbindungshaus eingeladen.
Gleiches Paar Schuhe
Die JA ist die Jugendorganisation der AfD, über deren „Wandel von Lucke zu Petry“ Tritschler referieren will. Seine Gastgeber, die Rheinfranken, gehören zum extrem rechten Dachverband Deutsche Burschenschaft (DB). (mehr…)

VA: Queer Kurds: Die kurdische LGBTI-Bewegung am 25. Februar

Wir möchten auf eine interessante Veranstaltung der Kurdistan-Soli-Gruppe in Marburg hinweisen:

Queer Kurds: Die kurdische LGBTI-Bewegung
Mittwoch, 25. Februar um 20:30 Uhr
Cafe am Grün Marburg / Am Grün 28

Kurdische LGBTI-Bewegung

Innerhalb des nunmehr seit Jahrzehnten schwelenden Konflikts zwischen der türkischen Regierung und der kurdischen Freiheitsbewegung entwickelte sich dort eine aufstrebende Protestbewegung, die sich u.a. für die Rechte und die Wahrnehmung von Lebensweisen von LGBT-Menschen einsetzt. Diese kurdischen LGBT-Aktivist*innen finden sich in einer vielleicht ganz besonderen Situation wieder: Sie sind eine Minderheit innerhalb der Minderheit und führen einen doppelten Kampf gegen sexuelle und ethnische Diskriminierung in zwei Gesellschaften gleichzeitig. (mehr…)

Nach dem Blockupy-Festival ist vor der EZB-Eröffnung

Blockupy

Aufruf: 18. März 2015: Transnationale Aktionen gegen die EZB-Eröffnungsfeier – Let’s Take Over The Party!

Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier eröffnen. Für den 185 Meter hohen Zwillingsturm, der mit seinem Sicherheitszaun und Burggraben einer Festung gleicht, wurde die schwindelerregende Summe von 1,3 Milliarden Euro ausgegeben. Diese einschüchternde Architektur der Macht zeigt deutlich die Distanz zwischen den politischen und ökonomischen Eliten und den Menschen.

Die Mitarbeiter_innen und Abteilungen haben schon mit dem Umzug in das neue Gebäude begonnen. Aber die große Eröffnungsfeier – in Anwesenheit von mehreren europäischen Staatschefs und Finanzoligarchen – ist jetzt offiziell für den 18. März angekündigt worden. (mehr…)

29.11. Demo: „Weg mit dem PKK-Verbot“ in Frankfurt

Am 26. November 1993 wurde die PKK in Deutschland verboten. Die damalige Brandmarkung der PKK als „terroristische“ Organisation und das Verbot führten zu einer Vielzahl von Verhaftung und der Kriminalisierung von zehntausenden KurdInnen. Doch selbst diese massive Repression konnte die Bewegung nicht aufhalten.

Diesen November finden anlässlich des Jahrestags des Verbots in mehreren Städten in Deutschland Demonstrationen statt. Wir aus Marburg fahren zusammen am 29.11 zur Großdemo nach Frankfurt. Gemeinsame Anreise: 13:15 Uhr am Marburger Hbf, Abfahrt des Regionalzuges ist um 13:35.

Demo_PKK-Verbot_FFM

Und passend zur Demo gegen das PKK-Verbot veröffentlichen wir hier die Rede der Gruppe Brot und Rosen zur kriminalisierung der PKK in Deutschland, welche sie auf der Demo in Marburg zum internationalen Aktionstag am 1.11. gehalten haben.

*** Redebeitrag der Gruppe Brot&Rosen zum PKK-Verbot ***
1.11. Internationaler Aktionstag

Seit 21 Jahren werden Menschen, die sich in Deutschland für die kurdische Befreiungsbewegung einsetzen, vom deutschen Staat genauestens überwacht und bestraft. Kurdische Linke waren in den letzten 20 Jahren von etlichen Razzien, Verhaftungen, Veranstaltungsverboten und Abschiebungen betroffen. Grundlage für all das ist das 1993 verhängte Verbot der kurdischen Arbeiterpartei PKK.
Dieses Verbot gehört endlich in die Tonne!
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Kobane Soli-Demo in Marburg

Mit 500 Menschen, haben wir Gestern am 1. Nov., zum internationalen Aktionstag „Solidarität mit Kobane und gegen den IS“ auch in Marburg ein starkes Zeichen unserer Solidarität gesetzt.

An dieser Stelle ein Dankeschön an alle die gekommen sind!

Da es Interesse an dem Demo- Redebeitrag der Gruppe gab, wollen wir diesen hier veröffentlichen.

Rede der Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t. zum internationalen Aktionstag „Solidarität mit Kobane und gegen den IS“ in Marburg am 1.Nov. 2014

Heval u Rêhevalên bi rumet
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde –

Die letzten Tage waren für viele von uns keine einfachen Tage. Immer wieder haben wir die schrecklichen Bilder des Krieges und Terrors in Kobane und Sengal gesehen. Immer wieder haben wir uns gewünscht, dass keine weiteren Menschen sterben. Und Immer wieder mussten wir uns selbst Fragen, ob wir genug tun für die Unterstützung der Kämpferinnen in Kobane, den Flüchtlingen aus Sengal und die vom IS schon seit vielen Monaten entführten Menschen.
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Demonstration: Solidarität mit Kobanê, Shingal und dem Widerstand in Nordkurdistan und der gesamten Türkei!


Solidarität mit Kobanê, Shingal und dem Widerstand in Nordkurdistan und der gesamten Türkei!

Bi Kobanê, Şengal û berxwedana Bakurê Kurdistan û Tirkiye re piştagirî

Solidarity with Kobanê, Shingal and the resistance in Northern Kurdistan and whole Turkey

Kobanê, Şengal, Kuzey Kürdistan ve Türkiyedeki direnişlerle uluslararsı dayanışma eylemine herkesi katılmaya çağırıyoruz

Solidaridad con Kobanê, Shingal y la resistencia en Kurdistan del norte y Turquía entera

Solidarité avec Kobanê, Shingal et la résistance en Kurdistan du nord et en toute la Turquie

Demo Kurdistan 2014

Wir rufen auf zur Demonstration am 1. Nov. um 15 Uhr / Firmaneiplatz (Deutschhausstraße 12) in Marburg zum internationalen Aktionstag gegen den IS

Meşa piştgiriya: 1ê mijdarê, demjimêr 15 an li qada Firmaneiplatz (Deutschhausstraße 12) a Marburgê

Miting: 1 Kasım‘da, saat 15 de / Firmaneinplatz (Deutschhauserstraße 12.) Marburg’da

Demonstration: 1st of November at 3 pm / Firmaneiplatz (Deutschhausstraße 12) Marburg

Manifestación: 1ero de noviembre a las 3 pm / Firmaneiplatz (Deutschhausstraße 12) en Marburgo

Manifestation: le 1er novembre à 3 heures / Firmaneiplatz (Deutschhausstraße 12) Marburg
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Video über Marktfrühschoppen 2014 veöffentlicht

Wir haben ein Video zu den Protesten gegen den Marktfrühschoppen 2014 veröffentlicht! Viel Spaß damit!
https://vimeo.com/109918534

Kommende Termine Kurdistan Soli MR

Die nächsten Termine in Marburg:

Morgen, Fr (24.10.) 13:30 Uhr Solidaritätsstand für Kobanê am Elisabeth-Blochmann-Platz (neben der Mensa)

Sa (25.10.), 13:15 Uhr, Gemeinsame Fahrt zu den Huseyin- Çelebî-Literaturpreisen in Frankfurt. Interessierte, die gerne mitfahren möchten, können sich bei uns melden. (Programm hier)

Mo (27.10), 16 Uhr – Transpi-malen für den internationalen Aktionstag „Solidarität mit Kobane – gegen den IS“ (in der Rakete im Bettenhaus)

Mo (27.10.), 20 Uhr – Kinoabend „The Silent Revolution“ im Traumakino. (Trailer)

Di. (28.10), 19 Uhr – offenes Soli-Treffen (Hörsaal +1/0030 in der PhilFak)

Mit. (29.10), 19 Uhr – Mobi-VA für den Internationalen Aktionstag ( Hörsaal 00/0030 in der PhilFak)

Sa. (01.11), Internationaler Aktionstag „Solidarität mit Kobane – gegen den IS“ (auch in Marburg, Aufruf wird folgen)

Veranstaltung: Kampf um Kobanê, Ausnahmezustand in der Türkei

Seit Juli wird die kurdische Stadt Kobane vom sogenannten Islamischen Staat belagert. Ein Versuch kurdischer Selbstverwaltung, der sich im Laufe des syrischen Bürgerkrieges konstituiert hatte, steht damit seit Monaten auf dem Spiel. Anfang Oktober gelang es den Kämpfern des IS auf das Stadtgebiet von Kobane vorzudringen ? obwohl die Anti-IS-Koalition unterschiedliche Infrastruktur und Stellungen des IS bombardiert hatte, wurde die internationale Unterstützung von den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) vor Ort als nicht ausreichend angesehen. Im Zentrum der kurdischen Kritik standen allerdings nicht die USA oder die internationale Anti-IS-Koalition, sondern die Türkei, welche durch ihre Grenze zu Syrien unmittelbar an die drei kurdischen Kantonen in Syrien und damit auch an Kobane liegt.

Die Türkei verweigerte über Monate nicht nur logistische oder militärische Unterstützung für die YPG (Volksverteidigungskräfte der kurdischen Bewegung in Rojava), vielmehr half sie direkt dem IS ? durch den Transfer von salafistischen Kämpfern, Versorgungsgütern und Waffen. Die Proteste gegen diese Unterstützung des IS haben sich nun in Aufstände entwickelt. Aber der türkische Staat versucht nun wiederum diese niederzuschlagen. Nicht nur mit Hilfe der Polizei, sondern eben auch mit islamistische Gruppen und türkische Faschisten, zum Teil unter den Augen der Polizei. Allein in einer Protestnacht gab es mindestens 18 Tote ? mehr als während der Monate andauernden Gezi Revolte und Ausgangssperren wurden verhängt sowie vom Militär durchgesetzt. Bereits vor seinem Vordringen nach Kobane hatte der IS im Raum Sindshar (Irak) die kurdische Jesiden aus ihren Dörfern vertrieben, viele Hingerichtet. Obwohl viele von Kämpfern der PKK vor ihrem Tod durch Verdurstung aus dem Gebirge oder ihrer Hinrichtung durch den IS gerettet werden konnten, bleibt die Gefahr von Massakern oder gar eines Genozids durch den IS bestehen ? auch in Kobane. Die de facto Unterstützung des IS durch die AKP-Regierung und die Niederschlagung der Solidaritätskundgebungen mit dem Widerstand in Kobane gefährdet nicht zuletzt den laufenden Verhandlungsprozess zwischen AKP und PKK. Im Angesicht des von der AKP zumindest billigend in Kauf genommenen drohenden Völkermordes an Kurden im Irak und Syrien durch den IS wird eine Rückkehr des türkisch-kurdischen Bürgerkriegs auch in der Türkei wahrscheinlich.

Was sind die jüngsten Entwicklungen der Lage? Welche Interessen haben die Türkei, welche die westlichen Staaten? Was kann „der Westen“, d.h.
was können wir tun?

Veranstaltet von der Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t., und dem Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) Marburg, mit Murat Cakır (RLS Hessen)

Hier der Facebooklink zur Veranstaltung

Embargo gegen Rojava: Einreise unmöglich!

Wir dokumentieren im Folgenden die Pressemitteilung der Rojava-Jugenddelegation:

Embargo gegen Rojava: Einreise unmöglich!

Nachdem der Jugenddelegation bereits von den Behörden der Kurdischen Regionalregierung im Nordirak eine Einreise nach Rojava (Nordsyrien) verweigert wurde, bleibt auch die Grenze zwischen der Türkei und Rojava versperrt. Das Embargo verschaerft sich zusehends.
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Naziaufmarsch in Bad Nenndorf am 2. August blockieren! Info- und Mobi-VA in Marburg am 29. Juli!

love2block

Auch dieses Jahr rufen Neonazis, vor allem aus dem norddeutschen Raum, zum „Trauermarsch“ in Bad Nenndorf am 2. August auf. Bei diesem geschichtsrevisionistische Aufmarsch, werden sie erneut versuchen Täter*innen zu Opfern um zu deuten und ihr nationalistisches, rassistisches Gedankengut zu verbreiten.

Ein breites Bündnis ruft deshalb zur Blockade des Aufmarsches auf. Einige Menschen aus Marburg würden sich gerne daran beteiligen und
zusammen nach Bad Nennendorf fahren.

In diesem Zusammenhang soll es am Dienstag um 20.00 Uhr im DGB-Haus (Bahnhofstraße 6) eine Info- und Mobiveranstaltung geben. Dort wird es einen Bericht über die Historie des Aufmarsches und aktuelle Informationen zur Struktur und Lage vor Ort geben, sowie die Möglichkeit der Absprache zur gemeinsamen Anreise.

Den Aufruf und weitere Informationen findet ihr hier:
http://badnenndorf-blockieren.mobi/

Falls ihr Fragen zu Anreisemöglichkeiten und Sonstigem habt, schreibt uns gerne eine Mail .
Wir sehen uns in Bad Nenndorf. love2block!

Studentenverbindungen auflösen – Marktfrühschoppen blockieren!

Auch dieses Jahr wird wieder am ersten Sonntag im Juli (6.7.14) der Marktfrühschoppen der Marburger Studentenverbindungen auf dem Marktplatz stattfinden. Einmal mehr tut eine Kritik am gesamten Korporationswesen und das entschlossene Verhindern des „Festes“ not. download unseres aktuellen Infoflyers

Montag 8:30 Uhr Kundgebung: Kein Freispruch von Rassismus!

Kein Freispruch von Rassismus

In den frühen Morgenstunden des 12.Januar 2014 wurde eine Gruppenunterkunft für asylsuchende Menschen in Wohratal angegriffen. Die vier Täter zertrümmerten dabei Fenster des Erdgeschosses und drangen anschließend gewaltsam in die Unterkunft ein. Dort traten sie Türen ein, bedrohten und beschimpften die Bewohner_innen. Noch am gleichen Tag gestanden die vier jungen Männer die Tat, für die sie sich am 23.Juni vor Gericht verantworten müssen. Sie gaben als Motiv Alkoholeinfluss und persönliche Probleme an – Angaben, denen die Polizei, Staatsschutz und Staatsanwaltschaft offensichtlich auf den Leim gegangen sind. Denn angeklagt sind die Täter lediglich für die Tatbestände des Hausfriedensbruchs und der Sachbeschädigung, nicht aber für (schweren) Landfriedensbruch – ohne den Zusatz einer politisch motivierten Straftat.

Dies erscheint fadenscheinig, fiel doch einer der Täter bereits in der Vergangenheit durch das Rufen verfassungsfeindlicher Parolen vor der Unterkunft auf. Allen vier Männern können Beziehungen in die extrem rechte Szene nachgewiesen werden. Auf die Täter hatten die Bewohner_innen des Dorfes aufmerksam gemacht, was eindeutig belegt, dass deren Gesinnung nicht völlig unbekannt zu sein scheint.

Daher möchten wir diese Tat am Tag des Prozesses als das benennen was sie ist: Rassismus.Der Fall in Wohra ist in Deutschland kein Einzelfall. In den vergangenen Monaten kam es zu zahlreichen Übergriffen in allen Teilen des Landes, die an die Pogrome der frühen 90er Jahre erinnern. Dem Rechtsruck der diesjährigen Wahl zum Europaparlament, seiner menschenverachtenden Asylpolitik und den täglichen Anfeindungen gegen asylsuchende Menschen kann nicht einfach tatenlos hingenommen werden.

Darum stehen wir für uneingeschränkte Solidarität mit den Betroffenen rassistischer Gewalt in Wohratal und überall ein!

Kein Freispruch von Rassismus!

Solidaritäts-Kundgebung – 8:30Uhr – Amtsgericht Marburg

Prozesserklärung zum 16.6. des Marburger Antifaschisten

++Nach längerer Zeugenvernehmung Einstellung wegen Gringfügigkeit gegen geringe Auflagen – Einen Kurzbericht zur Verhandlung von der Roten Hilfe Frankfurt findet ihr hier: http://rhffm.blogsport.eu/archives/980#more-980++

Zum 1. Mai 2013 hatte die NPD zu einer Kundgebung in Frankfurt und anderswo aufgerufen. Ich habe mich an diesem Tag bei den Blockaden beteiligt, die letztlich dazu geführt haben, dass durch Frankfurt an diesem Tag keine Nazis demonstrieren konnten. Das antifaschistische Engagement in Form von zivilem Ungehorsam hat den Nazis und ihren menschenverachtenden Einstellungen hier in Frankfurt an diesem Tag also ganz praktisch den Raum genommen.

Mittels der Blockaden wurde nicht zugelassen, dass Nazis sich hier im öffentlichen Raum versammeln konnten, was immer eine Gefahr und Drohung darstellt, gerade für Menschen, welche nicht in das neonazistische Weltbild passen. Ein derartiger Aufmarsch dient dabei auch als Inszenierung und wichtiger Attraktivitätsfaktor rechter Lebenswelt, den es derselben immer und immer wieder zu nehmen gilt.
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Reminder: Prozesse gegen Antifaschist*Innen in Frankfurt / Gemeinsame Anreise aus Marburg

Am Mittwoch den 25. Juni findet der zweite Prozess gegen ein*E Antifaschist*In, die am 1. Mai 2013 Nazis blockiert hat, in Frankfurt statt.

Anstehende Prozesse gegen Antifaschist*innen in Frankfurt am Main

Am 1. Mai 2013 räumten Polizisten gewaltsam rund tausend Antifaschist*innen von den Gleisen am Ostbahnhof. Mit mehreren Blockaden war es zuvor gelungen, eine Nazi-Kundgebung zu verhindern. Ein massives Aufgebot der Polizei kesselte die Blockierer*innen auf den Schienen ein und räumte sie unter Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken. Alle Anwesenden wurden abgefilmt, die Personalien festgestellt und einige vorübergehend in Gewahrsam genommen. Viele Menschen wurden bei der Räumung verletzt, eine Person so schwer, dass sie mehrere Tage im Krankenhaus bleiben musste.

Scheiß Bullen-Prozess am 25. Juni und 2. Juli
Am 25. Juni und 2. Juli steht einer der Blockierer*innen in Frankfurt vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, einen behelmten und mit Schutzschild bewaffneten Polizisten mit der Faust am Kopf verletzt und als ?Scheiß Bullen? beleidigt zu haben. Nicht verhandelt wird die brutale Festnahme und Misshandlung des Angeklagten, der wie viele andere am 1. Mai von der Polizei verletzt wurde.

Wir solidarisieren uns mit den Angeklagten und fordern die Einstellung aller Verfahren gegen Antifaschist*innen! Antifaschismus bleibt legitim!

Kommt zu der Kundgebung vor dem Prozess:

Mittwoch, den 25. Juni, 9.00 Uhr, Konrad-Adenauer-Straße, Ecke Seilerstraße (Nähe Konstablerwache).

Prozess um 9.30 Uhr in Saal II E.
Es wird eine gemeinsame Anreise aus Marburg geben: Treffpunkt ist 7:25 Uhr am Hauptbahnhof in Marburg, Abfahrt um 7:34 Uhr.

Bitte achtet auf Änderungen und Aktualisierungen auf: rhffm.blogsport.eu und gruppedissident.blogsport.de

Prozesse gegen Antifaschist*innen (aus Marburg) in Frankfurt am Main / Gemeinsame Anreise

Anstehende Prozesse gegen Antifaschist*innen in Frankfurt am Main

Am 1. Mai 2013 räumten Polizisten gewaltsam rund tausend Antifaschist*innen von den Gleisen am Ostbahnhof. Mit mehreren Blockaden war es zuvor gelungen, eine Nazi-Kundgebung zu verhindern. Ein massives Aufgebot der Polizei kesselte die Blockierer*innen auf den Schienen ein und räumte sie unter Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken. Alle Anwesenden wurden abgefilmt, die Personalien festgestellt und einige vorübergehend in Gewahrsam genommen. Viele Menschen wurden bei der Räumung verletzt, eine Person so schwer, dass sie mehrere Tage im Krankenhaus bleiben musste.

Prozess zur Kriminalisierung antifaschistischen Protests am 16. Juni

Einem Marburger Antifaschisten wird Versuchte Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen. Am 16. Juni soll vor dem Amtsgericht Frankfurt verhandelt werden.

Scheiß Bullen-Prozess am 25. Juni und 2. Juli
Am 25. Juni und 2. Juli steht einer der Blockierer*innen in Frankfurt vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, einen behelmten und mit Schutzschild bewaffneten Polizisten mit der Faust am Kopf verletzt und als ?Scheiß Bullen? beleidigt zu haben. Nicht verhandelt wird die brutale Festnahme und Misshandlung des Angeklagten, der wie viele andere am 1. Mai von der Polizei verletzt wurde.

Wir solidarisieren uns mit den Angeklagten und fordern die Einstellung aller Verfahren gegen Antifaschist*innen! Antifaschismus bleibt legitim!

Kommt zu der Kundgebung vor dem Prozess:

Montag, den 16. Juni, 13 Uhr, Konrad-Adenauer-Straße, Ecke Seilerstraße (Nähe Konstablerwache).

Prozess um 13.30 Uhr in Raum E.
Es wird eine gemeinsame Anreise aus Marburg geben: Treffpunkt ist 11:25 Uhr am Hauptbahnhof in Marburg, Abfahrt um 11:35 Uhr.

Mittwoch, den 25. Juni, 9.00 Uhr, Konrad-Adenauer-Straße, Ecke Seilerstraße (Nähe Konstablerwache).

Prozess um 9.30 Uhr in Saal II E.

Bitte achtet auf Änderungen und Aktualisierungen auf: http://rhffm.blogsport.eu/ und gruppedissident.blogsport.de

Podcast_Decolonize your city _Noa Ha

Der Vortrag von Noa Ha „Decolonize your city. Prozesse von Rassifierung im Kontext neoliberaler Stadtproduktion“ ist jetzt auch online. Das ganze könnt ihr euch hier herunterladen oder hier direkt anhören:

https://soundcloud.com/gruppe_dissident/decolonize-your-city-noa-ha

[Sprache: deutsch]

Noa Ha wir auch auf dem diesjährigen BUKO sein, der Ende dieser Woche in Leipzig unter dem Motto „Alle oder nirgends“ stattfindet.

Jingle zu Care & Migration

For the action at the Düsseldorf Deportation Airport we‘ve made a Jingle in diferent languages, that can be listened to here.
(languages: german, rumanian, spanish and french)

Para la acción en el areopuerto de deportación de Düsseldorf hemos hecho un „jngle“ en varios idiomas, lo cual se puede descargar escuchar aquí.
(idiomas: alemán, rumano, español, francés)

Zu der Aktion am Düsseldorfer-Flughafen haben wir auch einen mehrsprachigen Jingle gemacht, den ihr euch hier anhören könnt:
(Sprachen: deutsch, rumänisch, spanisch, französich)

Soundcloudlink

Marburg went Düsseldorf

may of solidarity

Fight Racism and Sexism in globalised Care Work

Der Düsseldorfer Abschiebeflughafen ist ein Ort der zeigt wie sich die Festung Europa gegenüber Geflüchteten und Migrant_innen aus dem globalen Süden abschirmt.

Hier wird sichtbar, wie Menschen durch eine rassistische und neokoloniale Politik illegalisiert werden. Menschen ohne Papiere werden kriminalisiert und müssen mit Ausweisungen und Abschiebungen rechnen.
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Domestic Utopias – Feministische Wohnutopien der Moderne revisited – Zeit und Ort stehen fest

Zeit und Ort für unsere Veranstaltung mit Felicita Reuschling am 19. Mai stehen endlich fest: 20 Uhr im Hörsaalgebäude, Biegenstr. 14 im Raum +2/0090!

Plakat \"Ain\'t no room for me in the city?\"
Flyer "Ain't no room for me in the city?"

Hier nochmal der Ankündigungstext:
Das Bild der Revolution war in der Arbeiterbewegung traditionell auf Öffentlichkeit und die Aneignung von zuvor privatisierten industriellen Produktionsmitteln gerichtet. Der Organisation der Lebensform wurde weniger Beachtung geschenkt. Demgegenüber wird der Input – anknüpfend an die Ausstellung »Domestic Utopias« – Konzepte aus dem 20. Jahrhundert für eine »grand domestic revolution« vorstellen.
Im Anschluss an den Input zu den vorwiegend historischen Beispielen gibt es Gelegenheit aktuelle Wünsche und Erfahrungen mit Wohnutopien dazu in ein Verhältnis zu stellen. Was erscheint veraltet oder futuristisch und in welchem Kontext werden heute feministische Wohnutopien diskutiert?